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Flächen des Nationalen Naturerbes*

Nationales Naturerbe
Storkow

Storkow


Die Flächen im nordwestlichen und nordöstlichen Umfeld des aktiven und naturschutzfachlich wertvollen Standortübungsplatzes Storkow sind waldgeprägt. Es handelt sich zum Teil um ein ausgedehntes Dünenfeld mit bewegtem Relief und armen Standorten, mit Mooren und anmoorigen Bereichen. Zudem kommen Bruchwälder, Torfmoosmoore und teilweise artenreiche Feuchtwiesenbrachen vor. Die Flächen liegen zu großen Anteilen in Naturschutzgebieten, Fauna-Flora-Habitat-Gebieten und Vogelschutzgebieten. Gebiet mit natürlichem Vorkommen von Fischadler, Kranich, Seeadler und Fischotter.

Fläche
454 Hektar

Bundesland
Brandenburg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Oder-Spree

Hauptsmoor

Hauptsmoor


Der Hauptsmoorwald bei Bamberg zeichnet sich durch bedeutsame Vorkommen von lichten Kiefernwäldern auf Sand und offenen Sandflächen mit Pionierfluren aus. Kleinflächig kommen moorige Kleingewässer vor, mit u. a. Gelbbauchunke, Laubfrosch und Kammmolch. Am östlichen Rand des Hauptsmoorwaldes gab es Sichtungen der Wildkatze.

Synonym
Bamberg

Fläche
305 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Stadt Bamberg und Bamberg

Brönnhof-Bund / Brönnhof-Ganerben

Brönnhof-Bund / Brönnhof-Ganerben**


Aufgrund ausgedehnter Laubwälder mit naturnahen Buchen- und Eichen-Hainbuchen-Wäldern sowie der Verzahnung mit Grünlandbereichen hat das großflächige unzerschnittene Gebiet einen hohen naturschutzfachlichen Wert. Im Zentrum der Fläche befinden sich die offenen Bereiche mit Magerrasen, Extensivwiesen, Brachen und Feuchtflächen. Über 1500 Pflanzen- und Tierarten konnten nachgewiesen werden (z. B. Mittelspecht, Wendehals, Halsbandschnäpper, Neuntöter, Wespenbussard, Kammmolch, Zauneidechse, Bechsteinfledermaus). Ein großer Anteil befindet sich in den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten "Standortübungsplatz 'Brönnhof' und Umgebung" sowie "Forst Dianenslust und Stadtwald Schweinfurt".

Synonym
Pfändhausen

Fläche
746 / 540 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Stadt Schweinfurt, Schweinfurt und Bad Kissingen

 ** vorbehaltlich der Zustimmung der Ganerbenversammlung
Siegenburg

Siegenburg


Rückzugsgebiet für eine Vielzahl seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, insbesondere Pionierarten offener Sanddünen und lückiger Sand-Magerrasen, aber auch der Zwergstrauchheiden und lichten Kiefernwälder. Das Gebiet zählt zu den wenigen noch existierenden großflächigen Sandrasen-Komplexen in Bayern und beherbergt zahlreiche bedeutsame Arten, insbesondere der Vogelwelt (z. B. Heidelerche, Ziegenmelker), aber auch gefährdete Tagfalter-, Heuschrecken- und Laufkäferarten (u. a. Ockerbindiger Samtfalter, Blauflügelige Sandschrecke). Das Gebiet liegt beinahe vollständig im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "NATO-Übungsplatz Siegenburg".

Fläche
291 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Kelheim

Reisberg

Reisberg


Ausgedehntes Waldgebiet mit Gewässern sowie wenigen Heideflächen und Borstgrasrasen. Die Fläche hat Bedeutung als Naherholungsgebiet für die Stadt Heilbronn. Sie ist ein bedeutender Lebensraum für neun Amphibienarten, darunter Kammmolch und Gelbbauchunke und ist vollständig Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Löwensteiner und Heilbronner Berge".

Synonym
Waldheide, Krampf

Fläche
352 Hektar

Bundesland
Baden Württemberg

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Heilbronn

Sulzheim

Sulzheim


Die Fläche ist offenlandgeprägt mit magerem Grünland unterschiedlicher Ausprägung und hohem Gebüschanteil. Typische Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder zeugen von der ehemaligen Mittelwaldbewirtschaftung, zudem kommen Birkensukzessionswälder vor. Insbesondere das eng vernetzte strukturreiche Mosaik des trockenen mageren Grünlands und der wärmeliebenden Saumgesellschaften bietet Lebensraum für eine artenreiche Insektenfauna wie zum Beispiel dem Kleinen Schlehen-Zipfelfalter oder dem Ehrenpreis-Scheckenfalter. Weitere vorkommende Arten sind zum Beispiel Hirschkäfer, Großes Mausohr, Große Bartfledermaus, Neuntöter, Raubwürger und Kiebitz. Die Fläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Schweinfurter Becken und nördliches Steigerwaldvorland" und dem Vogelschutzgebiet "Schweinfurter Becken und nördliches Steigerwaldvorland".

Fläche
59 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Schweinfurt

Markt Nordheim

Markt Nordheim


Die mit lichten jungen Baumbeständen verzahnte Waldfläche liegt im Vogelschutzgebiet "Südlicher Steigerwald", das in diesem Raum Vorkommen von Mittelspecht, Schwarzspecht und Hohltaube aufweist. Im Umfeld des angrenzenden Fauna-Flora-Habitat-Gebietes kommt die Bechsteinfledermaus vor.

Fläche
40 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Neustadt a. d. Aisch - Bad Windsheim

Donauwörth

Donauwörth


Ehemaliger Standortübungsplatz mit naturnahen Waldbeständen und beweidetem Extensivgrünland am Rande der Südlichen Frankenalb. Die Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder sind strukturreich mit zahlreichen Alteichen, Zeugen einer ehemaligen Mittelwaldbewirtschaftung. Ein Großteil der Liegenschaft liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Donauwörther Forst mit Standortübungsplatz und Harburger Karab". Vorkommende Arte sind zum Beispiel Gelbbauchunke, Laubfrosch, Ringelnatter, Bechsteinfledermaus, Mittelspecht, Schwarzspecht und Pirol.

