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Durchführung von Beteiligungsprozessen

Bürgerbeteiligungsprozesse werden immer größere Bedeutung gewinnen. Die Öffentlichkeit muss frühzeitig über mögliche formelle und informelle Verfahren aufgeklärt und einbezogen werden. Es muss klar kommuniziert werden, in welchem Rahmen Bürger mit entscheiden können. Wo alle Abläufe und Entscheidungen vollständig offen gelegt werden und Transparenz geschaffen wird, da entsteht auch Vertrauen. Die Bürgerbeteiligung verbessert außerdem die Akzeptanz der Ergebnisse und führt zu einer stärkeren Identifikation.

Um die Bürgerbeteiligungsverfahren weiter zu optimieren, arbeiten wir stets an einer Verbesserung. Zur Weiterentwicklung stellt sich insbesondere die Frage, wie eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung charakterisiert wird und welche Standards erreicht werden können. Mittel- und langfristig soll eine Methode zur "Messung" des Erfolgs von Beteiligungsprojekten gefunden werden, die eine Evaluierung und anschließende Qualitätssicherung sicherstellen kann. Quantitative Messgrößen des Erfolgs informeller Bürgerbeteiligung sind gegenwärtig kaum bis gar nicht vorhanden. Bezüglich qualitativer Kriterien liegen unterschiedliche Untersuchungen vor. Hierbei sind besonders die Transparenz des Verfahrens, die Zugänglichkeit zu Inhalten und Verfahrensabläufen, der Dialog auf Augenhöhe, ein Gestaltungsspielraum und klar definierte Ziele für die beteiligten Akteure relevant. Die Fachliteratur ist sich darin einig, dass eine Bürgerbeteiligung möglichst früh beginnen sollte: je eher die Bürgerbeteiligungsmaßnahmen starten, desto besser sei dies für den Prozess. Erfolgsfaktoren sind zum Beispiel:

  • auf Augenhöhe
  • transparent
  • ergebnisoffen
  • frühzeitig starten
  • Mitgestaltungsspielraum bieten
  • viele unterschiedliche Meinungen integrieren
  • für Vielfalt sorgen
  • soviel Teilnehmer wie möglich
  • Feedback geben 

Zuletzt geändert: 25.07.2017