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Flächen des Nationalen Naturerbes*

Nationales Naturerbe
Streganz

Streganz


Die großflächige Naturerbefläche wird durch den Flusslauf der Dahme und daran angrenzende Grünlandflächen in einen östlichen und einen westlichen Bereich getrennt, wobei mehrere direkte Kontaktpunkte bestehen. Im Nordwesten der Naturerbefläche befinden sich das Naturschutzgebiet und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Katzenberge", im Norden das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Streganzer Berg". Zudem sind Teilbereiche von dem Naturschutzgebiet / Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Streganzsee-Dahme und Bürgerheide" und dem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Groß Schauener Seenkette" betroffen. Die Fläche ist überwiegend durch Wald geprägt mit geringen Offenlandanteilen. Es dominieren Kiefernforste trockener Standorte. Daneben kommen auch Sandtrockenrasen, Heiden und Flechten-Kiefernwälder vor. Im Bereich der "Katzenberge" finden sich zudem Buchen-(Eichen)-Wälder und zum Teil sehr alte solitäre Eichen.

Fläche
4.142 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Dahme-Spreewald,
Oder Spree

Petersberg

Petersberg


Die Naturerbefläche umfasst den bewaldeten Mittel- und Oberhang des Petersberges bei Königswinter. Die Hangflächen weisen überwiegend ältere Buchenwälder auf. Eingeschlossen sind die Naturwaldzelle Petersberg, mehrere aufgelassene Steinbrüche im Oberhangbereich und die mit alten Solitäreichen bestockte "Mondscheinwiese" am Ostrand. Die Naturerbefläche ist Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Siebengebirge" und des gleichnamigen Naturschutzgebiets. Sie liegt außerdem im Fördergebiet des Naturschutzgroßprojektes "Natur- und Kulturlandschaft zwischen Siebengebirge und Sieg" und grenzt im Osten unmittelbar an das rund 525 Hektar große "Wildnisentwick-lungsgebiet" des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge und die darin liegende Naturwaldzelle "Nonnenstromberg" an, so dass hier mit Übergang in den Prozessschutz ein zusammenhängendes Naturwaldareal von über 600 Hektar entstehen wird. Auf der Bergkuppe angrenzend an die Naturerbefläche befindet sich das Hotelgelände des ehemaligen Gästehauses des Bundes.

Fläche
93 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Rhein-Sieg-Kreis

Sandheiden und Dünen bei Sandweier

Sandheiden und Dünen bei Sandweier


Das Naturerbegebiet liegt im Naturschutzgebiet "Sandheiden und Dünen bei Sandweier und Iffezheim" sowie zum Teil innerhalb des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Magerrasen und Wälder zwischen Sandweier und Stollhofen" und damit in einer der größten zusammenhängenden bodensauren Sandrasenfläche in der Oberrheinebene von Baden-Württemberg. Gut entwickelte Silbergras-Sandrasen, bodensaure Magerrasen mit Rot-Straußgras und einzelne landschaftsprägende Bäume und Baumgruppen bestimmen das Offenland. Die Tierwelt ist landesweit bedeutend durch das Vorkommen einer großen Zahl an Sandbiotope gebundener Insektenarten und verschiedener Brutvögel, die von der strukturreichen Sandheidelandschaft profitieren. Ein herausragendes Beispiel ist der hier vorkommende Brutbestand der Heidelerche.

Fläche
11 Hektar

Bundesland
Baden-Württemberg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Baden-Baden

Schorfheide / Hubertusstock

Schorfheide


Mitte des 19. Jahrhunderts nutzte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. den Hubertusstock als Jagdgebiet, zu DDR-Zeiten diente er der Staatsjagd. Bis ins 18. und 19. Jahrhundert wurde der Wald als Hutewald genutzt, Zeugen davon sind zahlreiche knorrige Alteichen, die einer Vielzahl an Vogelarten wie z. B. Baumläufer, Kleiber, Hohltaube und Eulenarten sowie Fledermäusen Lebensraum bieten. Hier kommt zudem der streng geschützte Heldbock, eine auf Totholz lebende Bockkäferart, vor. Eine echte Rarität sind einige bis zu 300 Jahre alte Kiefern zwischen den Laubbäumen. Die Fläche liegt zum Teil im Naturschutzgebiet bzw. Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Kienhorst/Köllnseen/Eichheide" sowie im Biosphärenreservat und Vogelschutzgebiet "Schorfheide-Chorin".

Fläche
252 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Barnim

Rüthnicker Heide

Rüthnicker Heide


Der südwestliche Bereich der Rüthnicker Heide ist durch großflächige Kiefernforste mit seltenen Arten wie Seeadler, Fischadler, Raufußkauz und Kolkrabe geprägt, während der nördliche Bereich durch eingelagerte Moore und Kleingewässer strukturiert ist. Kennzeichnend für das Gebiet ist neben den großflächigen, unzerschnittenen Wäldern ein Mosaik vegetationsfreier Sandflächen, über Zwergstrauchheiden bis zu lichten Vorwäldern mit seltenen Arten wie dem Raubwürger und dem Neuntöter.

Fläche
3.853 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel

Iffezheim

Iffezheim


Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Magerrasen und Wälder zwischen Sandweier und Stollhofen" und ist weitgehend von einem lichten bodensauren Buchen-Mischwald geprägt. Auf ehemaligen Freiflächen haben sich seit Aufgabe der Geländenutzung Vorwaldstadien mit Birke, Zitterpappel, Eiche, Kiefer und vereinzelt Buche entwickelt. Von herausragender Bedeutung ist eine etwa 3,8 Hektar große bewaldete Binnendüne, die sich als langgezogene Erhebung inmitten des Gebietes befindet und im Osten das umliegende Gelände bis etwa 7 Meter überragt. Der nach Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützte Hirschkäfer, eine Charakterart alter Wälder, findet in den alt- und totholzreichen Waldbeständen geeignete Lebensräume.

Fläche
42 Hektar

Bundesland
Baden-Württemberg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Rastatt

Weißhaus

Weißhaus


Das Gebiet ist geprägt durch beerenkrautreiche zum Teil alte Kiefern- und Buchenwälder. Das großräumig unzerschnittene Waldgebiet mit einem hohen Totholzanteil bietet Lebensraum für geschützte Arten wie z. B. wie Schwarz- und Rotmilan, Wespenbussard, Baumfalke, Raufußkauz, Schwarzspecht, Mittelspecht und Auerhuhn. Die Naturerbefläche hat Anteil an den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten "Hochfläche um die hohe Warte" und "Hohe Warte" (auch Naturschutzgebiet) und liegt im Vogelschutzgebiet "Niederlausitzer Heide".

Fläche
1.095 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Elbe-Elster

Retzin

Retzin


Die kleinflächige Naturerbefläche im Naturschutzgebiet "Stepenitz" und gleichnamigen Fauna-Flora-Habitat-Gebiet sowie Vogelschutzgebiet "Agrarlandschaft Prignitz-Stepenitz" ist von extensiv bewirtschafteten Fischteichen, Bruch- und Auwäldern sowie Röhrichten geprägt. Daneben kommen kleinflächig weitere Biotope wie artenarme Fettweiden, Grünlandbrachen feuchter Standorte und Eichenmisch- und Hainsimsen-Buchenwälder vor. Von der extensiven Teichwirtschaft profitieren zahlreiche Vogelarten (z. B. See- und Fischadler), Amphibien und Säugetiere (z. B. Fischotter). In den Altholzbeständen mit hohem Totholzanteil fühlen sich Fledermäuse, Schwarz- und Mittelspecht sowie der Raufußkauz wohl.

Fläche
18 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Prignitz

Genschmar

Genschmar


Die Naturerbefläche ist Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets und Naturschutzgebiet "Oderaue Genschmar" und wird periodisch von der Oder überflutet. Die vielgestaltige Auenlandschaft ist gekennzeichnet durch Hartholzauenwälder (Stieleichen-Ulmen-Auenwald), wechselfeuchtes Auengrünland (Brenndolden- und Flachland-Mähwiesen) sowie Altarme von Fließgewässern und Kleingewässern mit ihrer typischen Begleitvegetation. Als Bestandteil des Vogelschutzgebiets "Mittlere Oderniederung" hat das Gebiet eine besondere Bedeutung für die Vogelwelt. An bemerkenswerten Arten kommen z. B. Wiedehopf, Ziegenmelker, Raubwürger und in den ausgedehnten Altholzbeständen z. B. verschiedene Spechtarten wie Klein-, Mittel- und Schwarzspecht vor.

Fläche
97 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Märkisch Oderland

Prösa

Prösa


Das Gebiet zeichnet sich durch großflächig unzerschnittene Wälder (Traubeneichenwälder sowie Kiefern-Eichen-Mischbestände) mit hohem Anteil an Alt- und Totholz und gefährdeten Arten wie z. B. Mittelspecht, Raufußkauz, Schwarzstorch oder Auerhuhn aus. Zudem ist die Naturerbefläche von Sandtrockenheiden und Silbergrasfluren mit Übergängen zu lichten Vorwäldern mit typischen Arten wie z. B. Ziegenmelker, Neuntöter, Raubwürger, Wiedehopf, Heidelerche, Brachpieper geprägt. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Naturschutzgebiet "Forsthaus Prösa" und im Vogelschutzgebiet "Niederlausitzer Heide".

