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Stand: Dezember 2011

SEED Awards - Bekanntgabe der Gewinner der SEED Awards 2011

Die SEED-Initiative hat 35 lokale Vorhaben für nachhaltige Entwicklung in Entwicklungsländern mit den SEED Awards ausgezeichnet. Die Projekte mussten sich dieses Mal unter Bewerbungen aus 75 Ländern durchsetzen. Sie überzeugen in besonderem Maße durch ihre lokale Verankerung, ihren innovativen und unternehmerischen Ansatz sowie ihren positiven Beitrag zu Umweltschutz und Armutsreduzierung. Die Preisträger erhalten maßgeschneiderte Unterstützung für ihre Unternehmen: sie bekommen unter anderem Zugang zu Expertenwissen und zu relevanten Netzwerken. Ferner werden sie hinsichtlich finanzieller Fragen beraten. Die SEED Awards 2011 haben erneut einen Schwerpunkt in Afrika. Sie sind damit Teil der breiter angelegten Green Economy Initiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Als Teil der SEED-Partnerschaft mit UN WOMEN wurde dieses Jahr auch ein Gender Equity Award an ein nepalesisches Vorhaben verliehen.

Mit den SEED Awards werden jährlich herausragende, noch im Aufbau befindliche lokale Vorhaben im Bereich nachhaltige Entwicklung für ihren Unternehmergeist und ihr Engagement ausgezeichnet. Die SEED Initiative hat sich als Ziel gesetzt, jungen Unternehmern Mut zu machen, ihre Planungen für mehr Umweltschutz und Entwicklung vor Ort durchzusetzen und ihnen über die Anfangsschwierigkeiten hinwegzuhelfen. Ziel ist es, so zu einer Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele sowie der Umsetzung der Agenda 21 und des Johannesburg-Aktionsplans beizutragen. Seit der Vergabe der ersten SEED Awards 2005 ist die Zahl der Bewerber mit aussichtsreichen und innovativen Vorhaben im Bereich Umwelt und Entwicklung weltweit stetig gestiegen.

Die SEED Initiative beruht auf einem Vorschlag des Bundesumweltministeriums. Seit ihrer Gründung konnte sie viele wichtige Partner gewinnen: Inzwischen wird sie vom UN-Umweltprogramm (UNEP), dem UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) und der World Conservation Union (IUCN), den Außenministerien der USA und Spaniens, den Umweltministerien Indiens, Großbritanniens und Deutschlands, dem Landwirtschaftsministerium der Niederlande sowie der Europäischen Kommission, Conservation International und dem südafrikanischen Independent Development Trust getragen. Die Initiative wird von vielen weiteren Organisationen unterstützt.

Auswahl der 2011 prämierten Vorhaben:

Projekt in Kamerun: "TAYAB ECO-ORCHARDS"
Die Initiative zielt darauf ab, Landknappheit durch Ökotourismus und Waldfeldbau zu mildern und dadurch alternative Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Sie wird von einem Bauernverband geleitet.
Projekt in Südafrika: "Why Honey"
In diesem innovativen Projekt wird zum einen der örtliche Bienenbestand vergrößert, zum anderen werden Imkerinnen darin unterstützt, Honig und Honigprodukte zu vertreiben und sich in einer Kommune zu organisieren.
Projekt in Sri Lanka: "Community-based, sustainable and commercially viable Aloe vera products as alternative income generation for fisherwomen in Bar Reef Special Management Area in Kalpitiya"
Das Projekt versucht darauf hinzuwirken, den ansässigen Fischerinnen alternative Einkommensmöglichkeiten durch die Produktion von Aloe Vera-Getränken und -Produkten zu verschaffen. Dafür setzt das Projekt auf besonders nachhaltige Anbaumethoden.
Projekt in Uganda: "Solar Sister - African women led grassroots green energy revolution"
Diese Initiative, die sich aus einer NGO, Frauenorganisationen und Solarfirmen zusammensetzt, hat ein von Frauen betriebenes Netzwerk für den Direktverkauf von Solarlampen an ländliche Haushalte aufgebaut.Eine vollständige Liste der 2011 prämierten Vorhaben ist unter www.seedinit.org zu finden.

Weitere Informationen:
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