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Flächen des Nationalen Naturerbes*

Nationales Naturerbe
Büecke

Büecke


Die Naturerbefläche umfasst den größten Teil des ehemaligen Standortübungsplatzes Büecke. Die Hochfläche wird von drei tief eingeschnittenen Trockentälern ("Schledden") gegliedert. Es dominieren weitgehend Magerweiden und untergeordnet artenreiche Glatthaferwiesen, stellenweise sind verbrachte Säume und Bereiche mit Landreitgras eingestreut. Randlich und an den teilweise stark geneigten Hängen der Schledden stocken kleinere Waldbestände aus zum Teil nicht standortheimischen Baumarten. Auf den flachgründigen Schleddenhängen kommen stellenweise auch Eichen-Hainbuchenwälder aus ehemaliger Niederwaldnutzung vor. Das Gebiet besitzt vor allem eine herausragende Bedeutung für die Gelbbauchunke, die hier eine ihrer letzten Populationen in Westfalen hat. Die Art profitiert wie auch die Geburtshelferkröte und der Kammmolch von zahlreichen, durch den militärischen Fahrbetrieb entstandenen Klein- und Kleinstgewässern. Der großflächige Offenland-Biotopkomplex ist außerdem Nahrungs- oder Bruthabitat für Neuntöter, Rotmilan, Wiesenpieper, Baumpieper und andere Vogelarten. Die Fläche ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Büecke und Hiddingser Schledde" sowie des Naturschutzgebiet "Standortübungsplatz bei Büecke".

Fläche
201 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Soest

Mellrichstadt

Mellrichstadt


Das Gebiet im Naturraum Rhön-Grabfeld ist geprägt von großflächigen Lebensraumkomplexen aus Magerrasen, Wacholderheiden, lichten Kiefernwäldern, orchideenreichen Buchenwäldern und Gebüschen. Es dient als Trittstein für wärmeliebende gefährdete Tier- und Pflanzenarten im Trockenverbundgebiet von Grabfeldgau und der Rhön. Die Naturerbefläche umfasst das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Trockenverbundgebiet Rhön-Grabfeld" und liegt im Naturschutzgebiet "Trockengebiete nordwestlich Mittelstreu" und Vogelschutzgebiet "Standortübungsplatz Mellrichstadt".

Fläche
208 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Rhön-Grabfeld

Schweinheim

Schweinheim


Die Naturerbefläche kennzeichnet eine großräumige Sandweidelandschaft, die mit Mulden, Senken und temporären Kleinstgewässern durchsetzt ist, sowie zusammenhängende Wälder. Im Offenland kommen neben Feucht- und Nassflächen mit Großseggenrieden und Landröhrichten auch Sandmagerrasen und Heiden vor. Gehölzgruppen aus historischen Streuobstbeständen sind eingestreut. Auch die Waldflächen sind zum Teil bereits vielfältig in ihrer Zusammensetzung und Altersstruktur. Das Gebiet ist als Naturgeschutzgebiet "Ehemaliger Standortübungsplatz Aschaffenburg und Altenbachgrund" und in weiten Teilen als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Standortübungsplatz Aschaffenburg" geschützt und bietet zahlreichen zum Teil seltenen und gefährdeten Arten Lebensraum, darunter Gelbbauchunke, Schlingnatter, Steinkauz und dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling sowie verschiedene Fledermausarten.

Fläche
236 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Aschaffenburg

Emmerich

Emmerich


Die Naturerbefläche ist Teil des ehemaligen Pionierübungsplatzes Dornick und ein durch den Grietherorter Altrhein zweigeteilter Grünland-Kleingehölz-Komplex inklusive Hafenbefestigungsanlage. Sie erstreckt sich unmittelbar östlich der Einmündung des Grietherorter Altrheins in den Rhein und stellt die räumliche Verbindung zwischen vier Fauna-Flora-Habitat-Gebieten ("Dornicksche Ward", "Bienener Altrhein, Millinger Meer und Hurler Meer und Naturschutzgebiet Empeler Meer", "Grietherorter Altrhein" und "Rheinfischschutzzonen") her, die allesamt im Deichvorland liegen und gleichzeitig zum Vogelschutzgebiet "Unterer Niederrhein" gehören. Dieser Gesamtkomplex bildet einen Ausschnitt aus der historisch gewachsenen Stromtal-Kulturlandschaft des unteren Niederrheins. Bemerkenswerte Arten im Bereich des ehemaligen Pionierhafens Dornick sind unter anderem Zwergtaucher, Blaukehlchen, Steinbeißer und Biber.

