Wie lassen sich die Kosten- und Nutzenwirkungen, die mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) im Wärmebereich verbunden sind, methodisch erfassen? Welche besonderen Bedingungen des Wärmesektors bzw. der Wärmemärkte sind dabei zu berücksichtigen? Welche Ansätze und quantitativen Ergebnisse liegen hierzu bereits vor - und wo besteht noch Forschungsbedarf?
Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der im November 2011 abgeschlossene wissenschaftliche Bericht "Methodische Ansätze zur Analyse der Kosten- und Nutzenwirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien im Wärmebereich", den das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI, Karlsruhe - Federführung), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin, Berlin), die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS, Osnabrück) und das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES, Saarbrücken) im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsvorhabens zu den ökonomischen Wirkungen der erneuerbaren Energien erarbeitet haben.
Der Bericht knüpft an Vorarbeiten in diesem Projekt an (siehe hierzu www.erneuerbare-energien.de/inhalt/45801/40870/) und führt diese weiter. Dabei wird die Analyse der Kosten- und Nutzenwirkungen u. a. differenziert sowohl für den gesamten bisher erfolgten erneuerbaren Wärme-Ausbau als auch den förderbedingten Ausbau betrachtet.