Die Abscheidung und Speicherung von CO2 wird seit einigen Monaten intensiv als Möglichkeit diskutiert, die Emission dieses Treibhausgases in die Atmosphäre zu reduzieren und damit den Klimawandel zu bremsen. Diese Technik ist allerdings bisher nicht großtechnisch verfügbar, erste Pilotprojekte sind in Planung. Welche technischen, ökologischen und finanziellen Auswirkungen aber hätte eine solche Abscheidung und Speicherung von CO2 bei fossil betriebenen Kraftwerken, und wie schneidet dieses Verfahren im Vergleich zu Erneuerbaren Energien ab? Dieser Frage wurde in diesem Forschungsvorhaben nachgegangen. Einen kurzen Überblick über die Studie und deren Ergebnisse gibt ein Artikel in der BMU-Zeitschrift Umwelt.
(Kurzfassung)
Eine Broschüre mit den Forschungsergebnissen in einer Lang- und einer Kurzfassung kann unter der folgenden E-Mail-Adresse bestellt werden: KIIII1@bmu.bund.de
(englische Fassung)
1. Ausgangssituation und Zielsetzung der Untersuchung
2. Terminologie
3. Treibende Kräfte und Haltung relevanter Gruppen zur CO2-Abtrennung und Speicherung
4. Übersicht über die CCS-Prozesskette
5. Verfahren der CO2-Abtrennung bei der Stromerzeugung und Wasserstoffbereitstellung
6. CO2-Transport
7. CO2-Speicherung
8. Zentrale Aspekte der CO2-Transportinfrastruktur
9. Kriterien für eine vergleichend Bewertung von CCS
10. Ökobilanzen (LCA-Analyse) für ausgewählte CCS-Prozessketten
11. Weitere ökologische Bewertungsfaktoren für CCS
12. Entwicklung von Strom- und Wasserstoffgestehungskosten bei Anwendung von CCS
13. Weitere energiewirtschaftliche Kriterien
14. Systemanalytische Bewertung von CCS im Rahmen von Szenarien
15. CCS im internationalen Kontext