Synonym
Dornick

Fläche
34 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Kleve

Oschenberg

Oschenberg


Die Naturerbefläche bei Bayreuth weist blütenreiche Wiesen und Magerrasen auf und umfasst einen sehr wertvollen Biotopkomplex auf Muschelkalk mit ausgedehnten Offenlandbereichen, vielfältigen Hecken, Feldgehölzen und Laubmischwäldern. Das Gebiet liegt im Naturschutzgebiet "Muschelkalkgebiet am Oschenberg" und hat Anteile am Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Muschelkalkhänge nordöstlich Bayreuth".

Fläche
197 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Stadt Bayreuth und Bayreuth

Frauenholz

Frauenholz


Das strukturreiche ehemalige militärische Übungsgelände im tertiären Hügelland ist von überregionaler Bedeutung für das Vorkommen von Kammmolch und Gelbbauchunke sowie Feuersalamander und Springfrosch. Es ist derzeit in großen Bereichen noch von naturfernen Nadelwäldern und im östlichen Teil des Gebietes von Grünland unterschiedlicher Nutzungsintensität geprägt. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Standortübungsplatz Oberhinkofen".

Synonym
Oberhinkofen

Fläche
494 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Regensburg

Osterode

Osterode


Die Naturerbeflächen liegen fast vollständig innerhalb des Naturschutzgebiet "Gipskarstlandschaft bei Ührde" und zu einem großen Anteil im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Gipskarstgebiet bei Osterode". Sie umfassen ein Biotopverbundsystem von Hecken, Gebüschen trockenwarmer Standorte, Solitärbäumen, beweideten Offenlandflächen und magerem mesophilem Grünland. Das Gebiet enthält einen größeren Fichtenblock und mehrere kleine Riegel mit Fichtenforsten und Laubgehölzen. In der Mitte des Gebietes ist das Tal von einem der Quellzuflüsse des Hackenbachs durchzogen, der zum Teil durch einen bachbegleitenden Erlenwald gekennzeichnet ist. Des Weiteren befinden sich auf der Fläche kleinere Stillgewässer mit begleitenden Röhrichten und Seggenrieden, die unter anderem dem Kammmolch als Teillebensraum dienen.

Fläche
54 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Osterode am Harz

Dammer Berge

Dammer Berge


Die seit dem 19. Jahrhundert aufgeforsteten Nadelholzbestände unterschiedlicher Altersklassen auf der Stauchendmoräne der Dammer Berge stellen eine Waldinsel inmitten der ackergeprägten, offenen Kulturlandschaft des Nordwestdeutschen Tieflandes dar. Die Fläche hat eine sehr hohe Bedeutung für verschiedene Fledermausarten (Winter- und Sommerquartiere). Auf der Fläche konnte zudem der Nachweis des Hirschkäfers erbracht werden. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Dammer Berge".

Fläche
143 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vechta

Büchelberg bei Tauberbischofsheim

Büchelberg bei Tauberbischofsheim


Das zweigeteilte Naturerbegebiet ist gekennzeichnet durch einen Biotopkomplex aus Magerrasen, Trockenmauern und mächtigen Steinriegeln sowie Hecken und Feldgehölzen. Zahlreiche gefährdete beziehungsweise geschützte Tier- und Pflanzenarten, wie z. B. Wendehals, Rotrückenwürger, Gartenrotschwanz, Spanische Flagge, Kreuzenzian, Bocks-Riemenzunge oder Bienenragwurz kommen auf den Flächen vor.

