Stand: Dezember 2011
Die westeuropäischen Aufsichts- und Genehmigungsbehörden haben Anfang 1999 das Beratungsgremium WENRA gegründet. Anlass war die Notwendigkeit, für die Verhandlungen über den Beitritt weiterer Staaten zur Europäischen Union eine gemeinsame Position zur Sicherheit der Kernkraftwerke in den Beitrittsstaaten zu entwickeln.
Von den Staaten Mittel- und Osteuropas, die einen Beitritt zur Europäischen Union beantragt hatten, verfügten Bulgarien, Litauen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn über Kernkraftwerke. Um den Fragen der nuklearen Sicherheit im Rahmen des Beitrittsprozesses ein angemessenes Gewicht zu verleihen, wurde vereinbart, dass die Leiter der westlichen Behörden eine gemeinsame Auffassung zum Status der Sicherheitsbehörden und der Sicherheit der Kernkraftwerke in den Beitrittsstaaten entwickeln. Dabei konnte auf Erkenntnisse der westlichen Sicherheitsbehörden und Sachverständigen zurückgegriffen werden, die in den 1990er Jahren im Rahmen von bilateralen wie auch EU-geförderten Vorhaben zur Verbesserung der nuklearen Sicherheit in den Staaten Mittel- und Osteuropas gewonnen worden sind.
Aufgaben von WENRA sind: