Nach der Klimakonferenz in Kopenhagen erklärte Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen "Wir haben nicht das erreicht, was wir uns gewünscht haben, aber das, was erreicht werden konnte - die Alternative von wenig wäre nichts gewesen. Immerhin haben in dem Schlussdokument jetzt auch China und die USA das Zwei-Grad-Ziel anerkannt, die Bereitschaft zur Überprüfbarkeit ihrer Maßnahmen erkennen lassen und sich zu finanziellen Anschubhilfen für Klimaschutz in Entwicklungsländern bekannt. Darauf müssen wir jetzt weiter aufbauen. Deutschland steht zu seinen Klimaschutzzielen und wird sich auf der nächsten Ministerkonferenz im Juni in Bonn aktiv dafür einsetzen, dass der Prozess weiter vorangetrieben wird. Die Umweltminister der EU werden bereits am kommenden Dienstag wieder darüber beraten. Trotz der Enttäuschungen von Kopenhagen dürfen wir das Ziel eines umfassenden, weltweiten Klimaschutzabkommens nicht aufgeben."