Fläche
305 Hektar

Bundesland
Baden-Württemberg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Main-Tauber-Kreis

Schwetzingen-Hirschacker

Schwetzingen-Hirschacker


Die Naturerbefläche umfasst ein Mosaik aus bedeutenden Sandtrocken- und Steppenrasen, Heidebeständen, alten zum Teil hutewaldartigen Eichenwäldern mit hohem Alt- und Totholzanteil sowie Kiefernwäldern. Neben den Sandtrockenrasen und Heiden werden auch Teilbereiche der Wälder in die Beweidung mit einbezogen, so dass sich allmählich eine halboffene bis offene, parkartige Landschaft mit lichten Eichen- und Steppenkiefernwäldern einstellen wird. An bemerkenswerten Arten kommen Hirschkäfer (Charakterart alter Wälder), Mittelspecht, Großer Abendsegler und Bechsteinfledermaus sowie Grauscheidiges Federgras und Haar-Pfriemen-Gras als Kennarten (kontinentaler) Steppenrasen vor. Die Naturerbefläche liegt im FFH-Gebiet „Sandgebiete zwischen Mannheim und Sandhausen“ und hat Anteile am NSG „Hirschacker und Dossenwald“.

Synonym
Büchelberg bei Tauberbischofsheim

Fläche
35 Hektar

Bundesland
Baden-Württemberg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Main-Tauber-Kreis

Kyritz Ruppiner Heide

Kyritz Ruppiner Heide


Der südliche Teilbereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes Wittstock (ehemaliges "Bombodrom") ist geprägt von großflächigen Calluna-Heiden, flächigen Sukzessionen aus Birke und Kiefer sowie großflächigen jungen und mittelalten Kiefernwäldern. Die zum großen Teil mit Munition der russischen Streitkräfte belasteten armen und sandigen Substrate der Kyritz-Ruppiner Heide bieten Lebensraum für seltene und gefährdete Arten der Sandmagerrasen und trockenen Heiden. Die Naturerbefläche ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Wittstock - Ruppiner Heide".

Synonym
Kyritz-Ruppiner Heide

Fläche
3898 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ostprignitz-Ruppin

Salzunger Vorderrhön

Salzunger Vorderrhön


Das Naturerbegebiet stellt einen Ausschnitt der Vorderrhön und des Buntsandstein-Waldlandes dar und ist neben großflächig vorkommenden Nadelholzbeständen bereits von naturnahen Laubmischwäldern (insbesondere Hainsimsen-und Waldmeister-Buchenwälder), Basaltkegelbergen und offenen Basaltblockhalden geprägt. Entlang der im Gebiet verlaufenden Bachtäler kommen zahlreiche Feuchtbiotope vor, unter anderem feuchte Hochstaudenfluren, Auwaldrelikte und temporäre Stillgewässer. Die Fläche liegt zu großen Anteilen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Pleß-Stoffelskuppe-Bernshäuser Kutte", im Vogelschutzgebiet "Thüringische Rhön" und im Naturschutzgebiet "Stoffelskuppe".

Synonym
Bad Salzungen

Fläche
1464 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Wartburgkreis, Schmalkalden-Meiningen

Kroppen

Kroppen


Das unzerschnittene Waldgebiet in der Lausitz an der Grenze zu Sachsen besteht vorwiegend aus struktur- und artenarmen Kiefernreinbeständen unterschiedlichen Alters, nur kleinflächig kommt ein Birken-Kiefern-Wald vor. Nach gezielter Waldumwandlung und unter Ausnutzung der Naturverjüngung bereits vorhandener heimischer Laubbaumarten wird das Gebiet der Naturwaldentwicklung überlassen. Ein Teilbereich liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Pulsnitz und Niederungsbereiche".

Fläche
96 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Oberspreewald-Lausitz

Wohlder Wiesen

Wohlder Wiesen


Von herausragender Bedeutung für die Naturerbefläche sind die Vorkommen der Pfeifengraswiesen auf basenreichen Standorten mit einem hohen Anteil von Rote-Liste-Arten. Weiterhin kommen ausgedehnte magere Grünlandflächen vor, die von inselartigen Aufforstungen durchsetzt sind. Die Fläche ist ein bedeutsames Wiesenvogelbrutgebiet mit unter anderem Vorkommen von Wachtelkönig und Braunkehlchen und ein wichtiger Amphibienlebensraum. Die Naturerbefläche umfasst das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Pfeifengraswiese Wohld".