Fläche
149 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Donau-Ries

Landsberg-Dornstetten

Landsberg-Dornstetten


Die Fläche grenzt nördlich an den noch aktiven Standortübungsplatz. Dieser zählt zu den wertvollsten militärischen Flächen Bayerns mit Kalkmagerrasen, Extensivweiden und -wiesen sowie Kiefernbeständen und laubbaumreichen Waldbeständen. Das Gebiet ist wichtiger Lebensraum unter anderem für bemerkenswerte Heuschrecken- und Tagfalterarten der Magerrasen und Waldsäume sowie für die Heidelerche. Es befindet sich überwiegend im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Lech zwischen Hirschau und Landsberg mit Auen und Leiten" und im Vogelschutzgebiet "Mittleres Lechtal".

Fläche
60 Hektar

Bundesland
Bayern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Landsberg am Lech

Hessisch Lichtenau

Hessisch Lichtenau


Der ehemalige Standortübungsplatz ist geprägt von Offenland mit Hecken und Gebüschsukzession. Es kommen zudem Kleinstgewässer und feuchte Niederungen sowie Laubwaldkomplexe vor. Das Gebiet liegt zum überwiegenden Anteil im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Glimmerode und Hambach bei Hessisch Lichtenau" und weist großflächige Flachland-Mähwiesen sowie Kalkmagerrasen auf. Bemerkenswert sind die Vorkommen von Neuntöter, Heidelerche, Raubwürger, Wespenbussard und Rotmilan.

Fläche
372 Hektar

Bundesland
Hessen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Werra-Meißner-Kreis

Gießen

Gießen


Der ehemalige Standortübungsplatz ist großenteils durch Wald geprägt und weist auf dem Plateaubereich außerordentlich wertvolles Offenland auf. Hier finden sich nährstoffarme Lebensräume wie trockene Offenböden, Feuchtgrünland und Kleinseggengesellschaften sowie wechselfeuchte Rohböden mit Zwergbinseflora. Teile sind als Naturschutzgebiet "Hohe Warte bei Gießen" unter Schutz gestellt. Das ehemalige US-Depot beherbergt wichtige Brutgebiete für Neuntöter, Steinschmätzer, Schwarzkehlchen, Wiesenpieper und Rohrammer. Es ist Bestandteil des Vogelschutzgebietes "Wieseckaue östlich Gießen".

Fläche
363 Hektar

Bundesland
Hessen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Gießen

Lübtheener Heide

Lübtheener Heide


Große Offenlandflächen mit Binnendünen und ausgedehnten Sandmagerrasen, Heiden und offenen Grasflächen inmitten von Kiefernforsten, die auf circa 80 Prozent der Fläche vorkommen, kennzeichnen den ehemaligen Truppenübungsplatz. Es handelt sich um das größte zusammenhängende Sandheide-/ Sandtrockenrasengebiet auf Flugsand in Mecklenburg-Vorpommern. Landesweit findet sich hier das bedeutendste Vorkommen des Rauhfußkauzes. Zudem kommen Ziegenmelker, Brachpieper, Heidelerche und Schwarzkehlchen vor, auch der Wolf nutzt die große unzerschnittene Fläche. Das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Lübtheener Heide und Trebser Moor" befindet sich im Gebiet, auch große Anteile des Vogelschutzgebiets "Lübtheener Heide" sowie zu kleineren Anteilen das Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe".

Fläche
6280 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Ludwigslust-Parchim

Eggesiner Forst

Eggesiner Forst


Eine große, zentrale Offenlandfläche mit Silbergrasfluren und Heiden ist von Kiefernforsten umgeben. Auf dieser Fläche (sowie den angrenzenden Militärflächen Kuhlmorgen und Jägerbrück) befindet sich ein für Mecklenburg-Vorpommern bedeutendes Vorkommen von Brutpaaren des Wiedehopfs. Das Gebiet liegt überwiegend im Vogelschutzgebiet "Ueckermünder Heide".

Synonym
Stallberg

Fläche
948 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Greifswald

Eggesiner Forst

Eggesiner Forst


Das Gebiet ist durch einen großen, zentralen Offenlandbereich mit Silbergrasfluren und Heideflächen gekennzeichnet, randlich befindet sich überwiegend Kiefernwald. Es liegt zu großen Anteilen im Vogelschutzgebiet "Ueckermünder Heide".

Synonym
Kuhlmorgen

Fläche
306 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Greifswald

Eggesiner Forst

Eggesiner Forst


Die Fläche ist dem noch aktiven Standortübungsplatz Jägerbrück vorgelagert und weist sowohl Wald- als auch kleinere Offenlandbereiche auf. Im Waldbereich dominiert die Esche, zudem kommen Birken und Kiefern zu größeren Anteilen vor. Das Gebiet liegt im Vogelschutzgebiet "Ueckermünder Heide".

Synonym
Petersmoor

Fläche
59 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Greifswald

Rechlin

Rechlin


Die unzerschnittenen und sehr abgeschiedenen Wälder grenzen an Naturerbeflächen der ersten Tranche unter anderem im Nationalpark Müritz. Im Westteil befinden sich ältere wertvolle Buchenwaldbestände (auf Sanderflächen), jedoch überwiegen Mischbestände sowie Fichten- und Kiefernforste. Innerhalb der Waldbereiche befinden sich kleine Feuchtwiesen und Sölle. Die Uferbereiche der Seen sind naturnah. Es kommen Fischotter, Seeadler, Fischadler und Kranich vor. Der östliche Teil besteht fast ausschließlich aus Nadelholzbeständen. Teile des Gebietes befinden sich Vogelschutzgebiet "Müritz-Seenland und Neustrelitzer Kleinseenplatte". Die Fläche ist stark munitionsbelastet.

