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Stand: Nov. 2011

Analysen zum Merit-Order Effekt erneuerbarer Energien

Update für das Jahr 2010

Der kontinuierliche Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland hat weiterhin deutlich preisdämpfende Wirkungen auf den Börsenstrompreis. Dies belegt die von Dr. Frank Sensfuß, Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI Karlsruhe), für das BMU verfasste Kurzstudie "Analysen zum Merit-Order-Effekt erneuerbare Energien - Update für das Jahr 2010". Demnach führte das EEG im vergangenen Jahr zu einer Absenkung des Börsenstrompreises um gut 0,5 ct/kWh. Bezogen auf den gesamten deutschen Stromverbrauch ergibt sich hieraus - rechnerisch - eine entlastende Wirkung von rd. 2,8 Mrd. Euro. Dies liegt in einer ähnlichen Größenordnung wie die vom gleichen Autor ermittelten Werte für 2009 (0,6 ct/kWh bzw. 3, Mrd. Euro, vgl. www.erneuerbare-energien.de/inhalt/47157/40870.

Vom Merit-Order-Effekt des EEG dürften laut Studie insbesondere stromintensive Unternehmen profitieren, deren EEG-Umlage durch die "Besondere Ausgleichsregelung" stark begrenzt ist. Ihre Entlastungen könnten sogar höher gelegen haben als die verbliebene EEG-Umlage. Bei den übrigen Stromkunden wirkt der preisdämpfende Effekt Strompreissteigerungen aufgrund der noch steigenden Förderkosten des EEG entgegen.

Die Kurzstudie, die sich auf Modellrechnungen stützt, geht auch auf häufig vorgebrachte Kritikpunkte gegen die Ermittlung des Merit-Order-Effekts ein. Die Berechnungen sind bewusst konservativ angelegt und dürften die tatsächliche Höhe des Merit-Order-Effekts tendenziell unterschätzen. Die Ergebnisse der Studie stehen ferner im Einklang mit einer Reihe weiterer Untersuchungen, die in den letzten Jahren strompreisdämpfende Effekte in ähnlicher Größenordnung ermittelten und in der Kurzstudie knapp dargestellt werden.

Vertiefende Informationen zu den Kosten-Nutzenwirkungen der erneuerbaren Energien, einschließlich des Merit-Order-Effekts, finden sich u.a. in einer breit angelegten Untersuchung für das BMU, die Mitte letzten Jahres unter "Kosten- und Nutzenwirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien im deutschen Strom- und Wärmemarkt" veröffentlicht wurde.

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