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Stand: Feb. 2007

Studie zu den Energieeffizienzpotenzialen durch Ersatz von elektrischem Strom im Raumwärmebereich

Das Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium haben im Statusbericht zur Energieversorung anlässlich des Energiegipfels im April 2006 auf die zentrale Bedeutung der Aktivierung von Energieeffizienzpotenzialen hingewiesen. Demnach existieren große Potenziale, um die Emissionen von Treibhausgasen durch eine Steigerung der Energieeffizienz zu mindern.

Vielfach unbeachtet blieb allerdings bislang das Potenzial bei Ersatz von elektrischem strom zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung. 2004 betrug der gesamte Stromverbrauch für Raumwärme und elektrische Warmwasserbereitung 76 TWh, das sind 14% des gesamten Stromverbrauchs in Höhe von 528 TWh. Dafür wurden 16% der gesamten Primärenergie für die Versorgung mit Raumwärme und Warmwasser aufgewendet.

Der Verbrauch an Heizstrom ist nicht nur auf hohem Niveau, er ist seit 1995 sogar um 6% gestiegen.

Moderne, umweltverträgliche Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien und hocheffizienten Nah- oder Fernwärmesystemen könnte durch Ersatz von elektrischer Raumheizung bis zu 80% der Primärenergie sparen und die Emissionen des klimaschädlichen CO2 um über 80% reduzieren.

co2online gGmbH hat deshalb die IZES gGmbH und für einen Teil diese das bremer energie institut im Rahmen der BMU-geförderten Kampagne "Klima sucht Schutz" mit einer Energieeffizienz-Studie beauftragt, die die Potenziale ermittelt und aufzeigt, wie und womit von Heizstrom auf umweltfreundliche Energiesysteme umgestellt werden kann.

Weitere Informationen:

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