Synonym
Schandelah

Fläche
301 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Wolfenbüttel

Restflächen Döberitzer Heide

Restflächen Döberitzer Heide


Die Naturerbefläche liegt am nördlichen Rand Potsdams und umfasst kleine Teilbereiche des ehemaligen Truppenübungsplatzes Döberitz. Diese sind geprägt von Weidengebüsch, kleinen Laubwaldflächen, aufgelassenem feuchtem und frischem Grünland mit Stauden und Schilf sowie zahlreichen Wasserflächen. Die überwiegend moorigen oder sumpfigen Bereiche der sogenannten Großen Graben-Niederung bieten Lebensraum für seltene und gefährdete Arten der Feuchtgebiete, wie z. B. der Rotbauchunke. Die Fläche liegt zum Teil im Naturschutzgebiet, Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Vogelschutzgebiet "Döberitzer Heide".

Synonym
Fahrland/Krampnitz

Fläche
13 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Potsdam

Zerweliner Heide

Zerweliner Heide


Die Zerweliner Heide wird insbesondere von ausgedehnten und unzerschnittenen Buchenwäldern sowie durch den Reichtum an Mooren und Seen geprägt. Die sauer-mesotrophen Moore beherbergen eine Vielzahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, z. B. Rosmarinheide, Sumpfporst und Zwergigelkolben. Überregionale Bedeutung haben auch die mesotrophen kalkhaltigen Gewässer sowie die natürlich eutrophen Seen mit Vorkommen verschiedener Libellenarten wie z. B. der Großen, der Zierlichen und der Östlichen Moosjungfer. Auf der Fläche vorkommende Bunker beherbergen die Fledermausarten Braunes Langohr, Fransen-, Zwerg- oder Breitflügelfledermaus. In der Naturerbefläche liegt das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Fledermausquartier Bunker Zerweliner Heide"; sie ist zudem teilweise von den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten "Stromgewässer" und "Zerweliner Allee und Carolinenhain" betroffen und Bestandteil des Vogelschutzgebiets Uckermärkische Seenlandschaft".

Fläche
791 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Uckermark

Beienroder Holz

Beienroder Holz

Der alte Waldstandort besteht überwiegend aus einem sehr totholzreichen Sternmieren-Hainbuchen-Stieleichenwald, der kleinflächig von Hainsimsen-Buchenwäldern und Erlenbeständen durchsetzt ist. Wegen der hohen Anzahl alter Bunkeranlagen besitzt das Gebiet eine große Bedeutung als Lebensraum für Fledermäuse. Die Naturerbefläche liegt zu großen Anteilen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Beienroder Holz" und Vogelschutzgebiet "Laubwälder zwischen Braunschweig und Wolfsburg".

Synonym
Lehre

Fläche
184 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Helmstedt

Habichtswald

Habichtswald


Die vom Offenland geprägte Naturerbefläche mit ihren artenreichen Mähwiesen und -weiden, eingestreuten Borstgrasrasen, Gehölzgruppen, Hecken und Feldgehölzen liegt vollständig im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Habichtswald und Seilerberg bei Ehlen". Die wenigen Waldflächen sind bis auf die bachbegleitenden Auwälder naturfern. Neben Vorkommen von Kammmolch hat die Fläche unter anderem eine Bedeutung für Vögel der halboffenen Landschaft wie Neuntöter und Rotmilan.

Fläche
183 Hektar

Bundesland
Hessen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Kassel

Gelbensander Forst

Gelbensander Forst


Das Gebiet umfasst den östlichen Teil der Rostocker Heide, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet im deutschen Küstenraum. Ein dichtes Grabensystem durchzieht die Naturerbefläche, die von großflächigen Buchen- und Kiefernwäldern mit teils hohem Totholzanteil geprägt ist. Bruchwälder und Feuchtwiesen charakterisieren die grundwassernahen Bereiche. Die Naturerbefläche liegt zum Teil im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Wälder und Moore der Rostocker Heide".

