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Abfallwirtschaft
RETech - Exportinitiative
Stand: März 2009
Die Exportinitiative Recycling- und Effizienztechnik (RETech) - Kurzdarstellung
Die weltweite Nachfrage nach Recycling- und Entsorgungstechnologien ist groß und wird weiterhin steigen. Dazu tragen die knapper werdenden Rohstoffe und ein zunehmendes Umweltbewusstsein in den aufstrebenden Volkswirtschaften bei. Abfallarme Produktionsweisen und umweltgerechte Recyclingverfahren sind geeignete Methoden, den Anstieg der Abfallmengen zu begrenzen, mit Rohstoffen sparsam umzugehen und die Entsorgungskosten oder die verlagerten Folgekosten durch unkontrollierte Ablagerungen gering zu halten. Recycling- und Entsorgungstechnologien können Umweltzerstörung und negative soziale Auswirkungen begrenzen und zur effizienten Ressourcennutzung beitragen. Die deutsche Recycling- und Entsorgungsbranche ist aufgrund der hohen nationalen Umweltanforderungen hervorragend für die Befriedigung dieses weltweiten Bedarfs aufgestellt. Der internationale Marktanteil deutscher Unternehmen in diesem Bereich ist bereits beachtlich liegt bei ca. 25 %. Dieses Niveau gilt es zu halten bzw. weiter auszubauen.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat vor diesem Hintergrund die Federführung für den Aufbau der "Exportinitiative Recycling- und Effizienztechnik" übernommen. Ziel der Exportinitiative ist es, deutsche Unternehmen beim Export von Recycling- und Effizienztechnik nachhaltig zu unterstützen. Durch umwelt- und entwicklungspolitische Maßnahmen - Schaffung bzw. Optimierung von Rahmenbedingungen und Know-how in den Zielländern (Capacity Building) - sollen die Investitionsvoraussetzungen in den Zielmärkten verbessert werden. Durch die Einbindung der wirtschaftspolitischen Instrumente der Außenwirtschaftsförderung soll der Export von technischen Anlagen und Dienstleitungen aktiv unterstützt werden.
Netzwerk der Exportinitiative Recycling- und Effizienztechnik RETech
Der Aufbau und die kontinuierliche Fortführung der Exportinitiative ist eine fach- bzw. ressortübergreifende Aufgabe und wird in Kooperation mit weiteren Ministerien, deren Fachbehörden bzw. assoziierten Instituten und mit den Wirtschaftsverbänden gemeinsam angegangen. Dem Aufbau eines Akteursnetzwerks kommt in der Anfangsphase große Bedeutung zu. Die in Deutschland vorhandenen und verfügbaren Angebote zu Förderinstrumente und -mechanismen der staatlichen Stellen und der Wirtschaftsverbände zur Exportförderung sollen gebündelt und auf die Initiative abgestimmt werden. Damit werden vorhandene Kontakte, Netzwerke, Exportinstrumente, Förderinstrumente etc. und das bei den beteiligten Akteuren/Institutionen vorhandene Wissen in die Initiative eingebunden.
In einer Aktivierungsphase (Juni bis Oktober 2007) wird ein Strategiepapier zum Aufbau und zur Umsetzung der Initiative erstellt und mit beteiligten Akteuren/Institutionen im Rahmen der Konferenz Exportinitiative RETech 2007 diskutiert.
Das Bundesumweltministerium hatte am 11. September 2007 zur Konferenz "Exportinitiative Recycling- und Effizienztechnik" in Bonn eingeladen. Mit dieser erfolgreichen Auftakt-Konferenz, an der ca. 150 Experten teilnahmen, konnten wichtige Impulse gegeben werden. Die Initiative soll deutsche Unternehmen beim Export von Recycling- und Effizienztechnik nachhaltig unterstützen.
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Weitere Informationen:
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RETech: Gutachten, Studien, Literaturvorschläge
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Recycling- und Effizienztechnik - "Made in Germany"
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Pressemitteilung vom 26.06.2007: Mit einer ökologischen Industriepolitik die Wachstumsmärkte der Zukunft erschließen
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www.bmu.de/wirtschaft