Fläche
1460 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Mecklenburgische Seenplatte

Glowe

Glowe


Der ehemalige Ausbildungs- und Schießplatz liegt im Norden des Naturschutzgebietes "Spyckerscher See und Mittelsee" auf Rügen und umfasst in den ungenutzten Grundmoränenbereichen größere Flächen mit Sanddorn, Weißdorn, Eberesche und Wildobstarten. Teile des Gebietes sind mit Pappeln und Fichten aufgeforstet. Charakteristische Brutvogelarten der Uferbereiche sind Schilfrohrsänger und Drosselrohrsänger. In den aufgelassenen Grundmoränenbereichen sind Heckenbrüter wie Sprosser, Neuntöter, Heckenbraunelle und Grasmücken heimisch. In den Pappelpflanzungen brütet der Pirol, in den gewässernahen Gebüsch-Hochstaudenzonen der Sumpfrohrsänger. Als Nahrungsrevier wird das Gebiet von Seeadler, Fischadler, Mäusebussard, Rohrweihe, Rohrdommel und einigen Limikolenarten genutzt. Die Fläche ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Nordrügensche Boddenlandschaft".

Fläche
75 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Rügen

Abtshagen

Abtshagen


Die Fläche ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Nordvorpommersche Waldlandschaft" und hat Anteile am Naturschutzgebiet "Wittenhagen". Sie weist ein Mosaik aus geophytenreichen Buchen-Eschen- und Eichenwäldern mit Feuchtbiotopen sowie eine besondere Artenvielfalt an Pflanzen- und Moosarten auf. Im Naturschutzgebiet kommt unter anderem die Hohltaube vor.

Fläche
268 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Rügen

Tilzow

Tilzow


Mischwaldgebiet mit zahlreichen kleinen Lichtungen zur Munitionslagerung (Westteil) beziehungsweise für Raketenstellungen (Ostteil) und Moorflächen in unterschiedlichem Erhaltungszustand. Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Tilzower Wald", in dem Fischotter und Kammmolch vorkommen.

Synonym
Mölln-Medow

Fläche
525 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Vorpommern-Rügen

Seltz

Seltz


Das unzerschnittene Gebiet mit Buchenwäldern und Auwaldbereichen schließt südlich an den landeseigenen Golchener Forst an, die zusammen eine Waldinsel von mehr als 1000 Hektar in der ansonsten waldarmen Grundmoräne bilden. Die Wälder umrahmen ein ehemaliges Munitionsdepot der DDR-Volksmarine, das heute eine Bundeswehr-Streitkräftebasis ist. Den Südrand bildet das sehr naturnahe Goldbachtal, nach Norden zweigt das Silberbachtal in die Fläche hinein ab. Sie ist zum Teil Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Tollense mit Seitentälern".

Synonym
Waldheide, Krampf

Fläche
448 Hektar

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Mecklenburgische Seenplatte

Ehra-Lessien

Ehra-Lessien


In dem großflächigen, unzerschnittenen Areal kommen Kiefernforste, naturnahe Hoch-, Übergangs- und Niedermoore, Kleingewässer, kleinflächige Zwergstrauch- und Ginsterheiden, Sandmagerrasen und Silbergrasfluren vor. Insbesondere die Offenlandflächen sind Lebensraum zahlreicher geschützter Arten wie zum Beispiel Heidelerche oder Ziegenmelker. Weitere wertgebende Arten sind Wendehals, Raubwürger, Schlingnatter, Laubfrosch und Großer Schillerfalter. Die Fläche grenzt an eine VW-Versuchsanlage an und gilt als altenlastenkontaminiert.

Synonym
Gifhorn

Fläche
1100 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Gifhorn

Lübberstedt

Lübberstedt


Das Gebiet umfasst vielfältige Biotopkomplexe in den Quelltälern der Billerbeck und des Giehler Baches mit naturnahen Wäldern, extensiv genutztem Grünland und einem Kleinstmoor sowie zahlreichen natürlichen und künstlichen Gewässern (Teiche, Sümpfe, Quellmoore, Löschwasserstellen). Vorkommende Arten sind unter anderem Großer Abendsegler, Uhu, Wespenbussard, Schwarzstorch, Schwarzspecht, Mittelspecht, Kamm- und Fadenmolch.

Synonym
Muna Lübberstedt / Bremer Wald

Fläche
403 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Osterholz und Cuxhaven

Herzogsberge

Herzogsberge


In die weitläufigen, extensiv genutzten mageren Grünlandflächen sind mosaikartig kleinflächige Sandmagerrasen, Offenbodenstellen, kleine Abbaugruben, Quellen, Röhrichte, Still- und Fließgewässer sowie kleinere Gehölzflächen eingestreut. Die Fläche liegt zum großen Anteil im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Wälder und Kleingewässer zwischen Mascherode und Cremlingen". Belegt sind unter anderem Vorkommen von Springfrosch und Kammmolch. Die Fläche ist Naherholungsgebiet der Stadt Braunschweig.

Synonym
Braunschweig-Cremlingen

Fläche
127 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Wolfenbüttel

Leher-Wiesen

Leher-Wiesen


Das strukturreiche Gebiet mit vielen Feuchtgrünlandbereichen befindet sich innerhalb des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Ems" sowie des Vogelschutzgebietes "Emstal von Lathen bis Papenburg", die eine hohe Bedeutung für Wiesenbrüter und Gastvögel aufweisen. Die Leher Wiesen sind wichtige Lebensräume unter anderem für Uferschnepfe, Kiebitz, Brachvogel, Rotschenkel und Bekassine. Hier werden die Grünlandbereiche extensiv bewirtschaftet sowie Vernässungsmaßnahmen durchgeführt, um den Wiesenbrüterschutz zu optimieren.