Synonym
Rostocker Heide

Fläche
1005 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Rostock

Karrendorfer Wiesen

Karrendorfer Wiesen


Die Karrendorfer Wiesen befinden sich nördlich von Greifswald unmittelbar am Greifswalder Bodden. Große Teile des Gebietes unterliegen nach einem Revitalisierungsprojekt Mitte der 1990er Jahre wieder einem natürlichen Küstenüberflutungsregime. Durch an Nassstandorte angepasste Beweidungskonzepte wird die Entwicklung von Salzgrasländern gefördert, die es in den südlichen und östlichen Teilen der Ostseeküste aufgrund der niedrigen Salzgehalte ohne menschliche Einflussnahme nicht gäbe. Insbesondere während der Zugzeit von Limikolen und Wasservögeln gewinnen die Karrendorfer Wiesen eine enorme Bedeutung als Rastgebiet. Regelmäßige Nahrungsgäste sind Seeadler und Wanderfalke. Die Flächen liegen im Naturschutzgebiet "Insel Koos, Kooser See und Wampener Riff", Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Greifswalder Bodden, Teile des Strelasundes und Nordspitze von Usedom" sowie im Vogelschutzgebiet "Greifswalder Bodden und südlicher Strelasund".

Fläche
375 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Greifswald

Kaarzer Holz

Kaarzer Holz


Das kompakte und wenig zerschnittene Waldgebiet gehört zum Naturraum Sternberger Seenlandschaft. Es ist eingebettet in eine einzigartige Endmoränenlandschaft mit zahllosen kleinen und großen Seen in einem nach Osten offenen Bogen des die Landschaft prägenden Flusses Warnow. In den großflächigen Waldbereichen dominiert die Waldkiefer, daneben kommen über die gesamte Fläche verteilt bereits gut entwickelte Buchenwälder vor. Geringe Anteile liegen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Obere Seen und Wendfeld".

Fläche
2788 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Rostock

Schwinzer Heide

Schwinzer Heide


Die Naturerbefläche ist Teil eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Mecklenburg-Vorpommern. Es überwiegen mit Kiefer bestockte Waldflächen, in die sich kleinflächig Sand-Magerrasen, mesotrophe saure Niedermoore, Wacholder-Kiefern-Heiden, Moorwald und zwei kleinere Seen eingliedern. Teile der Waldflächen sind Alt-Waldstandorte mit einer ununterbrochenen Waldbestockung seit mindestens 250 Jahren. Die Naturerbefläche ist Bestandteil des SPA „Nossentiner / Schwinzer Heide“.

Fläche
110 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Rostock

Müschede

Müschede


Die Naturerbefläche umfasst ein überwiegend offenes Hochplateau zwischen den sich bei Arnsberg-Hüsten vereinigenden Flüssen Ruhr und Röhr. Ein Teil der Haupt-Kuppe des Spreibergs ist lebhaft reliefiert und stellt einen Ausschnitt der kulturhistorischen Hudelandschaft dar. Die kleinteilig-heterogene Landschaft ist geprägt durch einen vielfachen Wechsel von Gehölzbeständen und Offenland mit mageren Weiden, Borstgrasrasen und Mähwiesen sowie mehrere kleine Stillgewässer. Der größere südöstliche Gebietsteil stellt sich als weitgehend homogenes, bis auf wenige Feldgehölze offenes Magergrünland-Plateau dar. Im Sattel dazwischen liegen Kerbtälchen, sogenannte Siepen, die zum Teil von naturnahem Laubwald, aber auch von Nadelholzforsten geprägt sind. Die als Naturschutzgebiet "Spreiberg" weitgehend geschützte Naturerbefläche bietet Lebensraum unter anderem für zahlreiche Vogelarten der halboffenen Landschaft, Amphibien und Reptilien oder geschützte Pflanzen wie dem Gefleckten Knabenkraut. Ein sehr kleiner Bereich der Fläche liegt im Naturschutzgebiet und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Waldreservat Obereimer".

Synonym
Spreiberg

Fläche
107 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Hochsauerlandkreis

Bendeleber Wald

Bendeleber Wald


Das Gebiet im Buntsandsteingebiet der nördlichen Randplatten des Thüringer Beckens ist geprägt durch seine alt- und totholzreichen naturnahen Laubmischwälder. Die Naturerbefläche liegt zum Teil im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Vogelschutzgebiet "Dickkopf-Bendeleber Forst - Naturschutzgebiet Gatterberge".

