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Stand: Jun. 2007

Forsa-Umfrage zu Artenvielfalt

Jugendliche wünschen sich mehr Informationen zur Artenvielfalt im Schulunterricht

Dies zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hat.

Die weit überwiegende Mehrheit der Jugendlichen (87 %) findet, dass im Schulunterricht mehr darüber gesprochen werden sollte, warum viele Tiere und Pflanzen vom Aussterben bedroht sind und wie man die Tier- und Pflanzenarten besser schützen kann.

Dies wünschen sich ganz besonders die 12-Jährigen (95 %). Mädchen sind stärker an diesem Thema interessiert als Jungen (90 % bzw. 83 %). Und gerade die Jugendlichen aus großen Städten geben an, dass sie das Thema Artenvielfalt mehr im Schulunterricht behandeln wollen (93 %).

Dementsprechend haben die Schüler/innen aus großen Städten das Thema Artenvielfalt weniger behandelt als im Durchschnitt: 45 % im Vergleich zu insgesamt 52 % der Jugendlichen. Dabei sagen dies 68 % der Ostdeutschen und nur 51 % der Westdeutschen, Schüler/innen von Gesamtschulen (37 %) und Hauptschulen (50 % ) weniger als von Realschulen (57 %) und Gymnasien (54 %).

Natur ist auch für Jugendliche wichtig.

Es wurde gefragt, welche Gesichtspunkte sehr wichtig wären bei der Suche nach dem idealen Wohnort. Dabei ist für die Jugend die Nähe zur Natur der 2.wichtigste Faktor für ideales Wohnen: Am wichtigsten ist den kids die Nähe zu Freunden und Bekannten: Für 56 % ist dies sehr wichtig. Für 42 % der kids ist die Nähe zur Natur sehr wichtig, noch vor der Nähe zu Freizeitmöglichkeiten (35 %), Nähe zur Schule bzw. zum Ausbildungsplatz (26 %), einer guten öffentlichen Verkehrsanbindung (25 %) und der Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten (20 %). Die Nähe zur Natur ist vor allem für Mädchen sowie die 12- und 13-Jährigen ein sehr wichtiges Kriterium (Mädchen: 47 %, Jungen 36 %; 12-Jährige 49 %, 13-Jährige 46 %, 16-Jährige 38 %).

Verschwinden der Regenwälder von den meisten als sehr großes Problem benannt, direkt gefolgt vom Klimawandel

Bei der Frage nach den sehr großen Problemen im Umwelt- und Naturschutz sagen knapp die meisten Jugendlichen mit 53 %, das allmähliche Verschwinden der Regenwälder sei ein sehr großes Problem, 52 % sehen den Klimawandel als sehr großes Problem, 48 % das Aussterben der Tier- und Pflanzenarten, 47 Luftverschmutzung, 41 % Verschmutzung der Seen und Flüsse, 35 % von Menschen verursachte große Unglücksfälle (z.B. Tankerunfall).

Für die Umfrage wählte Forsa einen repräsentativen Querschnitt von 1000 Befragten im Alter von 12 bis 16 Jahren aus. Erhebungszeitraum war der 7. bis 11. Mai 2007.

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