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Gesundheit und Umwelt
Nanotechnologie
Kurzinfo
Stand: Juni 2008
Kurzinfo Nanotechnologien
Zwerge für den Umweltschutz?
Das Thema Nanotechnologie boomt. Der Begriff Nano stammt aus dem Griechischen und heißt Zwerg. Es geht um den Umgang und konkret die Untersuchung und Anwendung von sehr kleinen Strukturen unterhalb 100 Nanometer. Zum Vergleich: Der Querschnitt eines menschlichen Haares ist im Vergleich zu einem Nanometer 50.000 mal größer.
Was aber genau verspricht diese Technologie, dass man sie zu einer Schlüsseltechnologie für das 21. Jahrhundert macht? Sind durch sie auch Innovationen möglich, die den Umwelt-/ und Ressourcenschutz sichtbar nach vorne bringen?
Entscheidend ist, dass allein aus der Nanoskaligkeit von Stoffen neue Funktionalitäten und Eigenschaften entstehen, z.B. Härte und Bruchfestigkeit, aber auch Leit- und Speicherfähigkeit. Es wird erwartet, dass die Nanotechnologie sich mittelfristig auf nahezu alle industriellen Branchen auswirken wird.
Das BMU sieht seine Aufgabe darin, die
Chancen von Nanotechnologien bzw. Nanomaterialien für den Umwelt- und Ressourcen- und Gesundheitsschutz zu erkennen und zu fördern und gleichzeitig mögliche
Risiken für Gesundheit und Umwelt im Sinne des Vorsorgeprinzips zu untersuchen.
Die Nanotechnologie befindet sich in einer rasanten Entwicklung. Es gibt zu möglichen Chancen und Risiken noch viele offene Fragen. Das BMU wird diese Fragen gemeinsam mit anderen Bundesressorts und Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden im BMU-NanoDialog angehen.
Nanotechnologie: Solarzellen (Foto: BMU / Bernd Müller) 