Synonym
Sondershausen

Fläche
451 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Kyffhäuserkreis

Borken

Borken


Als westlicher Ausläufer der Hohen Mark ist die Naturerbefläche durch nährstoffarme Sande geprägt. Der offene bis halboffene Komplex aus Magerrasen, offener Binnendüne mit Heiderelikten und lichten Wäldern am Fliegerberg repräsentiert die traditionelle Sandlandschaft des Westmünsterlands und ist Habitat für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Der überwiegende Teil der Fläche ist von Kiefernforsten geprägt. Das Naturerbegebiet umfasst das Naturschutzgebiet "Luensberg und Hombornquelle".

Fläche
204 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Borken

Westerburg

Westerburg


Im Nordosten und Südosten ist die Naturerbefläche geprägt von mageren Flachland-Mähwiesen sowie extensiv genutztem Grünland mit eingestreuten degenerierten Heidefragmenten, aber auch kleineren, nur temporär wasserführenden Tümpeln. Diese sich bei Wasserführung schnell erwärmenden Kleingewässer stellen gute Vorrausetzungen für die Entwicklung von Populationen der Gelbbauchunke dar. Des Weiteren kommen große Mischwaldkomplexe vor. Sie beherbergen Fledermausarten wie Bechsteinfledermaus und Großes Mausohr und werden im westlichen Bereich von Fichtenforstflächen unterbrochen. Im Nordwesten der Naturerbefläche finden sich zudem Nass- und Feuchtgrünland. Die Naturerbefläche ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Westerwälder Kuppenland" sowie des Vogelschutzgebiets "Westerwald".

Fläche
172 Hektar

Bundesland
Rheinland-Pfalz

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Westerwaldkreis

Schmidtenhöhe

Schmidtenhöhe


Die Naturerbefläche ist zweigeteilt - eine große zusammenhängende Kernfläche nördlich der sogenannten Panzerstraße und mehrere isolierte Flächen in den Randbereichen - und geprägt durch Offenland- und Waldbereiche. Die Kernfläche wird seit 2009 als halboffene Weidelandschaft extensiv bewirtschaftet. Insbesondere durch die bis 1992 erfolgte Nutzung durch Panzer entstanden zahlreiche Wasserstellen, die sich nachfolgend als herausragende Amphibienlebensräume mit artenreichen Amphibien-, Reptilien- und Libellenvorkommen entwickelten. So sind insgesamt bisher 12 Amphibienarten, unter anderem Gelbbauchunke, Kammmolch und Laubfrosch, nachgewiesen. In den Randbereichen der Naturerbefläche sowie innerhalb der Offenlandbereiche befinden sich einige Mischwaldkomplexe. Sie dienen der Bechsteinfledermaus und dem Großen Mausohr als Jagdhabitat. Die Naturerbefläche liegt zum Teil im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Lahnhänge" und im Vogelschutzgebiet "Lahnhänge".

Fläche
305 Hektar

Bundesland
Rheinland-Pfalz

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Koblenz, Rhein-Lahn-Kreis

Östliche Hainleite

Östliche Hainleite


Am östlichen Ausläufer der Hainleite gelegen ist die Naturerbefläche geologisch geprägt durch Schichten des Buntsandsteins und des Muschelkalks sowie von großflächigen Lössüberlagerungen. Der Waldmeister-Buchenwald ist der vorherrschende Waldlebensraumtyp. Darüber hinaus sind Labkraut-Traubeneichen-Hainbuchen-Wälder im Gebiet vertreten. Die Fläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Hainleite-Wipperdurchbruch-Kranichholz", im Vogelschutzgebiet "Hainleite-Westliche Schmücke" und hat Anteile an den Naturschutzgebieten "Wipperdurchbruch" und "Wartenberg".

