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Stand: Dezember 2001

Umweltzustand

Alle fünf Jahre veröffentlicht die Europäische Umweltagentur einen umfassenden Bericht zum Zustand und Ausblick der Umwelt in Europa. Der Bericht bezieht sich neben den 27 EU-Mitgliedstaaten auch auf die Türkei, die Schweiz, Liechtenstein, Island und Norwegen sowie die sechs Balkanstaaten (Serbien, Kroatien, Albanien, Montenegro, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Bosnien und Herzegowina).

Der Bericht zieht eine gemischte Bilanz:

Auf der einen Seite gibt es deutliche Erfolge. Zu nennen sind hier insbesondere die Reduzierung der Treibhausgase in Europa, die bessere Wiederverwertung von Abfällen und der Gewässerschutz, soweit es um Punktquellen geht. Auf der anderen Seite werden aber auch große Defizite festgestellt:

  • beim globalen Klimawandel gibt es noch keine hinreichende Trendwende,
  • die biologische Vielfalt ist sowohl an Land als auch in den Meeren nach wie vor bedroht,
  • die Böden erodieren weiter,
  • es wird immer noch zu viel Abfall produziert und
  • die Luftqualität in vielen Städten entspricht immer noch nicht den rechtlichen Vorgaben.

Diese Problemfelder zeichnen sich durch eine Vielzahl von miteinander verbundenen Ursachen und damit eine hohe Komplexität aus. Sie haben deshalb eine andere Qualität als die Umweltprobleme früherer Jahrzehnte und sind entsprechend schwieriger zu lösen.

Als zukünftige, horizontale Hauptaktionsfelder werden gesehen:

  • bessere Umsetzung: in vielen Bereichen bestehen bereits EU-weite Regelungen, diese werden aber nicht immer ordnungsgemäß in nationales Recht umgesetzt und von den nationalen Behörden richtig angewendet.
  • Management von Naturkapital und Ökosystemen: unser natürliches Kapital wird zu gering geschätzt. Durch seinen weiteren Abbau untergraben wir unser wirtschaftliches und soziales Fundament.
  • bessere Integration in andere Politiken: Dies ist seit langem ein Ziel der EU-Politik, das es gilt, weiter umzusetzen, insbesondere in die Agrar-, Fischerei-, Verkehrs-, Energie- und Haushaltspolitik.
  • Wandel zu einer grünen, ressourceneffizienten Wirtschaft: nicht zuletzt durch eine bessere Integration in andere Politiken, aber vor allem durch neue Konsum- und Produktionsmuster von Bürgern und Unternehmen kann und muss der Wandel erreicht werden, damit wir alle innerhalb der natürlichen Grenzen unseres Planeten gut leben können.

Der Bericht besteht aus 4 Teilen:

  • der Zusammenfassung / Synthese (ca. 170 Seiten)
  • den Auswertungen zu einzelnen Themenbereichen (Klimawandel, biologische Vielfalt, Landnutzung, Boden, Verbrauch, Ressourcen und Abfall, Wasser, Luftqualität, städtische Umwelt u. a.)
  • der Auswertung von globalen Megatrends (soziale, technologische, wirtschaftliche, ökologische und politische Trends)
  • den Länderberichten (jeweils zu Klimawandel, Landnutzung, Naturschutz, Abfall, Wasser, Luft).

Der Bericht ist auf den Internetseiten der Europäischen Umweltagentur zu finden.

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