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Stand: November 2012

Schacht Konrad

Das Bundesamt für Strahlenschutz als Projektverantwortlicher hat am 30. Mai 2007 mit der Umrüstung der Schachtanlage Konrad zu einem Endlager für schwach- und mittelaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung begonnen. Bis Ende 2009 wurden im wesentlichen Planungsarbeiten durchgeführt. Die Auflagen und Nebenbestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses wurden nach Stand von Wissenschaft und Technik in aktualisierte Ausführungsplanungen umgesetzt. Anfang 2010 wurde mit der technischen Umrüstung des Schachtes Konrad zu einem Endlager begonnen.

Mit der geplanten Inbetriebnahme des Endlagers Konrad wird die Entsorgung von mehr als 90 % des gesamten Volumens der radioaktiven Abfälle in Deutschland sichergestellt. Der Planfeststellungsbeschluss geht von einer Betriebszeit von bis zu 80 Jahren aus. Die Einlagerungskapazität ist auf 303.000 m³ Abfallgebindevolumen mit einer Gesamtaktivität von insgesamt 5∙1018 Becquerel begrenzt. Die insgesamt anfallenden Konrad-gängigen Abfallmengen werden zurzeit auf rund 290.000m³ mit einer Gesamtaktivität von etwa 1017 Becquerel geschätzt. Dabei ist ergänzend anzumerken, dass diese Abfälle voraussichtlich weniger als 0,1 % der bereits angefallenen und noch anfallenden Radioaktivität in allen radioaktiven Abfällen in Deutschland beinhalten.

Für die Erkundungs- und Planungsarbeiten beliefen sich die Kosten bis Ende 2007 auf 945 Millionen Euro. Die berechneten Gesamtkosten der Errichtung des Endlagers Konrad belaufen sich nach derzeitigem Stand auf ca. 3,1 Mrd. € und sind zu ca. einem Drittel durch die öffentliche Hand und zu ca. zwei Dritteln durch die Energieversorgungsunternehmen zu finanzieren. Preisentwicklungen, Marktentwicklung für Bergbauarbeiten, aktuelle technische Regelwerke, neue Vorschriften für öffentliche Bauvorhaben, Mengenmehrungen, Instandhaltungskosten u. a. haben erheblich zu einer Steigerung der Kosten gegenüber ursprünglichen Schätzungen geführt.

Zur umfassenden und zeitnahen Information der Öffentlichkeit über den Fortgang der Umrüstarbeiten betreibt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine Infostelle mitten in der City von Salzgitter-Lebenstedt und eine eigene Internetseite - www.endlager-konrad.de. Darüber hinaus erhalten Sie auf der Internetseite des BfS weitere Informationen rund um das Thema Endlagerung radioaktiver Abfälle (www.bfs.de).

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