Synonym
Seehausen

Fläche
450 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Sömmerda, Kyffhäuserkreis

Saarburg-Beurig

Saarburg-Beurig


Die Naturerbefläche ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Serriger Bachtal und Leuk und Saar" und liegt südöstlich von Saarburg. Von herausragender Bedeutung sind die Vorkommen der Urwaldreliktarten Juchtenkäfer, Veilchenblauer Wurzelhalsschnellkäfer und Eichenbock sowie der Großen Hufeisennase. Das früher als Standortübungsplatz der französischen Streitkräfte genutzte Gebiet ist geprägt von Offenlandbereichen, die ein vielfältiges Mosaik unterschiedlicher Biotoptypen wie Magerwiesen, verbuschte Streuobstwiesen und -brachen, Gebüschgruppen, Waldinseln, Einzelbäume und Kleingewässer aufweisen. Zudem kommen naturnahe Waldbereiche unter anderem mit Hainsimsen-Buchen-Wäldern und Eichen-(Hainbuchen)-Wäldern sowie Laich- und Aufenthaltsgewässer für die Gelbbauchunke vor. Die sich im südlichen Teil des Gebiets befindlichen Westwallstollen dienen unter anderem verschiedenen Fledermausarten als Winterquartier.

Fläche
162 Hektar

Bundesland
Rheinland-Pfalz

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Trier-Saarburg

Nordoe

Nordoe


Die Naturerbefläche liegt südlich von Itzehoe auf einer Geestinsel, die in der vorletzten Eiszeit durch die Aufschüttung eines Sanders entstand und Ende der letzten Eiszeit von Flugsanden und Dünen überlagert wurde. Die Binnendünenlandschaft besteht aus einem Mosaik aus Offenland und Waldflächen. Neben trockenen Sandheiden mit Heidekraut und Ginster sind offene Sandflächen, lichte Eichen-Birkenwälder, Feuchtheiden, artenreiches Grünland unterschiedlicher Feuchteausprägung sowie nährstoffarme Flachgewässer vorhanden. Die Wälder sind als lichte Heidewälder ausgeprägt. Zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen hier in teilweise landesweit bedeutsamen Beständen vor, z. B. Große Moosjungfer, Heidelerche, Kammmolch sowie Kreuz- und Knoblauchkröte. Im Rahmen des EU-kofinanzierten Projektes LIFE-Aurinia wurde der Goldene Scheckenfalter erfolgreich wiederangesiedelt. Die Offenlandflächen und lichten Heidewälder werden überwiegend mit Exmoor-Ponys und Galloways, zum Teil auch mit Burenziegen beweidet. Das Gebiet liegt fast vollständig im Naturschutzgebiet und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Binnendünen Nordoe".

Fläche
398 Hektar

Bundesland
Schleswig-Holstein

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Steinburg

Zeitzer Forst

Zeitzer Forst


Die Naturerbefläche umfasst ausgedehnte, naturnahe Laubwälder mit hohem Alt- und Totholzanteil, die im Randbereich von naturnahen Bachtälchen durchzogen werden. Die Offenlandbereiche im Nordosten des Gebietes sind durch Landreitgrasfluren und Sukzessionsflächen geprägt. Kleinflächig kommen magere Flachlandmähwiesen und trockene Heiden vor. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Vogelschutzgebiet "Zeitzer Forst".

Fläche
855 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Burgenlandkreis

List

List


Die Naturerbeflächen liegen zerstreut auf der Insel Sylt und sind Teil einer ausgedehnten typischen Küstendünenlandschaft mit unter anderem unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Dünen. Die Flächen sind fast vollständig Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Dünen- und Heidelandschaften Nord-Sylt", des Vogelschutzgebietes "Ramsar-Gebiet S-H Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete" sowie des Naturschutzgebiets "Nord-Sylt". Im Zentrum der Fläche liegt das Mannemorsumtal, das von einem Küstendünenkomplex aus Primärdünen, Weißdünen mit Strandhafer, Graudünen (Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation) und Feuchten Dünentälern geprägt ist. Des Weiteren befinden sich kleinere Bereiche mit Dünen-Trockenrasen im Süden des Lister Kooges.