Fläche
123 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Emsland

Wesendorf

Wesendorf


Das Offenland des Gebietes ist geprägt von halbruderalen, blütenreichen Gras- und Staudenfluren trockener Standorte, Magerrasen unterschiedlicher Ausprägung, Sandheide, sandigen Offenbodenbereichen und Silbergrasfluren. Es hat eine herausragende Bedeutung für Schmetterlinge. So kommen hier unter anderem der Habichtskrautspinner, der Magerrasen-Perlmutterfalter und der Wegerich-Scheckenfalter vor, zudem die Zauneidechse, Heidelerche und Raubwürger. In den Waldbereichen dominieren vor allem Kiefern.

Fläche
279 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Gifhorn

Hameln

Hameln


Das Waldgebiet hat einen hohen Laubwaldanteil. Es ist bereits geprägt durch Buchen, auch höheren Alters. Zudem kommen unter anderem Esche, Bergahorn und Eiche vor. Die Fläche dient als Naherholungsraum für die Stadt Hameln.

Synonym
Waldübungsplatz Holtensen

Fläche
124 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Hameln-Pyrmont

Vörden

Vörden


Der ehemalige Flugplatz ist geprägt von strukturarmen, mageren Grünländern, Magerrasen, Gras- und Staudenfluren, Gebüschen und Waldbeständen mit Birken-Eichenwäldern, einem entwässerten Erlenbruch sowie strukturreichen Kiefernforsten mit teilweise. hohen Laubholzanteilen und Übergängen zu Pionierwäldern. Großflächige Sandmagerrasen kennzeichnen das auch avifaunistisch wertvolle Gebiet.

Synonym
Feldflughafen Wittefeld

Fläche
213 Hektar

Bundesland
Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Osnabrück und Vechta

Schwanewede

Schwanewede


Ehemaliger Standortübungsplatz mit großflächigen Sandtrockenrasen, offenen Sandfluren und Sandheiden, Eichen-Birkenwäldern, Mischbeständen mit Kiefernwald, nährstoffarmen Kleingewässern und artenreichen trockenen Ruderalfluren, in dem spezialisierte, besonders gefährdete Lurche, Heuschrecken und Libellen vorkommen. In Norddeutschland befindet sich hier ein einzigartiges sehr individuenreiches Vorkommen der Großen Moosjungfer. Auch der Kammmolch ist im Gebiet vertreten. Weitere hier vorkommende Arten sind zum Beispiel Rundblättriger Sonnentau, Englischer Ginster, Hochmoor-Mosaikjungfer und Idas-Bläuling.

Fläche
460 Hektar

Bundesland
Niedersachsen / Hansestadt Bremen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Osterholz und Bremen

Wersener Heide

Wersener Heide


Der ehemalige Truppenübungsplatz/Flugplatz umfasst im westlichen und nördlichen Teil ausgedehnte Grünlandkomplexe, strukturreiche Heideflächen, offene, meist lückige Grasflächen auf Binnendünen sowie ausgedehnte Magerwiesen. Insbesondere im südlichen Teil befinden sich großflächige Waldgebiete mit lichten Kiefern- und Eichenwäldern. Weitere Biotope sind Trockengebüsche, feuchte Wälder sowie kleinere Gewässer und Röhrichte. Für das Weser- und Weser-Leine-Bergland sind die Besen- und Glocken-Heiden, Pfeifengraswiesen, Silbergras-Fluren und lückigen Sandtrockenrasen sehr bedeutsam. An Arten kommen zum Beispiel Kammmolch, Lungenenzian, Goldregenpfeifer und Kleine Binsenjungfer vor. Das Gebiet hat Anteil an mehreren Schutzgebieten (Naturschutzgebiete, Fauna-Flora-Habitat-Gebiete, Vogelschutzgebiete).

Fläche
1023 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen / Niedersachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Osnabrück und Steinfurt

Herongen

Herongen


Das an der niederländischen Grenze zwischen der Grooten Heide und den Naturschutzgebieten "Krickenbecker Seen" beziehungsweise "Heronger Buschberge und Wankumer Heide" liegende Gebiet ist gekennzeichnet durch magere Sandböden mit vorherrschend Kiefernforsten und Kiefernmischwäldern. Kleinflächig finden sich vor allem entlang der Sandwege offene Bereiche mit zum Teil artenreichen Sand- und Magerrasen sowie trockenen Heiden. Das Gebiet ist ein bedeutender Teilbereich des Vogelschutzgebiets "Schwalm-Nette-Platte mit Grenzwald und Meinweg". So kommen hier zum Beispiel Heidelerche, Gartenrotschwanz, Waldlaubsänger und Baumpieper vor. Bemerkenswert sind auch die Vorkommen von sieben Fledermausarten, Zauneidechse und Kreuzkröte. Die Fläche ist ein wichtiger Teil des grenzüberschreitenden Biotopverbundes.

Fläche
158 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Kleve und Viersen

Brenker Mark

Brenker Mark


Das großflächige struktur- und artenreiche Waldgebiet, in dem Eichen-Hainbuchen-Mittelwald (ehemaliger Hutewald), mittelalte Buchen- und Eichenmischwälder und Rotbuchen-Hochwald dominieren und Magergrünland eingestreut ist, ist Lebensraum für Mittel- und Kleinspecht. Im Frühjahr prägen zahlreiche Frühblüher wie Lungenkraut, Busch-Windröschen und Hohe Schlüsselblume das Gebiet. Zudem kommen wertvolle Kleingewässer vor.

Fläche
225 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Paderborn

Hopsten

Hopsten


Große magere Grünlandkomplexe mit Entwicklungspotenzial zu Glatthaferwiesen und großer Bedeutung für die Avifauna. Die Fläche liegt im Wiesenvogellebensraum Breischener Bruch, Hörsteler Bruch, Uthuisen und Haxfeld. Entlang der ehemaligen Rollbahn befinden sich Brutplätze gefährdeter Vogelarten wie Feldlerche, Großer Brachvogel, Kiebitz, Rebhuhn, Schwarzkehlchen und Wachtel. Das gesamte Flugplatzareal wird von zahlreichen zum Teil bedrohten Gastvogelarten wie Kornweihe, Sumpfohreule und Raubwürger regelmäßig zur Jagd aufgesucht. Kleinflächig eingestreut in das Grünland sind Sandtrockenrasen, zum Teil mit Heide-Fragmenten.

