Der Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) in Deutschland hat weiterhin auch erhebliche Wachstums- und Arbeitsplatzeffekte. Das zeigt eine mehrjährige Studie, die ein Team renommierter Forschungsinstitute unter Federführung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) zwischen 2008 und 2011 für das Bundesumweltministerium (BMU) durchgeführt hat.
Wesentliche Ergebnisse dieser Untersuchung sind in der Broschüre "Erneuerbar Beschäftigt!" zusammengefasst, die seit Juli 2011 in einer 2. aktualisierten Auflage vorliegt. Ihr liegen drei ebenfalls im ersten Halbjahr 2011 veröffentlichte wissenschaftliche Berichte des Forschungsteams zugrunde, die im Internet abrufbar sind.
Demnach stieg der gesamte Beschäftigungsbeitrag der erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2010 auf rund 367.000 Personen an. Dies ist deutlich mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2004 (rund 160.000 Arbeitsplätze). Bis 2030 kann sich die Brutto-Beschäftigung auf mehr als eine halbe Million Beschäftigte weiter erhöhen. Umfangreiche Modellrechnungen zeigen, dass im gleichen Zeitraum auch die Nettobeschäftigungswirkungen der erneuerbaren Energien in Deutschland in nahezu allen analysierten Szenarien positiv sind. Außerdem wird für das Beispiel "Windenergie an Land" anhand von Modellrechnungen beispielhaft gezeigt, wie sich die EE-Beschäftigung auf die einzelnen deutschen Bundesländer verteilt.