Fläche
3.313 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Elbe-Elster

Fauler See / Markendorfer Wald

Fauler See / Markendorfer Wald


Die Naturerbefläche liegt in einem durch großflächige naturnahe Eichenmischwälder geprägten Bereich, in denen drei Gewässer, unter anderem der "Faule See", ein natürlich nährstoffreiches, allmählich verlandendes Gewässer, eingebettet sind. Sie ist Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets und gleichnamigen Naturschutzgebiet "Fauler See / Markendorfer Wald". Bemerkenswerte Arten sind unter anderem Kammmolch, Ringelnatter, Wespenbussard und Wiedehopf.

Fläche
30 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Frankfurt (Oder)

Marienfließ

Retzow


Durch die natürlichen Standortbedingungen und die militärische Nutzung der Flächen konnten sich großflächig Offenlandbereiche mit zusammenhängenden Sand-Magerasen, Calluna-Heiden und Besenginsterheiden entwickeln, die von Kiefernforsten umgeben sind. In den Übergangsbereichen kommen Verbuschungen als wichtige Strukturelemente und Lebensraum für typische Arten wie Heidelerche, Neuntöter und Ziegenmelker vor. Die Naturerbefläche ist vom Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Naturschutzgebiet "Marienfließ" sowie vom Vogelschutzgebiet "Retzower Heide" betroffen.

Fläche
474 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ludwigslust-Parchim

Pötenitz

Pötenitz


Die Naturerbefläche ist als Naturschutzgebiet "Küstenlandschaft zwischen Priwall und Barendorf mit Harkenbäkniederung" geschützt und Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Küste Klützer Winkel und Ufer von Dassower See und Trave". Die Fläche ist überwiegend bewaldet. Entlang des Uferstreifens der Pötenitzer Wiek zieht sich ein Band aus Ruderalfluren, naturnahen Eichenmisch- und Erlen-Quellwäldern sowie Kliffs (Moränenkliffs). Die vielfältigen Habitatstrukturen stellen Refugien für Amphibien und Reptilien dar. Die strukturreiche Gehölzflora sowie die Uferzonen mit ihrer Röhrichtvegetation und naturnahen Geröllstränden in Verbindung mit der Störungsarmut bieten Brut- und Lebensraum für zahlreiche Vogel- und Fledermausarten.

Fläche
80 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Nordwestmeck-lenburg

Althüttendorf / Groß-Ziethen

Althüttendorf / Groß-Ziehten


Die Naturerbefläche umfasst vor allem Wälder mit heimischen Laubbaumarten, aber auch Nadelwälder, die in naturnahe, heimische Laub(misch-)Wälder umgewandelt werden. Die noch vorhandenen Offenlandbereiche, vornehmlich Ackerbrachen, werden nicht weiter genutzt, so dass die gesamte Naturerbefläche nach dem Waldumbau der natürlichen Entwicklung überlassen werden kann. In weiten Teilen gehört das Gebiet zum Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Groß Ziethen" und ist Bestandteil des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin.

Fläche
52 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Barnim

Kühnauer Heide

Kühnauer Heide


Das Gebiet ist durch ein auentypisches Standortmosaik aus Flutrinnen, Senken, flachen Höhenrücken und Binnendünen charakterisiert, das in großen Teilen bereits durch sehr naturnahe Vegetationsverhältnisse gekennzeichnet ist. Der Norden wird von Laubholzbeständen dominiert, die neben Sukzessionswäldern aus Birken sowie Aspen und einigen Kiefernforsten auch aus größeren Eichenbeständen mit vereinzelten Alteichen bestehen. Im östlichen Gebietsteil sind auf noch weitgehend gehölzarmen Binnendünen Silbergrasfluren vorhanden. Im Süd- und Westteil befinden sich größere Kiefernforste. Große Teile der Naturerbefläche liegen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Kühnauer Heide und Elbaue zwischen Aken und Dessau", Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" und Vogelschutzgebiet "Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst".

Fläche
946 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Dessau-Roßlau, Anhalt-Bitterfeld

Pritzerber See

Pritzerber See


Der Pritzerber See ist ein kalkreicher, natürlich nährstoffreicher Flachwassersee (ca. 2-3 Meter Wassertiefe), dessen Ufer Moor- und Sumpfbereiche sowie gut ausgebildete Röhrichte und kleinflächig Auwälder aufweist. Die Naturerbefläche liegt in der Havelniederung mit direkter Verbindung zur Havel und ist Teil des Vogelschutzgebiets "Niederung der Unteren Havel" mit herausragender Bedeutung unter anderem für Biber und Fischotter, Amphibien und Reptilien. Darüber hinaus ist die Fläche Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Niederung der Unteren Havel/Gülper See" und liegt im Naturschutzgebiet "Untere Havel Süd".

Fläche
209 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Potsdam-Mittelmark

NSG Talebuckel

NSG Talebuckel


Das Naturerbegebiet umfasst ein kleinräumiges Biotopmosaik aus Grünland, unterschiedlichen Gehölzstrukturen, kleineren Feuchtgebieten (zum Teil in früheren Bombentrichtern) und Sonderstandorten wie Lössanrissen. Letztere waren durch das Befahren mit Militärfahrzeugen entstanden. Gebüschinseln sind Bruthabitat für Arten wie Neuntöter oder Dorngrasmücke. Die temporären Gewässer dienen z. B. der Gelbbauchunke als Fortpflanzungshabitat. Eine Besonderheit ist die große Anzahl von gefährdeten Wildbienenarten, die der Hauptgrund für die Ausweisung des Naturschutzgebiets "Talebuckel" waren, in dem die Naturerbefläche liegt. Auch bei Tagfaltern, Heuschrecken und Libellen sind Arten der Roten Listen oder der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie vorhanden, z. B. Großer Feuerfalter, Grüne Strandschrecke oder Helm-Azurjungfer. Die Naturerbefläche ist Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Untere Schutter und Unditz".

Synonym
Offenburg-Durbach

Fläche
38 Hektar

Bundesland
Baden-Württemberg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ortenaukreis

Zschornoer Wald

Zschornoer Wald


Der größte Teil des Zschornoer Waldes ist geprägt durch Kiefernforste. Im Südteil sind Calluna-Heiden und Sandtrockenrasen mit Offenlandarten wie Brachpieper, Heidelerche, Sperbergrasmücke, Ziegenmelker, Sperlingskauz, Raubwürger und Wiedehopf zu finden. In der Naturerbefläche liegt das Naturschutzgebiet "Zschorner Wald", und sie ist großflächig Teil des Vogelschutzgebiet "Zschorner Heide".

Fläche
1.852 Hektar

Bundesland
Brandenburg, Sachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Spree-Neiße (BB), Görlitz (SN)

Wahner Heide

Wahner Heide


Die im Ballungsraum Köln-Bonn gelegene Wahner Heide zeichnet sich durch großflächige, zentrale Offenlandbereiche mit Heiden, Sandtrockenrasen und Mooren einschließlich kleinerer Stillgewässer aus. Diese Offenbereiche im Zentrum der Naturerbefläche werden durch Birken-Eichenwälder und Eichen-Buchenwälder bzw. im Übergang zum Bergischen Land durch Buchenwälder flankiert. Im Südosten schließen Teile der Aggeraue mit Altwässern, Erlen-Eschen- und Weidenwäldern, Eichen-Eschen-Ulmenwäldern und Flachlandmähwiesen an. Die außergewöhnlich hohe Standortvielfalt der Wahner Heide spiegelt sich in der Vielzahl der vor-kommenden Biotop- und Lebensraumtypen mit einem sehr hohen Artenreichtum wider. Hervorzuheben ist das nahezu komplette Artenspektrum offener bis halboffener Heidelandschaften und die besondere Bedeutung der struktur- und altholzreichen zum Teil lichten Wälder für die Ornithofauna. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, Vogelschutzgebiet und Naturschutzgebiet "Wahner Heide".

Fläche
1.843 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Köln

Berlin-Müggelsee

Berlin-Müggelsee


Der Müggelsee im Südosten von Berlin ist eines der bedeutendsten Gewässer für durchziehende, übernachtende und überwinternde Vogelarten sowie seltene Fischarten, Amphibien, Weichtiere und Insekten. Auch seltene Vogelarten, wie z. B. Eisvogel und Gänsesäger, sind hier zu finden. Die Naturerbefläche ist Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Müggelspree – Müggelsee" und weitgehend durch ufernahen naturnahen Auwald und Uferbereiche mit freien Wasserflächen und Verlandungszonen mit typischer Röhricht- und Schwimmblattvegetation geprägt, die der natürlichen Dynamik überlassen sind.

Fläche
5 Hektar

Bundesland
Berlin

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Berlin

Lahr-Langenhardt

Lahr-Langenhardt


Die Naturerbefläche ist von ausgedehnten Schafweiden und großflächigen Sukzessionswäldern geprägt, die nach dem Sturm Lothar entstanden sind. Ein Charakteristikum und Relikte der militärischen Nutzung sind flache Geländemulden, die insbesondere im Frühjahr unter Wasser stehen und Amphibien (unter anderem Gelbbauchunken) als Laichhabitat dienen. Lokal finden sich alte Obstbäume und Gebüsche. Unterschiedlich alte Hainsimsen-Buchenwälder mit teils dichten Stechpalmen in der Strauchschicht und Hainbuchen-Stieleichenwälder repräsentieren die naturnahen Waldbestände. Insbesondere die Buchenhallenwälder sowie Waldränder mit tiefastigen Stieleichen zeichnen das Landschaftsbild auf der "Langenhard" aus. Die gut ausgeprägten Waldränder sind Lebensraum seltener und gefährdeter Arten. Bemerkenswert sind unter anderem die Vorkommen von Wildbienen (z. B. Keulhornbiene), Tagfaltern (z. B. Weißer Waldportier und Kleiner Würfel-Dickkopffalter), Käfern (z. B. Hirschkäfer) und Vögeln (unter anderem Neuntöter und Hohltaube).