Fläche
180 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Steinfurt

Elmpt

Elmpt


Der an der Grenze zu den Niederlanden liegende ehemalige Fliegerhorst ist durch ausgedehnte Offenlandbereiche gekennzeichnet, die die zentral gelegenen Rollbahnen umgeben. Wertvolle Biotope sind zum Beispiel Sandheiden auf Dünen, Sandtrockenrasen auf Binnendünen, trockene Heidegebiete, Silikattrockenrasen sowie Borstgrasrasen. Westlich schließt ein Waldgebiet mit trockenen Kiefernforsten und Birken-Eichenwäldern an. Außerdem kommen mehrere Kleingewässer vor. Bemerkenswerte Arten sind Heidelerche, Ziegenmelker, Zauneidechse und Schlingnatter.

Fläche
382 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Viersen

Arsbeck

Arsbeck


Den südwestlichen Teil prägen Offenlandbereiche, die umgeben sind von einem Waldgürtel mit vorwiegend Eichen-Birken-Vorwald, in den einzelne Nadelgehölze und -gehölzgruppen eingestreut sind. Das Offenland besteht aus einem Mosaik aus schützenswertem Magergrünland und Heideflächen sowie stellenweise vegetationsarmen Sand- und Schotterflächen. Hier kommen unter anderem die Heide-Nelke, Kreuzblümchen und Englischer Ginster vor. Im Nordosten befinden sich etwas größere zusammenhängende Nadelholzbestände. Ein kleiner Teil der Fläche befindet sich im Naturschutzgebiet "Meinweg". Brutvögel sind unter anderem Waldschnepfe, Heidelerche, Schwarzkehlchen und Waldlaubsänger.

Fläche
285 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Heinsberg

Coesfeld

Coesfeld


Der ehemalige Standortübungsplatz befindet sich in einer Binnendünenlandschaft, die überwiegend mit Kiefernforsten und Kiefernmischwäldern bestanden ist. Daneben kommen Feuchtheiden, Sandmagerrasen-Fragmente mit Silbergras, degenerierte Birken-Moorwälder sowie oligotrophe Kleingewässer vor. Die Fläche bietet ein großes Entwicklungspotential für hochspezialisierte Arten der Heiden, Sandmagerrasen und Moore. Bei weiterer Auflichtung der Kiefernbestände könnte eine großflächige, vegetationsarme Dünenlandschaft entstehen. Wertgebende Arten sind Uhu, Heidelerche, Schwarzspecht, Zauneidechse, Kreuzkröte und Kurzflügelige Beißschrecke.

Fläche
100 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Coesfeld

Billiger Wald

Billiger Wald


Das Gebiet umfasst einen Biotopkomplex aus naturnahen Laubwäldern (Eichen-Hainbuchen- und Eichen-Birkenwäldern), lichten krautreichen Kiefernwäldern sowie eingestreuten Heideflächen, Borstgrasrasen und Stillgewässern. Alle Biotoptypen, insbe-sondere die Heideflächen, zeichnen sich durch eine hohe Artenvielfalt aus. Es finden sich hier unter anderem Gemeines Kreuzblümchen sowie größere Vorkommen von Wald-Läusekraut und Geflecktem Knabenkraut. Unter den Insekten sind unter anderem der Kleine Heidegrashüpfer, der Kleine Eisvogel oder die Spanische Flagge nennenswert. Bedeutsam sind zudem die Säume und Übergänge zu den angrenzenden Laubwäldern.

Fläche
96 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Euskirchen

Kleve-Materborn

Kleve-Materborn


Die Naturerbefläche ist offenlandgeprägt mit einem wertvollen Biotopkomplex aus zumeist relativ nährstoffarmen Offenlandlebensräumen, in die Gehölzbestände und Stillgewässer eingestreut sind. Die Fläche wird von Nadelforsten und Laubmischwäldern eingerahmt. Insbesondere die Größe und Ausstattung des Magergrünlandes mit den regelmäßigen Vorkommen verschiedener Magerkeitszeiger wie Ferkelkraut, Knollen-Hahnenfuß, Vogelfuß oder Gras-Sternmiere sowie die Stillgewässer mit ihrer Ufervegetation sind von Bedeutung für den Naturschutz. Der ehemalige Standortübungsplatz ist für die vorkommenden Lebensgemeinschaften ein wichtiger Trittstein- und Verbundbiotop in einem ansonsten zumeist intensiv genutzten Umfeld und das einzige Gebiet mit Magergrünland auf der Stauchmoräne.

Fläche
103 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Kleve

Borkenberge

Borkenberge


Großer, unzerschnittener Lebensraum der halboffenen Heide- und Moorlandschaften mit Zwergstrauchheiden und Sandtrockenrasen sowie lichten Kiefern- und Traubeneichen-Birken-Wäldern. Das Gebiet ist Teil des ehemaligen Truppenübungsplatzes Haltern. Es finden sich hier unter anderem Moorfrosch, Neuntöter, Wespenbussard, Ziegenmelker, Schwarzkehlchen, Schwarzspecht, Pirol, Kornweihe, Heidelerche, Wiesenpieper und Raubwürger. Der Kranich ist wieder als Brutvogel im Gebiet anzutreffen. Es liegt im Naturschutzgebiet "Borkenberge", im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Truppenübungsplatz Borkenberge" und im Vogelschutzgebiet "Heubachniederung, Lavesumer Bruch und Borkenberge".