Fläche
106 Hektar

Bundesland
Schleswig-Holstein

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Nordfriesland

Blankensee

Blankensee


Die Naturerbefläche stellt den Nordteil des Naturschutzgebiets und Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Grönauer Heide, Grönauer Moor und Blankensee" sowie des Vogelschutzgebietes "Grönauer Heide" dar. Die Grönauer Heide ist ein kleinstrukturierter, von Nährstoffarmut geprägter Lebensraum mit einer belegbaren Habitatkontinuität seit dem 17. Jahrhundert. Im Offenland sind die Magerrasen und Heiden sowie kleinflächig vorkommende Borstgrasrasen von besonderer Bedeutung. Gebietsprägend sind zudem zahlreiche historische Knicks und Einzelgehölze, ein weiter Teil der Fläche wird von.

Fläche
157 Hektar

Bundesland
Schleswig-Holstein

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Lübeck

Kroppen (und Naundorf)

Kroppen (und Naundorf)


Kiefernwälder im Alter von 20 bis 60 und von über 100 Jahren auf überwiegend mäßig nährstoffversorgten Böden dominieren die Naturerbefläche. Im Norden der Fläche befinden sich Sukzessionswälder aus Kiefer und Birke. Im Osten grenzt das Gebiet an die mäanderartig verlaufende Pulsnitz mit einer Erlen-Eschen-Weichholzaue und Flachlandmähwiesen; dieser Teil gehört zum Naturschutzgebiet, Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Vogelschutzgebiet "Königsbrücker Heide". Im Gebiet kommen die Grüne Keiljungfer, das Große Mausohr, Fischotter und Biber vor.

Fläche
169 Hektar

Bundesland
Sachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Meißen, Bautzen

Hartmannsdorfer Forst (Hirschenstein)

Hartmannsdorfer Forst (Hirschenstein)


Die Naturerbefläche ist ein zusammenhängendes, ausgedehntes Waldgebiet der submontanen Stufe am unteren Rand des Westerzgebirges. Sie ist überwiegend durch großflächige Fichtenbestände geprägt. Daneben kommen mosaikartig Heiden, großflächig extensiv genutztes Grünland und vereinzelte Moore vor. Die Naturerbefläche hat Anteile am Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Moorgebiet am Filzteich und Stockteich" und am Naturschutzgebiet "Heide und Moorwald am Filzteich".

Fläche
1932 Hektar

Bundesland
Sachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Zwickau, Erzgebirgskreis

Pöllwitzer Wald

Pöllwitzer Wald


Die im Naturraum Vogtland gelegene Naturerbefläche weist großflächige Fichten- und Kiefernforsten auf. Auf nährstoffärmeren, zum Teil wechselfeuchten Standorten sind trockene Heiden, Übergangs- und Schwingrasenmoore, Relikte von subkontinentalen Moorbirkenwäldern, Stillgewässer, naturnahe Fließgewässer und kleinere Buchenwaldreste zu finden. Die Naturerbefläche ist vom Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Vogelschutzgebiet "Pöllwitzer Wald" betroffen.

Fläche
1893 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Greiz

Zeithain

Zeithain


Birkenbeherrschte Sukzessionswälder und große Heideflächen dominieren das Gebiet. Die Naturerbefläche wurde von 1730 bis 1992 militärisch genutzt. Auf Grund der hohen Munitionsbelastung besteht ein Betretungsverbot. Die Fläche ist Bestandteil des Vogelschutzgebietes "Gohrischheide" sowie teilweise des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes und Naturschutzgebiet "Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain" und umfasst hier trockene Heiden und Dünen im Binnenland mit offenen Grasflächen. Vorkommen unter anderem von Kreuzkröte, Baumfalke, Grauammer, Heidelerche, Raubwürger, Sperbergrasmücke, Wendehals, Wiedehopf und Ziegenmelker sind belegt.

Synonym
Kleintrebnitz StoÜbPl

Fläche
758 Hektar

Bundesland
Sachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Meißen

Legende

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* Die Flächenangaben auf dieser Seite stehen unter Vorbehalt, da eine Prüfung hinsichtlich möglicher Rechte Dritter noch nicht für alle Flächen abschließend erfolgen konnte. Dargestellt sind nur die Flächen, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für das Nationale Naturerbe zur Verfügung gestellt wurden.

Weitere Informationen

Nationales Naturerbe

Zuletzt geändert: 17.02.2017