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Stand: November 2005



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Feinstaub - eine gesundheitspolitische Herausforderung

Artikel von Dr. habil. Uwe Lahl, Ministerialdirektor; Dr. Wilhelm Steven, Regierungsdirektor in der Zeitschrift "Pneumologie", H. 10, S. 704-714, 2005

Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Feinstaub (Partikel - PM10) schwere Gesundheitsschäden und ein Ansteigen der Sterblichkeitsrate infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs verursacht. Nach Untersuchungen der Weltgesundheitsbehörde (WHO) wurde im Jahr 2000 durch Partikel die durchschnittliche Lebenszeit aller Europäer (EU25) im Mittel um 8,6 Monate und in Deutschland sogar um 10,2 Monate verkürzt. Die WHO, die EU-Kommission sowie der National Research Council und die US-amerikanische Umweltschutzbehörde EPA stellen die Wirkung von Partikeln auf die menschliche Gesundheit als eines der gegenwärtig vorrangigen umwelthygienischen Schwerpunktthemen heraus.


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