Synonym
Haltern-Borkenberge

Fläche
1783 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Coesfeld und Recklinghausen

Lünten

Lünten


Das ehemalige Munitionsdepot ist geprägt von Kiefernwald, mit Anteilen von Eiche und Birke. Kleinflächig kommen Bruch- und Sumpfwälder vor. Das Gebiet liegt im Vogelschutzgebiet "Moore und Heiden des westlichen Münsterlandes", unter anderem sind Vorkommen des Uhus belegt.

Fläche
134 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Borken

Paderborn-Lieth

Paderborn-Lieth


Die Fläche weist überwiegend Offenland auf. Teilflächen liegen im Naturschutzgebiet "Krumme Grund - Pamelsche Grund", ein tief und steil in das Kalkgestein der Paderborner Hochfläche eingeschnittenes Kerbtal. Die Hänge sind durch Magergrünland und teilweise sehr artenreiche Kalkmagerrasen gekennzeichnet. Zahlreiche Hecken und Schlehen-Weißdorngebüsche sowie einzelne Waldbereiche (Fichtenriegel, Laubwaldbe-stände) gliedern das Gebiet. Vorkommen von Neuntöter, Zauneidechse, Fransen-Enzian und Helm-Knabenkraut. Auf der Hochfläche gibt es ein größeres Vorkommen der Feldlerche.

Fläche
389 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Paderborn

Stegskopf

Stegskopf


Der ehemalige Truppenübungsplatz besteht aus einem einzigartigen Mosaik von Lebensräumen. Das Offenland weist unter anderem Borstgrasrasen, Pfeifengraswiesen, Berg-Mähwiesen sowie kleinflächiger Magerrasen und Heiden auf und ist durchsetzt mit einzelnen Baumgruppen und Solitärbäumen. An Feuchtlebensräumen sind vor allem die ausgedehnten Zwischenmoorkomplexe aufgrund Größe und Artausstattung bedeutsam. Die Wälder sind zum Teil naturnah (zum Beispiel Bruchwald, Bergahorn-Eschenwald, Blockschutthaldenwälder). Bemerkenswerte Arten sind unter anderem Trollblume, Wiesenpieper, Braunkehlchen, Schwarzstorch oder Wildkatze. Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Feuchtgebiete und Heiden des Hohen Westerwaldes" sowie des Vogelschutzgebiets "Westerwald".

Synonym
Daaden, Emmerzhausen

Fläche
1923 Hektar

Bundesland
Rheinland-Pfalz

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Altenkirchen (Westerwald) und Westerwaldkreis

Speyer

Speyer


An nährstoffarme pleistozäne Flugsanddünen mit Sandrasen und zum Teil offenen Sandlebensräumen grenzen Wälder (Laubwälder, Trockenwälder) und magere Wiesen mittlerer Standorte. Die vorkommenden, gut ausgebildeten Biotope sind mosaikartig vernetzt. Die Artenvielfalt und der Anteil seltener und geschützter Arten sind hoch. In den Waldbereichen kommt der Hirschkäfer vor. Beispiele weiterer Arten sind Silbergras, Frühlings-Spark, Ziegenmelker, Wendehals und Mittelspecht. Die Fläche liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Speyerer Wald und Haßlocher Wald und Schifferstädter Wiesen" und dem Vogelschutzgebiet "Speyerer Wald, Nonnenwald und Bachauen zwischen Geinsheim und Hanhofen".

Fläche
100 Hektar

Bundesland
Rheinland-Pfalz

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Speyer, Rhein-Pfalz-Kreis

Kriegsfeld

Kriegsfeld


Das ehemalige Munitionsdepot mit zahlreichen Bunkeranlagen umfasst einen Verbund aus Buchen- und Eichenmischwäldern, in denen Teilbereiche bereits einen hohen Totholzanteil aufweisen. Die Fläche ist als Naturschutzgebiet "Wasenbacher Höhe" ausgewiesen und liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Donnersberg" sowie dem Vogelschutzgebiet "Wälder westlich Kirchheimbolanden". Vorkommen von Hirschkäfer, Großem Mausohr, Mittel- und Schwarzspecht sind belegt.

Fläche
280 Hektar

Bundesland
Rheinland-Pfalz

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Donnersbergkreis

Kaltenkirchen

Kaltenkirchen


Großflächiger, nährstoffarmer Geestlebensraumkomplex, der unter anderem von Borstgrasrasen, Heiden, Trockenrasen und Magergrünland sowie Nadelforsten geprägt wird. Anzutreffen sind Arten wie Feldlerche, Heidelerche und Hirschsprung. Die Fläche ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Kaltenkirchener Heide".

Fläche
459 Hektar

Bundesland
Schleswig-Holstein

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Segeberg

Uetersen

Uetersen


Die Naturerbefläche befindet sich südlich des Flugfelds und ist Teil des Naturschutzgebiets und Fauna-Flora-Habitat-Gebiets "Tävsmoor/Haselauer Moor", die Übergangsstadien zwischen Niedermoor und Hochmoor mit Hochstaudenrieden, Röhrichten, Weiden- und Birkenbruchwald sowie Grünland, offene Wasserflächen und Gräben umfassen. Bemerkenswerte vorkommende Arten sind unter anderem Pirol, Kleinspecht, Moorfrosch, Erdkröte, Ringelnatter, Kreuzotter, Rosmarinheide, Moorlilie, Rundblättriger Sonnentau und Sumpfblutauge.

Fläche
27 Hektar

Bundesland
Schleswig-Holstein

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Pinneberg

Slamener Heide

Slamener Heide


Arme Kiefernwälder und großflächig zusammenhängende Kieferndickungen im Alter von 20 Jahren dominieren das Gebiet. Im zentralen Teil wird die Fläche von Hochspannungsleitungen durchzogen. Ein Teil liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Spreetal und Heiden zwischen Uhyst und Spremberg" und umfasst hier Binnendünen und Trockene Heiden. Vorkommen von Wolf, Großem Mausohr und Mopsfledermaus.

