Wolf, Bär und Luchs kehren nach Mitteleuropa zurück und erzeugen ein hohes mediales Interesse. Bruno der Bär war ein Beispiel dafür.
Wölfe, seit jeher Gegenstand von Mythen und Ängsten, leben seit einigen Jahren wieder in Deutschland. Das Thema ist emotional aufgeladen, sodass Diskussionen um Chancen und Risiken schnell zur Glaubensfrage werden und sachliche Aspekte schwer vermittelbar sind.
Die Rückkehr des Wolfes ist ein praktisches Beispiel für die übergeordnete Frage: Wie lassen sich konfliktreiche, emotionalisierte Themen des Umwelt- und Naturschutzes vermitteln?
Über diese Frage haben ca. 250 Fachleute, Betroffene und Multiplikatoren am 13. Februar in der Katholischen Akademie in Berlin miteinander diskutiert. Die Redetexte und Vortragspräsentationen können Sie hier nachlesen. Es wird noch eine Dokumentation der Tagung erstellt, die in einigen Wochen vorliegen wird.
Dr. Michael Gruschwitz, Sächsische Staatskanzlei, Verbindungsbüro Brüssel
Dr. John Linnell, Norwegian Institute for Nature Research
Gesa Kluth / Ilka Reinhardt, Wildbiologisches Büro Lupus
Jörg-Andreas Krüger, Naturschutzbund Deutschland
Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg
Prof. Dr. Hubert Job, Institut für Wirtschaftsgeographie, Ludwig-Maximilians-Universität München
Dr. Peter M. Wiedemann, Forschungszentrum Jülich
Dr. Petra Kaczensky, Universität Freiburg, Arbeitsbereich Wildtierökologie und Wildtiermanagement
Jana Schellenberg, Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz