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Stand: April 2012

Anforderungen an die Sicherheit

Die Sicherheit bei der Stilllegung und beim Abbau kerntechnischer Anlagen wird durch eine Reihe von technischen und administrativen Maßnahmen gewährleistet, um das Betriebspersonal, die Bevölkerung und die Umwelt vor unzulässigen Strahlenbelastungen zu schützen. Dieser Schutz muss nicht nur bei allen Arbeiten, die mit der Stilllegung verbunden sind, sichergestellt sein, sondern auch bei Störfällen. Darüber hinausgehende Sicherheitsaspekte umfassen den Arbeitsschutz beim Umgang mit Chemikalien, die Unfallverhütung usw., wie sie in jeder Industrieanlage relevant sind.

Das Gefährdungspotenzial einer in Stilllegung befindlichen kerntechnischen Anlage liegt in ihrem radioaktiven Inventar sowie darin, dass ein Teil dieses Inventars durch einen Störfall freigesetzt werden könnte. Durch das Entfernen der Brennelemente wird eine Reduzierung des Aktivitätsinventars auf etwa ein Zehntausendstel des ursprünglichen Aktivitätsinventars erreicht und damit das Gefährdungspotenzial reduziert.

Im Folgenden wird beschrieben, wie sich das Gefährdungspotenzial am Beispiel eines Kernkraftwerks entwickelt. Für Forschungsreaktoren und Anlagen der nuklearen Ver- und Entsorgung gilt analog, was hier für Kernkraftwerke ausgeführt wird.

  • Betrieb:
    Während des Anlagenbetriebs befinden sich die Brennelemente im Reaktordruckbehälter, und der Prozess der Kernspaltung läuft.
  • Nachbetrieb:
    Mit der endgültigen Abschaltung des Kernreaktors ist die Anlage drucklos bei niedriger Temperatur. Auch wenn der Prozess der Kernspaltung nicht mehr läuft, müssen die Brennelemente noch einige Jahre weiter gekühlt werden.
  • Restbetrieb und Abbau:
    Mit der Erteilung der Stilllegungsgenehmigung beginnt die Restbetriebs- und Abbauphase, in der die Anlagenteile demontiert werden. Das radioaktive Inventar der Anlagen und Anlagenteile kann durch Dekontamination vor oder nach der Demontage erheblich reduziert werden. Für die Sicherheit wichtige Einrichtungen, wie Lüftungssysteme, werden weiter betrieben.
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