Fläche
129 Hektar

Bundesland
Sachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Görlitz und Bautzen

Groß-Hennersdorf

Groß-Hennersdorf


Die Fläche ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Basalt- und Phonolithkuppen der östlichen Oberlausitz" sowie des Naturschutzgebietes "Schönbrunner Berg". Die Basaltkuppe des Naturschutzgebietes weist überwiegend naturnahen und strukturreichen Waldmeister-Buchenwald mit zahlreichen Frühblühern wie Hohlen und Mittleren Lerchensporn, Bingelkraut und Waldmeister auf, zudem kommen Eichen-Hainbuchenwälder, Vorwälder aus Pioniergehölzen sowie Fichten- und Lärchenaufforstungen vor. Die Blockhalde am Gipfel beherbergt typische Moose und Flechten und ist von Eschen-Ahorn-Schatthangwald bedeckt. Unter anderem ist das Vorkommen von Schwarzspecht, Hohltaube und Waldlaubsänger belegt. Die übrigen Waldflächen des Gebietes dominieren Fichtenbestände.

Fläche
129 Hektar

Bundesland
Sachsen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Görlitz

Berge

Berge


Der ehemalige Truppenübungsplatz ist überwiegend durch Wald (Kiefernforst) gekennzeichnet. Zudem kommen eine kleinere Freifläche, wertvolle Calluna-Zwergstrauchheiden (mit teilweise hohem Flechtenreichtum), sukzessionsbedingte Pionierwälder und angelegte Kleingewässer vor. Insbesondere die Bereiche mit Calluna-Zwergstrauchheiden haben eine hohe Bedeutung für den Artenschutz (unter anderem Ziegenmelker, Heidelerche, Neuntöter). Die Fläche ist ein wichtiger Trittstein und Ergänzungsfläche zu den heidegeprägten Gebieten "Kellerberge" (Naturerbefläche der ersten Tranche) und "Altmark" (Colbitz-Letzlinger Heide).

Fläche
1324 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Altmarkkreis Salzwedel

Körbelitz

Körbelitz


Im Westen der Fläche befinden sich große Offenlandflächen, unter anderem mit Sandmagerrasen, die eine hohe Bedeutung für Pflanzen- und Insektenarten trocken-warmer Lebensräume haben. Im Ostteil dominieren Waldflächen. Zudem kommen im Gebiet mehrere Kleingewässer vor. Die artenreiche Avifauna umfasst beispielweise Wendehals, Heidelerche und Turteltaube. Der ehemalige Standortübungsplatz ist Trittsteinbiotop zwischen den beiden großen aktiven und naturschutzrelevanten Übungsplätzen "Altengrabow" und "Klietz".

Synonym
Möckern, Außenstelle von Burg

Fläche
639 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Jerichower Land

Madel

Madel


Vielseitig strukturiertes Gebiet mit großflächig zusammenhängenden Calluna-Heiden, die von Kiefernforsten, Mischwäldern, Eichenwäldern und erlengeprägten Wäldern an feuchten Standorten umgeben sind. Naturnahe Bachläufe und Quellbereiche. Die Fläche hat eine große Bedeutung für die Avifauna – es kommen unter anderem Schwarzstorch, Schwarzspecht, Ziegenmelker, Heidelerche und Neuntöter vor – und weist eine sehr reiche Insektenfauna auf. Aufgrund der Strukturiertheit, Störungsarmut und Unzerschnittenheit sowie der Nähe zu Altengrabow ist die Fläche prädestiniert für Wolfsansiedlungen.

Fläche
722 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Jerichower Land

Tangerhütte

Tangerhütte


Die Fläche umfasst einen Teil des ehemaligen Truppenübungsplatzes, der neben Forsten auch Eichenmischwälder sowie naturnahe und totholzreiche Waldbestandteile aufweist. Außerdem kommen Pionierwälder, einige Kleingewässer, Grasfluren, Sandmagerrasen und (stark verbuschte) Calluna-Zwergstrauchheiden vor. Besonders hervorzuheben ist eine artenreiche Avifauna (zum Beispiel Ziegenmelker, Schwarzstorch, Wachtelkönig, Wanderfalke, Wiedehopf), weitere vorkommende Arten sind Kammmolch, Kreuzkröte, Kreuzotter, Zweifarbige Beißschrecke, Schwarzfleckiger Grashüpfer.

Synonym
Scheeren, Stendal II/III

Fläche
690 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Stendal

Halde Blösien

Halde Blösien


Die strukturreiche alte Halde mit einem Biotopkomplex aus alten Forsten, Vorwäldern und Offenland ist Teil des Naturschutzgebietes "Bergbaufolgelandschaft Geiseltal" und grenzt an den Geiseltalsee. Sie ist bereits nutzungsfreies Prozessschutzgebiet und beherbergt eine reiche Fauna mit z. B. Rotmilan, Schwarzmilan, Uhu, Pirol, Wendehals, Wechselkröte, Teichmolch und Zauneidechse. Die Halde ist insgesamt stark reliefiert und weist viele steile Böschungen sowie einige unbewachsene Schüttrippen auf, in denen der Bienenfresser brütet.

Fläche
67 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Saalekreis

Heidberge

Heidberge


Die Fläche ist Teil des Naturschutzgebietes "Heidberg", das Kiefernforsten sowie Birken-, Winterlinden- und Robinien-Hybridpappelbestände aufweist. In Offenbereichen haben sich Schlehen-Holundergebüsche entwickelt. Zudem bilden Glatthafer-Wiesen ausgedehnte Bestände. In einem abflusslosen Hangtälchen findet sich edellaubholzreicher Mischwald. Das Naturschutzgebiet ist reich an weiteren Pflanzengesellschaften. Zu den Brutvögeln gehören unter anderem Rauchschwalbe, Heidelerche und Misteldrossel. Erwähnenswerte Fledermausarten sind Braunes Langohr, Graues Langohr sowie Fransenfledermaus.