Fläche
108 Hektar

Bundesland
Baden-Württemberg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ortenaukreis

Berlin-Jungfernheide

Berlin-Jungfernheide


Von zum Teil naturnahen eichendominierten Laub(misch-)Wäldern und dem "Flughafensee" geprägte Naturerbefläche. Kleinflächig kommen weitere schutzwürdige Lebensräume wie Trockenrasen, kleinere Heideflächen, Röhrichte und Kleingewässer vor. Der Flughafensee hat eine besondere Bedeutung für den Vogelschutz.

Fläche
134 Hektar

Bundesland
Berlin

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Berlin

Bantin

Bantin


Die Naturerbefläche liegt im Kern-/Fördergebiet des Naturschutzgroßprojektes "Schaalsee-Landschaft II" und im Biosphärenreservat "Schaalsee". Zudem ist sie Bestandteil des Vogelschutzgebiets "Schaalsee". Die Fläche ist von Wäldern geprägt. Neben naturnahen Buchenwäldern kommen auch Nadelholzbestände vor, die in naturnahe Eichen-Birken- und Eichen-Buchenwälder nährstoffarmer Standorte entwickelt werden. Wegen unterirdischer Bunkeranlagen ist die Naturerbefläche für diverse Fledermausarten interessant.

Fläche
18 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Bantin

Trupbacher Heide

Trupbacher Heide


Die Naturerbefläche zeichnet sich durch einen Biotopkomplex aus bodensaurem Magergrünland, Borstgrasrasen und Zwergstrauchheiden aus, der randlich mit besenginster- und birkenreichen Vorwaldgebüschen verzahnt ist und in lichte Eichen-Birken(-Nieder)wälder übergeht. Die Hangbereiche werden überwiegend von (durchgewachsenen) Eichen-Birken(-Nieder)wäldern, birkenreichen Sukzessionsstadien und Fichtenforsten eingenommen. In verdichteten Bodendellen haben sich auf den Hochflächen stellenweise Kleingewässer mit seltenen Zwergbinsen-Gesellschaften entwickelt, die eine große Bedeutung für Amphibien und Libellen haben. Vegetationsoffene und kurzrasige Bereiche, z. B. entlang von Wegen, sind unter anderem wichtige Habitatstrukturen für die Heidelerche. Im Naturerbegebiet befinden sich die Naturschutzgebiet "Kirrberg" und "Heiden und Magerrasen bei Trupbach" sowie das Fauna-Flora-Habitat Gebiet "Heiden und Magerrasen bei Trupbach".

Fläche
293 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Trupbach

Waldstetten

Waldstetten


Die Naturerbefläche ist zweigeteilt und umfasst im Naturschutzgebiet "Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg" und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Albtrauf Donzdorf - Heuberg" einen Biotopkomplex aus gut ausgebildeten Kalkmagerrasen, kleinflächigem Hainbuchenwald und vereinzelt eingestreuten Gehölzgruppen. Typische Arten der Magerrasen sind unter anderem Silberdistel, Golddistel, Echter Wundklee und Taubenskabiose. Für zahlreiche Langfühlerschrecken wie z. B. Zwitscherschrecke, Nachtigall-Grashüpfer und Feldgrille, aber auch für Vogelarten der halboffenen Landschaft, wie Neuntöter und Goldammer, ist das Gebiet von Bedeutung. Im Naturschutzgebiet "Lindenfeld" ist das Naturerbegebiet von einer Vielzahl von Biotoptypen geprägt. Größtenteils kommt mageres Grünland unterschiedlicher Ausprägung vor, aber auch Eichen-Hainbuchen- und Erlen-Bachauwälder sowie Tümpel. Die Fläche ist als Bruthabitat unter anderem für Wiesenpieper, Braunkehlchen und Wendehals oder für "Durchzügler" wie Kornweihe oder Sumpfohreule von Bedeutung. Daneben bietet die Fläche Lebensraum für Amphibien und Reptilien wie z. B. Berg- und Teichmolch, Gelbbauchunke und Ringelnatter.

Fläche
86 Hektar

Bundesland
Baden-Württemberg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ostalbkreis

Hainberg

Hainberg


Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Sandheiden im mittelfränkischen Becken" und im Naturschutzgebiet "Hainberg". Das Gelände ist durch ausgedehnte Sandmagerrasen verschiedener Sukzessionsstadien, Wälder, parkähnliche Strukturen und einen Bachlauf mit dessen gewässerbegleitenden Vegetationsstrukturen sowie dem entsprechenden Arteninventar gekennzeichnet.

Fläche
195 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Fürth, Nürnberg

Tennenlohe

Tennenlohe


Die Standortvielfalt des Tennenloher Forstes umfasst neben trockenen Sandmagerrasen, Heiden und lichten Kiefernwäldern auch Moorbereiche und Erlenbrüche. Seit 2003 beweiden Urwildpferde (Przewalski-Pferde) eine Fläche von rund 50 Hektar. Mit ihrem typischen Verhalten wie Wälzen und Scharren sowie durch den Huftritt schaffen die Pferde immer wieder neue offene Sandflächen, die für das Überleben der Sandbewohner wie z. B. Heidelerche, Sandlaufkäfer und Blauflügelige Ödlandschrecke wichtig sind. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Sandheiden im mittelfränkischen Becken", im Vogelschutzgebiet "Nürnberger Reichswald" und im Naturschutzgebiet "Tennenloher Forst".

Fläche
437 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Erlangen-Höchstadt

Glücksburger Heide

Glücksburger Heide


Die natürliche Vegetation der Glücksburger Heide wird durch subkontinentale Kiefern-Eichenwälder bestimmt. Im Zentrum des Gebietes, aber auch in nördlich und südlich gelegenen Bereichen, kommen großflächig Zwergstrauchheiden und Sandtrockenrasen vor. Diese sind seit dem Wegfall der militärischen Nutzung in besonderem Maße durch die natürliche Sukzession gefährdet, so dass ehemals offene Bereiche Vorwaldstadien mit Birken dominieren. Im Westen der Naturerbefläche befinden sich wichtige Feuchtbiotope in den "Marcolinischen Wiesen". Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, Vogelschutzgebiet und Naturschutzgebiet "Glücksburger Heide".

Fläche
2.595 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Wittenberg

Reiterswiesen

Reiterswiesen


Das Gebiet liegt auf einem Hochplateau und ist von einer Vielfalt an Mager- und Trockenstandorten (z. B. Kalkmagerrasen) sowie Kiefern- und Laubwäldern geprägt. Als Relikt der historischen Nutzung ist ein etwa 10 Hektar großer Mittelwald von besonderer Bedeutung. Zudem bieten die Offenlandbereiche Lebensraum für hochgradig spezialisierte und bedrohte Lebensgemeinschaften und Arten wie z. B. die Heidelerche. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Wälder und Trockenstandorte bei Bad Kissingen und Münnerstadt" und im Naturschutzgebiet "Reiterswiesener Höhe-Häuserlohwäldchen".

Fläche
304 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Bad Kissingen

Westliche Hainleite

Westliche Hainleite


Auf ca. 80 Prozent der Fläche ist das Naturerbegebiet durch naturnahe Buchenwälder mit vereinzelt eingestreuten Kalkfelsen und Kalkschutthalden geprägt, in denen eine natürliche Entwicklung stattfindet. Sie sind Lebensraum charakteristischer und zum Teil gefährdeter Tierarten bzw. -artengruppen wie z. B. Wildkatze, Wespenbussard, Mittelspecht, Holz bewohnende Käfer und Mollusken. Diese großflächig ungenutzten Wälder werden durch seltene natürliche sowie durch Nutzung entstandene Laubwaldtypen (z. B. Niederwald) begleitet. Die Offenlandbereiche, die im Gebiet nur eine untergeordnete Rolle einnehmen, sind überwiegend durch Kalkmagerrasen mit einer artenreichen Schmetterlingsfauna und durch zum Teil bemerkenswerte Orchideenbestände geprägt. Das Naturerbegebiet bzw. Teile davon liegen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Vogelschutzgebiet "Westliche Hainleite-Wöbelsburg" und in den Naturschutzgebiet "Wöbelsburg" und "Westliche Hainleite".

Synonym
Friedrichslohra

Fläche
1.188 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Nordhausen, Kyffhäuser-kreis

Stubbenkammer

Stubbenkammer


Die von Waldmeister-Buchenwald geprägte Naturerbefläche in der Kernzone des Nationalpark "Jasmund" ist dem Prozessschutz überlassen. Der Nationalpark repräsentiert und umfasst zugleich den von Buchenwäldern bedeckten reliefreichen Kreidehorst der Halbinsel Jasmund einschließlich der Kreidesteilküste der Ostsee. Die Naturerbefläche ist zudem Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Jasmund".

Fläche
5 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Rügen

Lauterberg

Lauterberg


Ausgedehnte Halbtrockenrasen auf Muschelkalk, die etwa 50 Prozent der Fläche einnehmen, sind netzartig von Hecken überzogen sowie vereinzelt von Kiefern und kleinen Streuobstbeständen durchsetzt. Die angrenzenden Flächen prägen Buchenwälder, Eichen-Hainbuchenwälder sowie Schlucht- bzw. Hangwälder. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Muschelkalkzug von den Langen Bergen bis nach Weißenbrunn v. Wald" und im Naturschutzgebiet "Lauterberg".

