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Fördernehmer: Kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen, Gemeinden
Vorhaben: Fonds Luftreinhaltung

Kurzbeschreibung:

Ziel des Projektes war es, in den Grenzkreisen der Tschechischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland Maßnahmen zur Umstellung von kleinen und mittleren Feuerungsanlagen mit einer Leistung von bis zu 50 MW auf umweltfreundliche Energieträger wie Erdgas, Flüssiggas, Biogas, leichtes Heizöl (bei Vorhandensein vorzugsweise Erdgas) oder naturbelassenes Holz und andere Biomasse zu unterstützen. Die Anlagen können der Wärmeerzeugung oder der kombinierten Wärme- und Stromversorgung dienen. Auch die Neuerrichtung von umweltfreundlichen Feuerungsanlagen sowie die kombinierte Umstellung oder Neuerrichtung von Feuerungsanlagen mit der Errichtung von Solarkollektoranlagen einschließlich entsprechender Speicher und Systemeinrichtungen war förderungswürdig. Zu diesem Zweck stellte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Darlehen für die Bildung eines "Fonds Luftreinhaltung" bis zu einer Gesamthöhe von fünf Millionen Euro in tschechischer Landeswährung zur Verfügung. Die daraus vergebenen Einzeldarlehen für entsprechende Investitionsvorhaben von kleinen und mittleren gewerblichen Unternehmen, Gemeinden, staatlichen Einrichtungen, Trägern des Wohnungsbaus, Kinder-, Alten- und Pflegeheimen und Privatpersonen, soweit diese in den Grenzkreisen zu Deutschland von Liberec bis Prachatice Investitionen durchführten, wurden durch einen Zinszuschuss des Bundesumweltministerium in Höhe von ca. 119.000 Euro verbilligt. Mit dieser Konstruktion wurde absolutes "Neuland beschritten". Erstmalig wurde ein Zinszuschuss des Bundesumweltministeriums mit einem Zinszuschuss aus einem EU-Programm zur Verbilligung von Einzeldarlehen in tschechischer Landeswährung eingesetzt.

Das Projekt lief Ende 2004 aus.