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Meeresumweltschutz
Gefährliche Stoffe
Gefährliche Stoffe sind solche Stoffe/Stoffgruppen, die toxisch und langlebig sind und zur biologischen Anreicherung (Bioakkumulation) neigen. Die Definition von Toxizität schließt dabei auch chronische Wirkungen wie Krebs erzeugende (kanzerogene), Erbgut verändernde (mutagene)
und Missbildungen hervorrufende (teratogene) Wirkungen sowie schädliche Wirkungen auf die Funktion des Hormonhaushalts von Organismen mit ein.
Die Vierte Internationale Nordseeschutz-Konferenz (Esbjerg, 1995) hat das anspruchsvolle Ziel vorgegeben, dass die Konzentrationen natürlich vorkommender gefährlicher Stoffe innerhalb einer Generation weitestgehend den Hintergrundwerten angenähert werden sollen. Konzentrationen
industriell hergestellter synthetischer gefährlicher Stoffe sind weitestgehend Null anzunähern. Diese Ziele sind von der
OSPAR-Kommission (Nordsee/Nordostatlantik) und der
Helsinki-Kommission (Ostsee) in ihre jeweilige Strategie zur Reduzierung der Schadstoffbelastung dieser Meeresgebiete eingearbeitet worden.
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