Diese Kurzinformation wurde in Zusammenarbeit zwischen GRS und Ökoinstitut im Auftrag des BMU erstellt.
Die im Folgenden verwendeten Informationen zu diesem Ereignis beruhen auf der Beschreibung des Ereignisablaufes in der INES-Meldung /1/ an die IAEA, Stellungnahmen von SKI /2/, /4/, /6/, einem Ereignisbericht des Betreibers /7/ sowie auf der vorläufigen Meldung des Ereignisses an das IRS /3/.
Am Standort Forsmark befinden sich insgesamt 3 Kernkraftwerksblöcke. Zum Zeitpunkt des Ereignisses war Block 2 in Revision, Block 3 befand sich im ungestörten Leistungsbetrieb. Baubeginn des von dem Ereignis betroffenen Block 1 war am 01.06.1973. Der kommerzielle Leistungsbetrieb wurde am 10.12.1980 aufgenommen. Es handelt sich bei der Anlage um einen Siedewasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 1011 MW, die von 2 Anlagengeneratoren geliefert wird.