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Stand: Mär. 2012

Die Leitstelle für Meerwasser, Meeresschwebstoff und -sediment

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
Postfach 301220, 20305 Hamburg
Internet: www.bsh.de

Untersuchungen auf den BSH eigenen Vermessungs- und ForschungsschiffenDas Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mit Sitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde für zentrale maritime Aufgaben im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es wurde 1990 durch die Zusammenlegung des Deutschen Hydrographischen Instituts (DHI) mit dem Bundesamt für Schiffsvermessung gebildet. Die Aufgaben reichen von nautisch-technischen Fragestellungen bis zur wissenschaftlichen Beschreibung und Überwachung der Meeresumwelt, hauptsächlich von Nord- und Ostsee. Das BSH unterhält hierfür ein chemisches Laboratorium in Hamburg-Sülldorf.

Das BSH-Sachgebiet "Radioaktivität des Meeres" - zugleich "Leitstelle" nach dem StrVG - entnimmt mit Forschungsschiffen Wasser- und Sedimentproben, um diese anschließend auf Radionuklide zu analysieren. Das BSH betreibt daneben ein automatisches Messnetz zur Erfassung der Gesamt-Gamma-Strahlung mit dreizehn permanent registrierenden Stationen an der Küste und auf Seebojen sowie drei Stationen auf den BSH eigenen Vermessungs- und Forschungsschiffen.

Neben den Routinearbeiten, bei denen die Kontamination von Nord- und Ostsee infolge des globalen Kernwaffenfallouts und durch die Einleitungen aus den nuklearen Wiederaufbereitungsanlagen Sellafield und La Hague und deren Verdriftung durch die Nordsee sowie der Fallout durch den Tschernobyl-Unfall untersucht werden, standen auch immer wieder Fragestellungen zur Versenkung radioaktiver Abfälle in der Tiefsee oder arktischen Gewässern oder mögliche Folgen aus dem gesunkenen sowjetischen Atom-U-Boot Komsomolets auf dem Programm. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen zur Beratung der Bundesregierung und Öffentlichkeit in Fragen des Meeresumweltschutzes, sowie als Beiträge für internationale Gremien auf dem Gebiet der Radioaktivität des Meeres.

Kapitel aus dem aktuellen Bericht der Leitstellen: Umweltradioaktivität in der Bundesrepublik Deutschland Stand 2011

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg (J. Herrmann)

Bundesamt für Strahlenschutz, Freiburg (J. Bieringer), Bundesamt für Strahlenschutz, München (M.Bleher, J. Peter), Deutscher Wetterdienst, Offenbach (A. Dahlheimer), Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz (G. Dersch), Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrografie, Hamburg (J. Herrmann), Max Rubner-Institut, Institut für Sicherheit und Qualität bei Mich und Fisch, Kiel (N. Roos, D. Tait) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig (H. Wershofen)

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