Fläche
187 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Coburg

Ringfurther Elbauen

Ringfurther Elbauen


Das Gebiet zeichnet sich durch großflächige Offenlandbereiche sowie ein Mosaik aus Gebüschen, kleineren Waldbereichen, Baumgruppen und Einzelbäumen aus. Kennzeichnend ist auch eine größere Anzahl auentypischer Lebensräume wie Altarme und Auwälder. Wertgebende Arten sind im Grünland Großer Brachvogel, Kiebitz und Schafstelze. Das Gebiet hat zudem eine Bedeutung als Nahrungsfläche für Seeadler, Weißstorch, Rot- und Schwarzmilan sowie als Rastgebiet für Zugvogelarten wie Bless- und Saatgans, Krick-, Knäck-, Pfeif- und Spießente, Sing-, Höcker- und Zwergschwan. Kleinflächig kommen noch Brenndolden-Auenwiesen vor. Die Naturerbefläche liegt beinahe vollständig im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Elbaue bei Bertingen" und im Vogelschutzgebiet "Elbaue Jerichow".

Synonym
Elbübersetzstelle

Fläche
1.193 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Börde, Jerichower Land, Stendal

Drover Heide

Drover Heide


Die ehemals als Truppenübungsplatz genutzte Drover Heide liegt im Übergangsbereich der Eifel zur ackerbaulich genutzten Bördelandschaft der Kölner Bucht. In ihrem Zentrum befindet sich ein großflächiger, nährstoffarmer Biotopkomplex mit Zwergstrauchheiden, Borstgrasrasen und Magergrünland, die mit Vorwaldstadien verzahnt sind und zum Rand hin in einen Waldgürtel aus 50-80-jährigen Eichen-Birkenwäldern und (meist) kleinflächigen Nadelholzaufforstungen übergehen. Auf den zahlreichen ehemaligen Panzerpisten des Offenlandes entstanden über 700 periodisch oder perennierend Wasser führende Kleingewässer, in denen sich seltene Glanzleuchteralgenrasen, Pillenfarn- und Zwergbinsenfluren entwickelt haben. Bei günstigem Witterungsverlauf blühen hier tausende winziger Fadenenziane. In der Drover Heide kommen auf nährstoffarme (halb)offene Lebensräume angewiesene Vogelarten wie Heidelerche, Schwarzkehlchen und Ziegenmelker vor; im Winter ist sie wichtiger Ruhe- und Nahrungsraum für z. B. Kornweihe, Sumpfohreule und Raubwürger. Die Naturerbefläche liegt im Naturschutzgebiet, Fauna-Flora-Habitat Gebiet und Vogelschutzgebiet "Drover Heide".

Fläche
632 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Düren

Schönhaid

Schönhaid


Die Naturerbeflächen liegen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Waldnaabtal zwischen Tirschenreuth und Windischeschenbach" und im Vogelschutzgebiet "Waldnaabaue west-lich Tirschenreuth" sowie beinahe vollständig im Kern-/Fördergebiet des Naturschutzgroßprojektes "Waldnaabaue". Sie sind geprägt von einem Biotopmosaik aus Nass- und Feuchtgrünland, Seggenrieden, Flachmoor und Feuchtgebüschen. Die Flächen haben unter anderem Bedeutung als Teillebensraum für den Biber und Fischotter und verschiedene Libellenarten.

Fläche
3 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Tirschenreuth

Flächen im NLP Vorpommersche Boddenlandschaft

Flächen im NLP Vorpommersche Boddenlandschaft


Die Naturerbeflächen befinden sich überwiegend in der Kernzone des Nationalparks "Vorpommersche Boddenlandschaft" und umfassen Windwattbereiche, Strände, Sandnehrungen, Sandbänke, natürliche Dünenkomplexe, Strandseen (Lagunen), Moore, Röhrichte, Dünenheiden und Wälder, die zum Teil ein vollständiges Spektrum von Pionier- zu Hauptwaldstadien und deren natürliche Waldränder an wachsenden und zurückschreitenden Uferlinien aufweisen. In den in der Entwicklungszone des Nationalparks gelegenen Teilen kommen unter anderem extensiv beweidete Grünlandflächen vor. Insbesondere die freien Wattflächen, aber auch die Wiesen und Weideflächen sind wichtige Rast-, Nahrungs- und Mausergebiete für Zugvögel. Die Naturerbeflächen sind zudem Bestandteil der Fauna-Flora-Habitat-Gebiete "Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee", "Recknitz-Ästuar und Halbinsel Zingst" und "Darß" sowie des Vogelschutzgebiets "Vorpommersche Boddenlandschaft und nördlicher Strelasund".

Fläche
3.199 (ca. 3.675 mit Anlandungsflächen) Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Hiddensee, Bug, Sundische Wiese, Darßer Ort, Bock, Anlandungsflächen

Eching-Mallertshofer Holz

Eching-Mallertshofer Holz


Das Mallertshofer Holz stellt einen Trittstein zwischen der Garchinger Heide und der Fröttmaninger Heide dar und ist somit Teil des neben den Lechheiden bedeutsamsten Magerrasenverbundes in Südbayern. Das Zentrum der Naturerbefläche besteht aus einem vielfältigen Mosaik aus Grasheiden, lichten Kiefernwäldern, offenen Kiesflächen und geschlossenen Waldbereichen und wird von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben wie Schafweiden, Wirtschaftswiesen und Äckern. Das Gebiet weist zahlreiche seltene und zum Teil gefährdete Pflanzenarten der südbayerischen Heiden auf (unter anderem Seiden-Backenklee und Labkraut-Wiesenraute). Auch die Tierwelt zeichnet sich insbesondere aufgrund der Verzahnung von Offenland- und Waldlebensräumen durch das Vorkommen zahlreicher seltener Arten aus (unter anderem Gelbringfalter). Der überwiegende Teil der Naturerbefläche liegt im Naturschutzgebiet "Mallertshofer Holz mit Heiden" und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Heideflächen und Lohwälder nördlich von München".

Fläche
433 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
München, Freising

Steinheide

Steinheide


Die Naturerbefläche Steinheide nordwestlich von Kerpen repräsentiert einen der letzten Waldreste der ehemals über 5.000 Hektar großen Bürgewälder, die durch den Braunkohletagebau in der Jülich-Zülpicher Börde bereits weitgehend verschwunden sind. Bezeichnende Waldgesellschaft stauwasserbeeinflusster Lehmböden ist hier der winterlindenreiche Maiglöckchen-Stieleichen-Hainbuchenwald, der aus ehemaligem Mittelwald hervorgegangen sein dürfte. Aufgrund seiner Größe, Naturausstattung und inselhaften Lage ist das Gebiet ein zentraler Knotenpunkt im landesweiten Biotopverbund und als einer der letzten naturnahen Altwälder von größter Bedeutung für die Wiederbesiedlung der Rekultivierungsflächen nach dem Braunkohletagebau. Die als Naturschutzgebiet "Bürgewald Steinheide" und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Dickbusch, Loersfelder Busch, Steinheide" geschützte Fläche bietet Amphibien wie Springfrosch und Gelbbauchunke einen Lebensraum und stellt geeignete Habitate für zahlreiche Fledermausarten, wie Fransen-, Bechstein- und Große Bartfledermaus und Vogelarten wie Mittel- und Schwarzspecht dar.

Fläche
71 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Rhein-Erft-Kreis

Landshut

Landshut


Das an bedrohten und vielfältigen Pflanzen- und Tierarten reiche Gebiet ist durch extensiv mit Schafen beweidetes, mageres Grünland geprägt. Daneben kommen Halbtrockenrasen mit eingelagerten Streuobstwiesen, ephemeren und temporären Kleingewässern, Hecken und Feldgehölzen vor. Auf einer Fläche von ca. 30 Hektar befinden sich Aufforstungsblöcke mit einem hohen Anteil an Fremdgehölzen. Auf den sogenannten Isarleiten stockt teils buchenreicher Mischwald, teils stehen dort ältere Fichten- und Lärchenaufforstungen. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Leiten der Unteren Isar" und im Naturschutzgebiet "Ehemaliger Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite".

Fläche
188 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Landshut

Gager

Gager


Die Naturerbeflächen (mehrere Einzelflächen) liegen im Kern-/Fördergebiet des Naturschutzgroßprojektes "Ostrügensche Boddenlandschaft" und im Biosphärenreservat Südostrügen sowie zum Teil im Naturschutzgebiet "Mönchgut", im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Küstenlandschaft Südostrügen" sowie im Vogelschutzgebiet "Greifswalder Bodden und südlicher Strelasund". Auf einem Teil der Flächen befinden sich Buchenwälder, eichen- und edellaubholzreiche Hangwälder, ältere Kiefernforste und andere Forste nichtheimischer Arten sowie birkenreiche Eichen-Zwischenwälder (Hutewaldrelikte). Extensiv beweidete artenreiche Magerrasen und Magerrasenbrachen prägen die übrigen Teilflächen. Typische Arten der Magerrasen sind z. B. Wiesenschlüsselblume, Knöllchen-Steinbrech, Kegel-Leimkraut, Steifer Augentrost und Zierliches Schillergras.

