
Ein Brennstoffzellen-Heizgerät vom Typ Galileo 1000N Van 3 der Firma Hexix GmbH ist seit November 2011 im Keller des Neubaus des BMU in Berlin (Liegenschaft Stresemannstraße) installiert. Es wird auf Grundlage eines Vertrages zwischen BMU und EWE im Rahmen des Calluxprojektes als Feldtest betrieben. Die Brennstoffzelle versorgt die Kantine mit Wärmeenergie. Das Calluxprojekt wird zur Vorbereitung des Markteintritts von stationären, auf Eigenheime und vergleichbare Nutzer zugeschnittenen Brennstoffzellen im Rahmen eines mehrjährigen Praxistests von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW) gefördert.
Brennstoffzellen arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Sie haben jedoch eine deutlich höhere Stromausbeute als z.B. motorgetriebene Blockheizkraftwerke. Zukünftig könnten sie in dezentralen Energiesystemen erheblich zur Systemintegration von Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Energien beitragen und den Netzbedarf reduzieren. 80 Prozent aller Wohngebäude bzw. nahezu die Hälfte der insgesamt 40 Mio. Wohnungen sind Ein- bzw. Zweifamilienhäuser. Das Einsatzpotenzial ist damit riesig. Mit der Aufstellung des Modells und weiterführenden Informationen in seinem Besucherzentrum präsentiert das BMU diese Effizienztechnolgie einem breiten Publikum.
Der Sprecher und Geschäftsführer der NOW, Dr. Klaus Bonhoff, die Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche und Volker Nerlich von der Firma Hexis (NOW) neben dem Heizgerät (v.r.n.l.).
Aufnahmedatum: 10.12.2012
Aufnahmeort: Berlin
Aufnahmeland: Deutschland
Copyright-Hinweis: Sascha Hilgers / BMU
Auflösung: 300 dpi
Farbraum: RGB
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