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Stand: Februar 2012

Brustkrebsfrüherkennungsprogramm (Mammographie-Screening)

Im Jahr 2002 hat der Deutsche Bundestag beschlossen, in Deutschland ein Mammographie-Screening-Programm nach den strengen Europäischen Leitlinien durchzuführen. Erklärtes Ziel ist es, in Deutschland ein Brustkrebs-Früherkennungsprogramm auf höchstem Qualitätsniveau sicherzustellen, um durch eine frühzeitige Diagnose von Brustkrebs sowie einer schonenden und qualifizierten Therapie die Sterblichkeit an Brustkrebs in Deutschland zu senken. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die gesetzlichen Krankenversicherungen haben die Kooperationsgemeinschaft Mammographie mit der Organisation des Früherkennungsprogramms beauftragt.

Bei der Vorbereitung und Einrichtung des Programms sind besonders strenge Anforderungen an die Qualitätssicherung und ein Qualitätsmanagement gestellt worden, die alle Schritte der Screening-Kette erfassen. Hierbei haben das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Strahlenschutz in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesbehörden hohe Qualitätsanforderungen auf Basis des Strahlenschutzrechts durchgesetzt.

Das Screening-Programm ist seit dem Jahr 2009 in Deutschland flächendeckend eingeführt. Damit werden alle Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren jedes zweite Jahr schriftlich zu einer Mammographie-Untersuchung in eine sogenannte Screening-Einheit eingeladen. Diese Screening-Einheiten wurden eigens für das Programm eingerichtet und sind auf die Früherkennungsuntersuchungen spezialisiert. Die Screening-Mammographie wird dort nur von speziell geschulten Fachkräften an streng kontrollierten, modernen Geräten durchgeführt.

Für Deutschland wurde die Risiko-Nutzen-Abwägung vor der Einführung des Programms prospektiv anhand von Studienauswertungen durchgeführt. Der eigentliche Nachweis des Nutzens muss für das deutsche Programm durch eine langfristige wissenschaftliche Evaluation noch nachgewiesen werden, die die Auswirkung auf die Brustkrebssterblichkeit untersucht (Mortalitätsevaluation). BMU hat aufgrund der Zuständigkeit für den Strahlenschutz die Federführung für dieses Projekt übernommen. Derzeit werden die Vorbereitungen für die Mortalitätsevaluation getroffen, mit dem Beginn der Studie ist im Jahr 2012 zu rechnen. Aus Sicht des Strahlenschutzes ist diese Form der Evaluierung des Nutzens und Risikos unverzichtbar.

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