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Gesundheit und Umwelt
Chemikaliensicherheit
Perfluorierte Chemikalien
Stand: Juni 2009
Perfluorierte Chemikalien
Was ist das Problem?
Perfluorierte Chemikalien (PFC) werden seit mehr als 50 Jahren zur Herstellung von Imprägnierungen und Polymeren verwendet. Sie begegnen uns im Alltag unter den Handelsnamen Teflon®; und Gore-Tex®; und werden als Antihaftbeschichtung für Töpfe und Pfannen sowie zur Oberflächenveredlung von Teppichböden und Möbeln verwendet. Sie schützen wetterfeste Bekleidung und haben zahlreiche Einsatzgebiete in der Medizin- und Labortechnik sowie in anderen technischen Bereichen.Seit einigen Jahren erregen insbesondere einige perfluorierte Tenside (PFT) Aufmerksamkeit, weil sie weltweit in der Umwelt verbreitet sind und in menschlichem Blut und Muttermilch nachgewiesen wurden. Sie kommen gelegentlich im Trinkwasser und Lebensmitteln vor.
Am besten untersucht sind hierbei Perfluoroctansäure (PFOA) und Perfluoroctansulfonsäure (PFOS). Sie sind in der Umwelt nicht abbaubare und bioakkumulierende Stoffe. Aus Tierversuchen sind krebserzeugende und reproduktionstoxische Eigenschaften bekannt. Daher sind diese Chemikalien auch kritisch für die menschliche Gesundheit. Auf welchen Wegen sie in den menschlichen Körper gelangen, ist nur teilweise bekannt.
Die Europäische Union hat das Inverkehrbringen und Verwenden von PFOS bis auf einige Ausnahmen seit Juni 2008 verboten. Deutschland setzt sich dafür ein, dass PFOS in das
POPs-Übereinkommen
aufgenommen wird. Damit wäre ein weltweites Verbot verbunden.
Was kann ich selbst tun?
Vor der Anschaffung von Heimtextilien und Teppichböden überlegen, ob eine wasser- und schmutzabweisende Beschichtung nötig ist.
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Weitere Informationen:
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Umweltbundesamt: Suchbegriffe "PFC", "PFT", "Perfluorierte Chemikalien", "Perfluorierte Verbindungen"
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Bundesinstitut für Riosikobewertung: Suchbegriff "Perfluorverbindungen"
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Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: "Berichte zur Lebensmittelsicherheit 2007. Bundesweiter Überwachungsplan"
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UMID 4/2005: Perfluorierte Verbindungen - Panikmache oder berechtigte Sorge? (PDF-Dokument, 1,56 MB)




