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Energiewende
Der Begriff "Energiewende" steht für den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Energieversorgung Deutschlands bis zum Jahr 2050 überwiegend durch erneuerbare Energien gewährleistet werden
soll. Dies erfordert einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme, der Deutschland vor ökonomische und technologische Herausforderungen stellt.
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Klimaschutz
Unser heutiges Problem ist, dass die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, vor allem die des Kohlendioxids (CO2), durch die Industrialisierung der letzten 150 Jahre zu stark angestiegen ist. Durch Industrie, Haushalte und Verkehr erhöht sich ihr Anteil fortlaufend und unsere
Atmosphäre heizt sich unnatürlich stark auf. Sollte der steigenden Erwärmung in Zukunft nicht Einhalt geboten werden, hat das weitreichende Folgen weltweit.
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Emissionshandel
Die Europäische Union hat zugesagt, ihre Emissionen während der Jahre 2008 bis 2012 um acht Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu verringern. Um diese Zielsetzung zu erreichen, haben sich die Mitgliedstaaten der EU zu nationalen Klimaschutzzielen verpflichtet. Deutschland hat
zugesagt, die Treibhausgasemissionen im gleichen Zeitraum um 21 % (bezogen auf 1990) zu reduzieren.
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Klimaschutzinitiative
Seit Beginn des Jahres 2008 stehen dem Bundesumweltministerium (BMU) aus dem Verkauf von Emissionshandelszertifikaten bis zu 400 Mio. € für eine Klimaschutzinitiative zur Verfügung. Die Klimaschutzinitiative besteht aus einem nationalen und einem internationalen Teil. Ziel ist es,
die vorhandenen großen Potenziale zur Treibhausgasminderung kostengünstig und in der Breite zu erschließen.
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Energieeffizienz
Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie. Die Lage an den Energiemärkten spitzt sich zu, und die Energiepreise steigen massiv an. Die zunehmende Verbrennung fossiler Energieträger beschleunigt den Klimawandel. Die Steigerung der Energieeffizienz wirkt dagegen dämpfend auf die
Energiepreise, senkt die Abhängigkeit von Energieimporten, mindert den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2), erhöht die Versorgungssicherheit und wirkt Energieverteilungskonflikten entgegen.
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Erneuerbare Energien
Die fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas haben zwei wesentliche Nachteile: sie sind nicht unendlich verfügbar und ihre Verbrennung erzeugt klimaschädliche Emissionen - mit erheblichen Folgeschäden und -kosten. Auch Uran ist endlich. Der Ausbau der erneuerbaren Energien
ist darum nicht nur sinnvoll, sondern gesamtwirtschaftlich auch vorteilhaft. In Deutschland und der EU sollen erneuerbare Energien deshalb kräftig ausgebaut werden.
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