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Fischerei

Weltweit ist die Fischerei vom Ziel einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Meere (Kapitel 17 der Agenda 21) noch recht weit entfernt. Zahlreiche Fischbestände sind auf Grund zu hoher Fangkapazitäten und zu hohen Fischereidrucks in einem besorgniserregenden Zustand. So ist die Entwicklung wichtiger Fischbestände im Nordatlantik sowie in Nord- und Ostsee seit Jahren rückläufig. Der im Dezember 2000 veröffentlichte Bericht über den Zustand des Nordostatlantiks kommt zu dem Schluss, dass in bestimmten Gebieten 40 von 60 kommerziell genutzten Fischbeständen nicht nachhaltig bewirtschaftet werden. Ein positives politisches Signal setzte im März 1997 eine im Rahmen der Internationalen Nordseeschutz-Konferenzen abgehaltene Zwischenkonferenz (IMM) auf Ministerebene zur Integration von Fischerei und Umweltfragen: Leitlinien, Strategien und Maßnahmen für die Integration von Fischereipolitik und Umweltpolitik in der Nordsee wurden beschlossen. Diese Leitlinien werden im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik der Europäischen Gemeinschaft und in internationalen Kommissionen, z.B. der Kommission für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (CSD), umgesetzt.

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