Fläche
47 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Rügen

Wetzlar-Magdalenenhausen

Wetzlar-Magdalenenhausen


Die Naturerbefläche befindet sich im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Vogelschutzgebiet "Weinberg bei Wetzlar" und weist eine vielgestaltige Landschaft auf, geprägt vor allem durch die ausgedehnten mageren Grünlandflächen, die durch eine extensive Bewirtschaftung offen gehalten werden. Des Weiteren finden sich hier, zum Teil sehr kleinflächig ausgeprägt, Wiesenbiotope, Fels- und Felsgrusfluren, eine Streuobstwiese sowie etliche permanent und temporär wasserführende Kleingewässer und kleine Gehölzstrukturen. Angrenzend und an mehreren Stellen hineinragend befinden sich naturnahe Waldbestände mit hohem Laub- und Altholzanteil und über dreihundertjährigen Buchen. Die Fläche beherbergt Populationen z. B. von Kammmolch, Kreuzkröte, Geburtshelferkröte, Bechsteinfledermaus, großem Mausohr sowie Hirschkäfer.

Fläche
182 Hektar

Bundesland
Hessen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Lahn-Dill-Kreis

Woldeforst

Woldeforst


Das Gebiet wird von grund- und stauwasserbeeinflussten Eichen-Buchen-, Eschen-Buchen- und Erlen-Eschenbeständen geprägt. Aufgrund der Lebensraumausstattung und der beruhigten Lage besteht ein Potenzial als Lebensraum störungsempfindlicher Großvogelarten (insbesondere Schreiadler). Die Naturerbefläche liegt mit großen Anteilen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Drosedower Wald und Woldeforst" sowie im Vogelschutzgebiet "Recknitz- und Trebeltal mit Seitentälern und Feldmark".

Fläche
174 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald

Prora

Prora


Das am Jasmunder Bodden gelegene Gebiet ist durch naturnahe kuppige Moränenformationen, Röhrichte im Ufersaum und sich daran anschließende Überflutungsmoore sowie die mit Feuersteinen bedeckte holozäne Seesandebene der Schmalen Heide geprägt. Strandseits befinden sich im fließenden Übergang Weiß- und Graudünen. Drei Viertel des Gebietes sind waldbestockt, wobei die alten Laubwälder auf den Halbinseln Pulitz, Thiessow und Buhlitz sowie im Bereich Fangerien als besonders wertvoll einzustufen sind. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Kleiner Jasmunder Bodden mit Halbinsel und Schmaler Heide" sowie dem Vogelschutzgebiet "Binnenbodden von Rügen" und hat Anteile an den Naturschutzgebieten "Steinfelder in der Schmalen Heide", "Insel Pulitz" und "Schmachter See und Fangerien". Große Teile befinden sich zudem im Kern-/Fördergebiet des Naturschutzgroßprojektes "Ostrügensche Boddenlandschaft".

Fläche
1.894 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Rügen

Peenemünde

Peenemünde


Das im Mündungsbereich des Peenestroms gelegene Gebiet umfasst drei Teilbereiche. Auf der Insel Ruden befindet sich auf engstem Raum eine Vielzahl geschützter, halbnatürlicher und naturnaher Lebensräume wie Dünenkiefernwald, Hudewald, Trocken- und Dünenrasen sowie Salzwiesen. Die Halbinsel Struck stellt zusammen mit den südlich angrenzenden Freesendorfer Wiesen bedeutsame intakte Salzwiesenbereiche dar. Der Peenemünder Haken ist durch Flachwasserbereiche, Sandinseln und Brackwasserröhrichte geprägt. Landseitig schließen sich fächerartig Strandwälle mit eingelagerten vermoorten Senken sowie alten Eichen- und Buchenbeständen an. Südlich davon folgen Kiefernwälder bzw. feuchte Mischwälder, die in gepolderte Grünlandbereiche übergehen. Die Naturerbefläche liegt zu Teilen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Greifswalder Bodden, Teile des Strelasunds und Nordspitze Usedom", dem Vogelschutzgebiet "Greifswalder Bodden und südlicher Strelasund" und dem Naturschutzgebiet "Peenemünder Haken, Struck und Ruden".

Fläche
2.021 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Greifswald

Rödel

Rödel


Die heutige Ausprägung des Gebietes geht auf eine seit Jahrhunderten stattfindende vielfältige Nutzung mit Niederwald-, Mittelwaldbewirtschaftung, Beweidung, Wein- und Ackerbau, Streuobstnutzung sowie kleinflächigem Kalkabbau zurück. Die Offenlandflächen in Plateaulage und an den Südhängen stehen im engen Komplex mit mesophilen naturnahen Laubwaldgesellschaften und sind durch Trocken- und Halbtrockenrasen mit submediterranen und kontinentalen Elementen geprägt. Die Wälder sind als naturnahe, teilweise wärmeliebende Laubwaldgesellschaften (Mitteleuropäischer Orchideen-Kalk-Buchenwald, Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald) mit Vorkommen von Elsbeere und Speierling entwickelt. Durchzogen werden diese naturnahen Laubwaldgesellschaften von größeren naturfernen Schwarzkiefernbeständen. Die südwestlich von Freyburg gelegene Naturerbefläche liegt im Naturschutzgebiet "Tote Täler" sowie im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Tote Täler südwestlich Freyburg".

Fläche
182 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Burgenlandkreis

Borkumer Dünen

Borkumer Dünen


Das kleinstrukturierte Gebiet auf der Nordseeinsel Borkum im Nationlapark "Niedersächsisches Wattenmeer" weist Dünen, Salzwiesen, Flachwasserzonen der Nordsee und Strände auf. Die Naturerbefläche umfasst im Wesentlichen Bereiche in den Bantjedünen und Greune Stee sowie im Borkumer Ostland im Gebiet der Olde Dünen, Kobbedünen und Oldmanns Olde Dünen. Hier kommen unter anderem Sukzessionswälder und Gebüsche im Wechsel mit Graudünenrasen und Heideresten sowie von offenen Sandflächen durchsetzte, zum Teil moos- und flechtenreiche Kleinschmielen- und Silbergrasrasen vor. Die Flächen liegen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer" und im Vogelschutzgebiet "Niedersächsisches Wattenmeer und angrenzendes Küstenmeer".

Fläche
44 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Leer

Müritz-Nationalpark

Müritz-Nationalpark


Die Naturerbeflächen im Müritz-Nationalpark umfassen die Teilbereiche Speck mit Übungsgelände bei Granzin, Steinwalde, Boek/Zartwitz und den Born-, Witt- und Mühlensee bei Ankershagen. Die Fläche ist überwiegend mit Wald bestockt. Daneben gibt es aber auch Seen, Grünland und Acker. Die Wälder bestehen überwiegend aus Kiefernaufforstungen. Die ehemals offenen Militärflächen sind großflächig der Sukzession überlassen. Der Müritz-Nationalpark ist Revier für Fisch- und Seeadler sowie die Rohrdommel. Während der Zugzeit rasten hier tausende Kraniche aus den nördlichen Brutgebieten auf ihrem Weg nach Frankreich, Spanien und Nordafrika. Rothirsche kommen vor allem im westlichen Teil des Nationalparks vor, wo sich auch die traditionellen Brunftplätze befinden. Moore, aber auch Erlenbrüche und die Verlandungszonen von Gewässern sind Lebensraum des Moorfrosches. Die Naturerbeflächen liegen zum Teil im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Seen, Moore und Wälder des Müritz-Gebietes" sowie im Vogelschutzgebiet "Müritz-Seenland und Neustrelitzer Kleinseenplatte".

Fläche
3.643 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Mecklenburgische Seenplat-te

Kellerberge

Kellerberge


Naturschutzfachlich wertgebend für die Naturerbefläche sind die Sandmagerrasen und Heiden mit ihrem typischen floristischen und faunistischen Arteninventar wie Neuntöter, Heidelerche, Blauflügelige Ödlandschrecke und Sandstrohblume. In den angrenzenden Waldgebieten dominieren strukturarme Kiefernbestände.

Fläche
285 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Altmarkkreis Salzwedel

Ostufer Müritz/Zerrinsee

Ostufer Müritz/Zerrinsee


Die Naturerbeflächen im Müritz-Nationalpark umfassen die Teilbereiche Speck mit Übungsgelände bei Granzin, Steinwalde, Boek/Zartwitz und den Born-, Witt- und Mühlensee bei Ankershagen. Die Fläche ist überwiegend mit Wald bestockt. Daneben gibt es aber auch Seen, Grünland und Acker. Die Wälder bestehen überwiegend aus Kiefernaufforstungen. Die ehemals offenen Militärflächen sind großflächig der Sukzession überlassen. Der Müritz-Nationalpark ist Revier für Fisch- und Seeadler sowie die Rohrdommel. Während der Zugzeit rasten hier tausende Kraniche aus den nördlichen Brutgebieten auf ihrem Weg nach Frankreich, Spanien und Nordafrika. Rothirsche kommen vor allem im westlichen Teil des Nationalparks vor, wo sich auch die traditionellen Brunftplätze befinden. Moore, aber auch Erlenbrüche und die Verlandungszonen von Gewässern sind Lebensraum des Moorfrosches. Die Naturerbeflächen liegen zum Teil im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Seen, Moore und Wälder des Müritz-Gebietes" sowie im Vogelschutzgebiet "Müritz-Seenland und Neustrelitzer Kleinseenplatte".

Fläche
3.643 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Mecklenburgische Seenplatte

Hohe Schrecke

Hohe Schrecke


Am Ostrand der Hohen Schrecke bei Lossa befindet sich ein sehr naturnaher, altholz- und strukturreicher Buchenwald auf lössüberlagertem Buntsandstein mit vitaler Buchenverjüngung. Neben Hainsimsen-Buchenwäldern kommen Stieleichen- bzw. Hainbuchenwälder vor. Im Bereich des ehemaligen Lossaer Kirchholzes existieren alte Traubeneichenbestände. Die Offenflächen des ehemaligen Übungsplatzes sind durch ruderalisierte Grasfluren geprägt; teilweise haben sich hier bereits Vorwälder aus Birke, Aspe, Salweide und Eiche etabliert. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Ostrand der Hohen Schrecke".