Synonym
Quedlinburg I

Fläche
86 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Harz

Oranienbaumer Heide

Oranienbaumer Heide


Die Fläche ist im nördlichen Bereich überwiegend von (Halb-)Offenland geprägt, im Süden dominieren Forsten und teilweise schon naturnahe Wälder. Sie weist eine hohe standörtliche Heterogenität auf - von trockenen Sandebenen zu feuchten Bachauen. Das Gebiet ist eine wichtige Ergänzungsfläche zu den angrenzenden Schutzgebieten im Großraum
"Oranienbaumer Heide" (Naturerbefläche der ersten Tranche) und "Muldeaue". Das Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" liegt westlich angrenzend.

Synonym
Alt-Jeßnitz-Raguhn

Fläche
1102 Hektar

Bundesland
Sachsen-Anhalt

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg

Forstberg

Forstberg


Das Gebiet ist vorwiegend von Grünland mit Halbtrockenrasen und mageren Flachland-Mähwiesen geprägt. Darüber hinaus kommen Teiche sowie Streuobstwiesen vor. Die zahlreichen kleineren und größeren Gewässer sind bedeutsam für die Amphibien- und Libellenreproduktion und durch einen oft kleinräumigen Wechsel von Wasserflächen, Verlandungsbereichen und feuchten Uferzonen (Röhrichte, Großseggenriede, Flutrasen) gekennzeichnet. Die Fläche liegt zum Teil im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Volkenrodaer Teiche", in dem Kammmolch, Wendehals, Braunkehlchen, Neuntöter und Sperbergrasmücke belegt sind.

Fläche
328 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Unstrut-Hainich-Kreis

Rüdigsdorf

Rüdigsdorf


Das Gipskarstgebiet weist einen außerordentlich hohen naturschutzfachlichen Wert auf und beherbergt bedeutende Fledermausquartiere unter anderem von Mopsfledermaus und Großem Mausohr. Des Weiteren kommen Gelbbauchunke und Neuntöter vor. Lebensraumtypen trocken-warmer Standorte wie Halbtrockenrasen und artenreiche Wiesen bilden ein Mosaik mit Gebüschen und wertvollen Buchenwaldbereichen. Die Fläche ist Teil der Naturschutzgebiete "Rüdigsdorfer Schweiz" und "Harzfelder Holz", des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Rüdigsdorfer Schweiz - Harzfelder Holz - Hasenwinkel" sowie des Vogelschutzgebietes "Südharzer Gipskarst".

Fläche
98 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Nordhausen

Jägerberg

Jägerberg


Die Fläche ist waldgeprägt und weist wertvolle orchideenreiche Buchenbestände sowie kleinflächig Schlucht- und Blockschuttwälder auf. Sie befindet sich nördlich der Stadt Jena und ihre Ausweisung als Totalreservat ist geplant.

Synonym
Voigtholz

Fläche
52 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Jena und Saale-Holzland-Kreis

Drosselberg

Drosselberg


Die von teilweise bereits alt- und totholzreichen Laubwaldbeständen (Eichen, Eschen und Buchen) geprägte Fläche befindet sich im Willroder Forst im Ostbereich des Standortübungsplatzes. Dieser grenzt an Erfurt und liegt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Steiger - Willroder Forst - Werningslebener Wald" mit teilweise ausgedehnten, naturnahen Laubmischwäldern sowie im Vogelschutzgebiet "Muschelkalkhänge südöstlich Erfurt". Regelmäßig brütende Vogelarten sind hier unter anderem Mittel- und Schwarzspecht. Zudem liegen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Winterquartiere von Fledermausarten wie Kleine Hufeisennase und Großes Mausohr.

Fläche
89 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Erfurt

Günthersleben

Günthersleben


Vielgestaltiges Biotopmosaik mit großflächigen, kontinentalen und submediterranen (Halb)Trockenrasen sowie Steppenrasen mit bemerkenswerter Artenvielfalt. Der ehemalige Standortübungsplatz ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes "Seeberg - Siebleber Teich", das unter anderem Lebensraum bietet für Neuntöter oder Wendehals. Diese kommen insbesondere in den offenen Bereichen der ehemaligen Steinbrüche vor, aus denen Seeberger Rätsandstein, der auch für die Errichtung der Wartburg oder des Erfurter Doms zur Anwendung kam, gewonnen wurde.

Synonym
Gotha

Fläche
186 Hektar

Bundesland
Thüringen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Gotha

NLP Vorpommersche Boddenlandschaft

NLP Vorpommersche Boddenlandschaft


Windwatt- und Anlandungsflächen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Fläche
unvermessene Meeres- und Anlandungsflächen

Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern

Vorpommern-Rügen
Vorpommern-Rügen

Lavesum

Lavesum


Lebensraummosaik aus Kiefernwald, Heideflächen, Birkenbruchwald, Gewässer-, Sumpf- und Moorbereichen sowie Grünland und Standtrockenrasen. Beispiele für vorkommende Arten sind Moorfrosch, Schlingnatter, Zauneidechse, Fischotter, Neuntöter, Wespenbussard, Ziegenmelker, Großer Brachvogel, Schwarzkehlchen, Teichrohrsänger, Fischadler, Eisvogel und Pirol. Das Gebiet hat Anteile am Naturschutzgebiet "Weißes Venn - Geisheide", dem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet "Weißes Venn / Geisheide" und dem Vogelschutzgebiet "Heubachniederung, Lavesumer Bruch und Borkenberge".

Synonym
Haltern-Geisheide

Fläche
390 Hektar

Bundesland
Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Stadt / Landkreis
Borken und Recklinghausen

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* Die Flächenangaben auf dieser Seite stehen unter Vorbehalt, da eine Prüfung hinsichtlich möglicher Rechte Dritter noch nicht für alle Flächen abschließend erfolgen konnte. Dargestellt sind nur die Flächen, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für das Nationale Naturerbe zur Verfügung gestellt wurden.

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Nationales Naturerbe

Zuletzt geändert: 17.02.2017