Fläche
266 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Burgenlandkreis

Biederitzer Busch

Biederitzer Busch


Der Biederitzer Busch ist ein naturnaher Auwald mit hartholzauentypischen Hauptbaumarten und einem beträchtlichen Anteil von Alt- und Totholz. Eine innerhalb des Waldes gelegene ehemalige Weidefläche sowie Flutrinnen, einige Bombentrichter und zwei wassergefüllte Bodenabbaustellen tragen zum Struktur- und Artenreichtum des Gebietes bei. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Elbaue zwischen Saalemündung und Magdeburg".

Fläche
125 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Magdeburg

Göldenitzer Moor

Göldenitzer Moor


Beim Göldenitzer Moor handelt es sich um den - allerdings durch Entwässerung und Torfabbau stark gestörten - größten Regenmoorkomplex Mecklenburg-Vorpommerns, dessen nordwestlichen Teil die Naturerbefläche umfasst. Sie weist ganz überwiegend Moorbirkenwald auf Torf auf, vereinzelt sind kleinere Bereiche mit Fichten bzw. Eichen eingestreut. Die Naturerbefläche liegt im Naturschutzgebiet "Göldenitzer Moor".

Fläche
228 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Rostock

Hildesheim/Himmelsthür

Hildesheim-Himmelsthür


Der ehemalige Standortübungsplatz ist fast vollständig als Naturschutzgebiet "Lange Dreisch und Osterberg" sowie "Giesener Teiche" geschützt und liegt überwiegend innerhalb des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Haseder Busch, Giesener Berge, Gallberg, Finkenberg". Das vielfältige Gebiet erstreckt sich auf einem weit in die Bördelandschaft hineinragenden Ausläufer des Hildesheimer Berglandes. Es handelt sich um eine abwechslungsreiche offene bis halboffene Hutelandschaft mit großflächig extensiv genutztem Grünland, Kalk-Halbtrockenrasen, Kalkquellbereichen, Kleingewässern, Röhrichten, Weiden-Sumpfgebüschen, Seggensumpf, wärmeliebenden Säumen und Gebüschen sowie um naturnahe Laubmischwälder, unter anderem mit Eichen, Hainbuchen, Linden und Eschen. Die Fläche bietet zahlreichen schutzbedürftigen Arten geeignete Lebensstätten, darunter z. B. Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus, Kammmolch, Schmale Windelschnecke, Neuntöter und Wiesenpieper.

Fläche
279 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Hildesheim

Ueckermünder Heide und Eggesiner Forst

Ueckermünder Heide und Eggesiner Forst


Die Ueckermünder Heide ist Teil eines der größten geschlossenen Waldgebiete Mitteleuropas, das sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite eine Vielzahl an wertvollen Flächen beinhaltet. Das Gebiet zeichnet sich durch eine große Variabilität an Biotopen mit einer entsprechenden Tier- und Pflanzenartenvielfalt aus. Im Waldbereich dominieren derzeit Kiefernwälder; es kommen aber auch Buchen-, Erlenbruch- und Moorwälder neben stehenden Gewässern, Übergangs- und Schwingrasenmooren, Binnendünen mit Sandheiden, Silbergrasfluren und trockenen Heiden sowie ausgedehnte Röhrichtgürtel an den Grenzen zur Haffküste vor. Die größte Naturerbefläche ist von zahlreichen Schutzgebieten betroffen: Fauna-Flora-Habitat-Gebiete "Altwarper Binnendünen, Neuwarper See und Riether Werder", "Ahlbecker Seegrund und Eggesiner See", "Gottesheide mit Schloss- und Lenzensee", "Peeneunterlauf, Peenestrom, Achterwasser und Kleines Haff"; Vogelschutzgebiet "Alt-warp", "Südliche Ueckermünder Heide, Randowbruch", "Kleines Haff, Neu-warper See und Riether Werder", "Ueckermünder Heide"; Naturschutzgebiet "Altwarper Binnendünen, Neuwarper See und Riether Werder", "Ahlbecker Seegrund", "Gorinsee", "Gottesheide mit Schloss- und Lenzensee".

Fläche
9.621 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Greifswald

Sülten

Sülten


Die Naturerbefläche entspricht im Wesentlichen dem Naturschutzgebiet und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Binnensalzwiese bei Sülten". Sie weist zum überwiegenden Teil extensiv beweidete Grünlandbereiche unterschiedlicher Feuchtestufen auf. Trockene Hangflächen gehen in Niedermoorflächen am Brüeler Bach über. An einigen Stellen treten solehaltige Quellen aus, die zu dem Charakter der Salzwiesen geführt haben. Prägend sind Biotoptypen wie Solequellen, Röhrichte, Nasswiesen, Seeufer mit Verlandungsvegetation und Erlenbruchwald.

Fläche
13 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ludwigslust-Parchim

Holzbergwiesen

Holzbergwiesen


Die Naturerbefläche stellt ein Biotopverbundsystem von Offenland, halboffenen Weidelandschaften bis hin zu Wald dar. Es handelt sich hauptsächlich um einen kleinstrukturierten, artenreichen Grünlandkomplex mit großflächig vorhandenen Magerrasen verschiedener Ausprägung sowie mesophilem Grünland. Auf den nur extensiv bewirtschafteten Flächen befinden sich Einzelbäume sowie Baum- und Strauchhecken und Quellsümpfe. Das Gebiet wird von einigen schmalen Bachtälern durchzogen. Im Nordwesten des Gebietes befinden sich kleine Gehölze, die in Teilbereichen von Pappeln dominiert werden. Die Fläche liegt fast vollständig innerhalb des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Holzberg bei Stadtoldendorf, Heukenberg" sowie des Vogelschutzgebiets "Sollingvorland".

Synonym
Stadtoldendorf

Fläche
39 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Holzminden

Cuxhavener Küstenheiden

Cuxhavener Küstenheiden


Die Fläche ist Bestandteil der für das deutsche Festland einzigartigen Küstenheidenlandschaft. Neben den unterschiedlichen Ausprägungen der Krähenbeerheiden ist das Gebiet durch trockene Sandheiden, Feuchtheiden, Heidemoore, Sandtrockenrasen, offene Sandflächen und -dünen sowie durch lichte Kiefernwälder und Eichen-Krattwälder geprägt. Die Naturerbefläche ist zum Teil vom Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Küstenheiden und Krattwälder bei Cuxhaven" und Naturschutzgebiet "Cuxhavener Küstenheiden" betroffen.

Synonym
Altenwalde

Fläche
1.220 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Cuxhaven

Franzigmark

Franzigmark


Das höher gelegene Plateau der Naturerbefläche ist geprägt durch weite Mähwiesen, die von orchideenreichen Trocken- und Halbtrockenrasen, Hecken, Obstwiesen, Weihern und zwei Bächen mit ihren feuchten Senken durchbrochen werden. Am Steilhang zur Saale finden sich lichte und zum Teil sehr naturnahe Laubmischwälder, subpannonische Steppen-Trockenrasen und die für die Region typischen Porphyrfelsen mit ihrer wertvollen Silikat-Pioniervegetation. Die Gewässer der Franzigmark bieten mehr als 25 Libellenarten Lebensraum. Stark bedrohte Arten wie Bekassine und Keilfleck-Mosaikjungfer finden hier Nahrung und Unterschlupf. Durch die Lage im Regenschatten des Harzes und die langjährige extensive Beweidung durch Schafe und Mahd entstanden die blütenreichen Offenlandschaften, die vor allem für die Insektenwelt (z. B. Berghexe, Blauflügelige Ödlandschrecke) einen wichtigen Lebensraum darstellen. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Porphyrkuppenlandschaft nordwestlich Halle".

Fläche
234 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Saalekreis

Goitzsche

Goitzsche


Die Bergbaufolgelandschaft ist geprägt durch überwiegend sehr nährstoffarme Standorte und ein reiches Mosaik aus Gewässern, Feuchtgebieten, unsanierten und sanierten Kippen, Böschungen und Halden. Neben heimischen Baumarten wie Hainbuche und Winterlinde kommen auch nicht standortheimische Arten wie Schwarzkiefer, Robinie, Eschenahorn und Hybridpappel vor.

Synonym
Bitterfeld-Benndorf

Fläche
1.018 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Anhalt-Bitterfeld

Elbwiesen Ostemündung

Elbwiesen Ostemündung


Das Gebiet ist durch unterschiedlich feuchte bzw. salzhaltige Wiesen sowohl elbinnen- als auch außendeichs geprägt. Die extensiv genutzten Elbwiesen sind von internationaler Bedeutung sowohl als Rast-und Nahrungs-, als auch als Brutbiotop für Wat- und Wasservögel. Die Naturerbefläche liegt zu großen Anteilen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und vollständig im Vogelschutzgebiet "Unterelbe" sowie in den Naturschutzgebieten "Allwördener Außendeich/Brammersand", "Hadelner und Belumer Außendeich", "Vogelschutzgebiet Hullen" und "Ostemündung".

Fläche
706 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Cuxhaven, Stade

Altendorfer Berg

Altendorfer Berg


Die Naturerbefläche ist Bestandteil des Naturschutzgebiets "Altendorfer Berg" sowie des gleichnamigen Fauna-Flora-Habitat-Gebietes und besteht aus einem Biotopkomplex aus orchideenreichen Kalk-Halbtrockenrasen mit Wacholdern und mesophilem Grünland sowie zum Teil bereits naturnahen, laubholz- und strukturreichen Wäldern (Buchen- und Eichen-Mischwald) und struktur- und artenarmen Nadelforsten. Neben seltenen Orchideenarten bietet die Fläche zahlreichen Insekten, Spinnen und Reptilien einen Lebensraum.

Synonym
Einbeck

Fläche
39 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Northeim

Ebenberg

Ebenberg


Das Gebiet ist überwiegend durch Offenland mit Halbtrockenrasen und Flachland-Mähwiesen auf Löss gekennzeichnet, während Waldbereiche nur eine kleine Fläche einnehmen. Insbesondere das Offenland bietet seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum, so z. B. der Gottesanbeterin, der Spanischen Flagge und der Amethyst-Sommerwurz. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Standortübungsplatz Landau" und im Naturschutzgebiet "Ebenberg".

Fläche
196 Hektar

Bundesland
Rheinland-Pfalz

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Landau in der Pfalz

Daubaner Wald

Daubaner Wald


Der ehemalige Truppenübungsplatz Dauban zeichnet sich durch ausgedehnte Kiefernbestände, eine hohe Zahl an Klein- und Kleinstgewässern sowie weiteren Feuchtbiotopen aus, die aufgrund der militärischen Nutzung in enger Verzahnung mit anderen Biotoptypen wie Sandrasen oder Heideflächen auftreten. Aufgrund des großen Strukturreichtums dient dieses Gebiet zahlreichen gefährdeten Arten wie Fischotter, Rotbauchunke und Seeadler als Lebensraum. Die Naturerbefläche liegt im Vogelschutzgebiet "Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft", im gleichnamigen Biosphärenreservat und zu großen Anteilen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und Naturschutzgebiet "Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft".

Fläche
3.265 Hektar

Bundesland
Sachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Görlitz, Baut-zen

Mattheiser Wald

Mattheiser Wald


Die Naturerbefläche Mattheiser Wald ist gekennzeichnet durch vielfältige Waldstrukturen, wobei insbesondere Eichenmischwälder, aber auch naturnahe Buchenwälder vorkommen. Hinzu kommen Offenlandbereiche mit Kleingewässern, die durch die militärische Nutzung entstanden sind. Der Mattheiser Wald bietet seltenen und gefährdeten Tierarten wie z. B. der Bechsteinfledermaus oder der Gelbbauchunke Lebensraum. Die Fläche ist überwiegend als Naturschutzgebiet "Mattheiser Wald" geschützt und in weiten Teilen Bestandteil des gleichnamigen Fauna-Flora-Habitat-Gebiets.

Fläche
93 Hektar

Bundesland
Rheinland-Pfalz

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Trier

Rantumer Dünen

Rantumer Dünen


Die Naturerbeflächen umfassen Bereiche einer ausgedehnten typischen Küstendünenlandschaft mit mannigfaltigen Entwicklungsstadien. Im Übergang zum Sandstrand am offenen Meer ist der jungen Weißdüne stellenweise ein schmaler Vordünensaum im Bereich der Sandfangzäune vorgelagert. Auf der Leeseite sind die hier bereits gealterten sog. Graudünen vor allem im Bereich der Ortschaft Rantum von Gebüschen aus Kartoffelrose oder seltener Kriechweide durchsetzt. Großflächig kommen auch Braundünen vor, die von der Krähenbeere dominiert werden. Eingeschlossen sind auch nasse Dünentäler mit natürlich auftretenden Wasserstandsschwankungen. Das Gebiet ist weitgehend durch die Naturschutzgebiete "Baakdeel-Rantum/Sylt" und "Rantumer Dünen/Sylt" geschützt und Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Dünenlandschaft Süd-Sylt". Zudem ist die Naturerbefläche Bestandteil des Vogelschutzgebiets "Ramsar-Gebiet S-H Wattenmeer und angrenzende Küstengebiete". Die nassen Dünentäler und Kriechweidenbestände sind als Teillebensraum für den Kornweihenbestand auf Sylt von hoher Bedeutung.

Fläche
331 Hektar

Bundesland
Schleswig-Holstein

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Nordfriesland

Cosel

Cosel


Die Naturerbefläche liegt im Nordosten des Naturschutzgebiets, Fauna-Flora-Habitat-Gebietes und Vogelschutzgebiets "Königsbrücker Heide", unmittelbar an der Schutzgebietsgrenze, zwischen den beiden naturnahen, nur noch extensiv genutzten Teichen Juhrenteich und Wehrigteich. Die Fläche befindet sich zukünftig zu etwa 80 Prozent in der Naturzone und 20 Prozent in der Pflegezone (Sicherung der Teichbewirtschaf-tung, Sicherung Wasserhaltung) des Naturschutzgebiets. Es handelt sich um arme, alte und lichte Kiefernwälder, die mit Birke und Erle durchmischt sind. Die Fläche ist vernässt und hat kleinflächig Ansätze zum Kiefernmoorwald unter anderem mit der gefährdeten Pflanzenart Sumpfporst.

Fläche
17 Hektar

Bundesland
Sachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Bautzen

Wentorfer Lohe

Wentorfer Lohe


Die Naturerbefläche wird zu jeweils gleichen Teilen durch Wald und Offenland eingenommen. Sie repräsentiert in den Offenlandbereichen die letzten Reste der früheren großflächigen offenen Heidelandschaft der Lauenburger Geest. Das Landschaftsbild ist hier geprägt von Heiden, (Halb-)Trockenrasen und mesophilem Grünland sowie wegebegleitenden "Knicks" mit ihren Überhältern. Die Wälder bestehen derzeit aus Nadelforsten und nur zum Teil aus naturnahen Waldbereichen. Ein Teilbereich der Naturerbefläche liegt im Vogelschutzgebiet "Sachsenwald-Gebiet".

Fläche
237 Hektar

Bundesland
Schleswig-Holstein

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Herzogtum Lauenburg

Zinne-Eckerkrug

Zinne-Eckerkrug


Die Naturerbefläche ist Bestandteil des Nationalparks Harz und erstreckt sich entlang der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Die Fläche befindet sich zum Teil in der Naturdynamikzone (Prozessschutz; Kernzone), zum Teil in der Naturentwicklungszone. In den oberen Lagen befinden sich überwiegend naturnahe Fichtenbestände (Reitgras-Fichtenwälder), die zum großen Teil bereits in der Kernzone sind. In den Fichtenforsten der unteren Lagen kommen kleinere Laubwaldbestände vor, die ebenfalls bereits Bestandteil der Kernzone sind. Die Naturerbefläche hat zudem Anteile an den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten "Rohnberg, Westerberg und Köhlerholz bei Ilsenburg", "Ecker- und Okertal" sowie "Hochharz" und am Vogelschutzgebiet "Vogelschutzgebiet Hochharz".

Fläche
2.012 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Harz

Authausener Wald

Authausener Wald


Das ausgedehnte störungsarme Waldgebiet ist durch diverse Moortypen, Nass- und Feuchtwiesen, trockene Heiden und naturnahe Gewässer gekennzeichnet. Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung dieser Standorte, die dem hierfür typischen Arteninventar wie z. B. Fischotter und Kammmolch einen Lebensraum bieten. Die Naturerbefläche ist von den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten "Buchenwälder bei Kossa", "Dommitzscher Grenzbachgebiet" und "Presseler Heidewald- und Moorgebiet" (auch Naturschutzgebiet) sowie dem Vogelschutzgebiet "Dübener Heide" betroffen. Der südliche Bereich ist zudem Kern-/Fördergebiet des Naturschutzgroßprojektes "Presseler Heidewald- und Moorgebiet".

Fläche
2.198 Hektar

Bundesland
Sachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Nordsachsen

Groß-Kühnau/Olberg

Groß-Kühnau/Olberg


Das Gebiet ist durch ein auentypisches Standortmosaik aus Flutrinnen, Senken, flachen Höhenrücken und Binnendünen charakterisiert, das in großen Teilen bereits durch sehr naturnahe Vegetationsverhältnisse gekennzeichnet ist. Der Norden wird von Laubholzbeständen dominiert, die neben Sukzessionswäldern aus Birken sowie Aspen und einigen Kiefernforsten auch aus größeren Eichenbeständen mit vereinzelten Alteichen bestehen. Im östlichen Gebietsteil sind auf noch weitgehend gehölzarmen Binnendünen Silbergrasfluren vorhanden. Im Süd- und Westteil befinden sich größere Kiefernforste. Große Teile der Naturerbefläche liegen im Fauna-Flora-Habitat Gebiet "Kühnauer Heide und Elbaue zwischen Aken und Dessau", Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" und Vogelschutzgebiet "Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst".

Fläche
946 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Dessau-Roßlau, Anhalt-Bitterfeld

Roßlauer Elbauen

Roßlauer Elbauen


Die westlich der Stadt Roßlau gelegene Naturerbefläche ist im Süden durch die überwiegend naturnahen Elbauen mit feuchten Wäldern, Hochstauden- und Uferfluren sowie großflächige artenreiche Grünlandbestände und wertvolle Hartholzauen geprägt. Im Norden der Liegenschaft erstreckt sich ein über 1.300 ha großes Waldgebiet mit vorherrschender Kiefer und häufig beigemischter Eiche. Daneben kommen Laubholzbestände verschiedener Altersstadien auf größerer Fläche vor. Im Osten wird das Waldgebiet durch den Olbitzbach mit begleitenden naturnahen Erlenbruchwäldern durchzogen. Die Naturerbefläche hat Anteile an den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten "Olbitzbach-Niederung nordöstlich Roßlau" und "Dessau-Wörlitzer Elbauen", dem Vogelschutzgebiet "Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst" sowie dem Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe".

Fläche
1.665 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Dessau-Roßlau, Wit-tenberg

Oranienbaumer Heide

Oranienbaumer Heide


Das Gebiet ist durch die ehemalige Nutzung als Truppenübungsplatz geprägt, so dass in den Offenlandbereichen Trockenrasen, Heiden, Reitgrasfluren und Pionierwälder auftreten. Großflächige Vorkommen der trockenen, kalkreichen Sandmagerrasen und Silbergrasfluren sind von Gehölzen durchsetzt, Lebensraum für Arten wie Neuntöter, Raubwürger, Wiedehopf, Heidelerche, Sperbergrasmücke und Ziegenmelker. In den Randzonen der Oranienbaumer Heide wachsen Kiefernforste, Kiefern-Birken-Mischbestände sowie Birkenwälder. Auf relativ ausgedehnten Flächen finden sich naturnahe Laubmischwälder. Bemerkenswert ist auch die Niederung des Mühlbaches mit seinen Feuchtheiden. Die Naturerbefläche hat große Anteile an dem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, Vogelschutzgebiet und Naturschutzgebiet "Mittlere Oranienbaumer Heide".

Fläche
2.102 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Wittenberg

Westerhausen/Steinholz

Westerhausen/Steinholz


Die Naturerbefläche umfasst einen langgestreckten Höhenzug, der von Nordwesten nach Südosten verläuft und sich in Kuppen und Runsen gliedert. Während die Nordhänge überwiegend flach verlaufen, sind die Südhänge steil. Den kleinräumigen Standortverhältnissen entsprechend hat sich ein Mosaik aus (Halb-)Trocken-, Steppen-und Sandmagerrasen sowie Heidekrautgesellschaften ausgebildet. Zu den bemerkenswerten Pflanzenarten gehören das Frühlings-Adonisröschen, die Weiße Waldhyazinthe, die Sand-Silberscharte, verschiedene Federgrasarten sowie die Goldhaaraster. Entlang der südlichen Hänge verläuft eine Reihe von Hecken, die Lebensraum für gefährdete Arten wie Neuntöter oder Sperbergrasmücke sind. Eine Teilfläche befindet sich auf einem parallel verlaufenden Höhenzug und weist überwiegend Kiefernforst auf. Die Naturerbefläche liegt zum Teil im Naturschutzgebiet "Harslebener Berge und Steinholz" und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Harslebener Berge und Steinholz bei Quedlinburg".

Fläche
21 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Harz

Flachstal

Flachstal


Die Naturerbefläche umfasst einen Teil eines in die Muschelkalkplatte eingetieften Kerbsohlentals mit breiter Talaue und steilen Hängen. Im Gebiet befinden sich ausgedehnte Offenlandbereiche, unter anderem mit artenreichen, großflächigen Kalk-Halbtrockenrasen, wärmeliebenden Gebüschen und Streuobstbeständen. Vor allem an den Hangbereichen befinden sich kleinflächig Waldgesellschaften mit vorrangig Nadelbäumen. Bachbegleitende Gehölze, Bachröhrichte sowie ein naturnaher Bachlauf, der regelmäßig als "Hungerbach" verschwindet, sind weitere Kennzeichen der Fläche. Die Naturerbefläche ist Bestandteil des Naturschutzgebiets und Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Flachstal".

Fläche
85 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Unstrut-Hainich-Kreis

Himmelsgrund

Himmelsgrund


Das Gebiet ist überwiegend durch Kiefern- und Fichtenbestände geprägt und weist vergleichsweise geringe Laubwaldanteile auf. In den wenigen Offenlandflächen dominieren trockene Heiden und feuchte Hochstaudenfluren mit dem entsprechenden Arteninventar. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Am Schwertstein-Himmelsgrund".

Synonym
Klosterlausnitz

Fläche
860 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Saale-Holzland-Kreis, Greiz

Ruppersdorf

Ruppersdorf


Der ehemalige Truppenübungsplatz über kulmischen Schiefern des Unterkarbon umfasst ein großes, störungsarmes, zusammenhängendes Waldgebiet mit hohem Grenzlinienanteil. Auf einem Großteil der Fläche wachsen Fichtenbestände meist in Form von Monokulturen. Zudem finden sich wechselfeuchte bis feuchte Offenlandbiotope mit charakteristischen Lebensgemeinschaften des Mittelgebirges (unter anderem Hochstaudenfluren, Berg-Mähwiesen, Borstgrasrasen). In den Nadelbaumbeständen wurde bereits mit dem Unterbau von Buche und Tanne begonnen; als potentiell natürliche Vegetation ist - neben Auwäldern - Bergmischwald aus Buche, Fichte und Tanne zu erwarten. Die Naturerbefläche liegt beinahe vollständig im Fauna-Flora-Habitat Gebiet "Mittelgrund" und umfasst beinahe komplett das gleichnamige Naturschutzgebiet.

Fläche
487 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Saale-Orla-Kreis

Bechstedter Holz

Bechstedter Holz


Das Naturerbegebiet liegt im Naturraum Thüringer Becken mit Randplatten/Ilm-Saale-Platte und ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Steiger - Willroder Forst - Werningslebener Wald"
 sowie des Vogelschutzgebiets "Muschelkalkgebiet südöstlich Erfurt". Großflächig kommen alte Eichen-Hainbuchenbestände mit Hasel und Elsbeere vor, die vermutlich Relikte alter Mittelwaldnutzungen sind. Größere Flächenanteile werden zudem vom Labkraut-Traubeneichen-Hainbuchenwald eingenommen. Als potentiell natürliche Waldgesellschaften sind auf dem Muschelkalkstandort Buchenwälder zu erwarten. In der Naturerbefläche befindet sich das Flächendenkmal "Kaiserwiese" mit dem einzigen Vorkommen der Dachziegeligen Siegwurz in Thüringen, die hier an ihrem westlichen Arealrand wächst.

Fläche
276 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ilm-Kreis

Kalmberg

Kalmberg


Der Große Kalmberg zählt mit 547 Metern zu den höchsten Erhebungen der Ilm-Saale-Ohrdrufer Muschelkalkplatte. Die Naturerbefläche liegt im gleichnamigen Fauna-Flora-Habitat-Gebiet und ist sehr struktur- und artenreich. Sie besteht aus Laubmischwäldern, südexponiertem felsdurchsetzten Steilhang, Wacholderheiden, Kalkschutthalden sowie Trockenrasenkomplexen und nimmt eine wichtige Stellung im Verbund trockenwarmer Lebensräume ein. Der Kalmberg weist einen relativ hohen Anteil an Nadelbaumarten auf, die zum Teil schon mit Laubbaumarten unterbaut sind. Die Fläche ist zudem Bestandteil des Vogelschutzgebiet "Muschelkalkhänge der westlichen Saaleplatte".

Fläche
360 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ilm-Kreis, Saal-feld-Rudolstadt

Zeitzer Forst

Zeitzer Forst


Der in Thüringen liegende Bereich der Naturerbefläche bildet zusammen mit dem nördlich in Sachsen-Anhalt angrenzenden Teil einen zusammenhängenden Laubwaldkomplex am östlichen Rand der Saale-Sandsteinplatte, mit hohem Alt- und Totholzanteil, naturnahen Bachläufen und Standgewässern. Das Gebiet umfasst im Wesentlichen den rechtsseitigen, lebhaft reliefierten Talhang der Weißen Elster, der von mehreren Seitentälchen zerschnitten wird. Darüber hinaus finden sich in größeren Bereichen auch Fichten- und Kiefernforste sowie Birken-Pionierwälder. Prägend im thüringischen Teil der Naturerbefläche sind sehr heterogene Strukturen. Auf der Hälfte der Fläche dominieren Nadelbaumarten. Als naturschutzfachlich wertvoll gelten die vorhandenen Eichenmischwälder. Von besonderer Bedeutung für das Gebiet sind unter anderem die Brutnachweise aller in Thüringen vorkommenden Spechtarten. Die Naturerbefläche ist Bestandteil des Naturschutzgebiets, Fauna-Flora-Habitat-Gebietes und Vogelschutzgebiets "Zeitzer Forst".

Fläche
191 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Gera

Dörna

Dörna


Der ehemalige Standortübungsplatz über Muschelkalk ist geprägt von großflächigen Flachlandmähwiesen die, zum Teil mit orchideenreichen Halbtrockenrasen, Streuobstwiesen, Gebüschen und Wäldern durchsetzt sind. In den Bachauen des Steingrabens wachsen naturnahe Weiden-Erlen-(Eschen)-Gehölze und alte Kopfweiden, denen in ihrer Ausprägung als Vernetzungs- und landschaftswirksames Element große Bedeutung zukommt. Zudem kommen temporäre Kleingewässer und Quellstellen vor, die unter anderem der Gelbbauchunke als Fortpflanzungshabitat dienen. Die Naturerbefläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Dörnaer Platz".

Fläche
155 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Unstrut-Hainich-Kreis

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* Die Flächenangaben auf dieser Seite stehen unter Vorbehalt, da eine Prüfung hinsichtlich möglicher Rechte Dritter noch nicht für alle Flächen abschließend erfolgen konnte. Dargestellt sind nur die Flächen, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für das Nationale Naturerbe zur Verfügung gestellt wurden.

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Nationales Naturerbe

Zuletzt geändert: 17.02.2017