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Erneuerbare Energien
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Stand: Juli 2007
Abschlussbericht: Förderung erneuerbarer Energien im Vergleich zur Förderung der Atomenergie in Deutschland
Bestandsaufnahme und methodische Bewertung
Die bisherige öffentliche Förderung der Atomenergie in Deutschland liegt um ein Vielfaches über den Fördermitteln, die bislang in den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung geflossen sind.
So hat z.B. allein der Bund seit 1974 für die nukleare Energieforschung und -technologie Haushaltsmittel in Höhe von rd. 24 Mrd. Euro (real, d.h. Angaben in Preisen von 2006) ausgegeben. Die Forschungsausgaben für erneuerbare Energien und das gesamte Feld der rationellen Energieverwendung betrugen dagegen im gleichen Zeitraum zusammen nur rd. 6 Mrd. Euro. Zwischen 1956 und heute lag die Bundesförderung der Atomforschung bei etwa 40 Mrd. Euro. Dieser Betrag erhöht sich noch einmal deutlich, wenn auch die Atom bedingten (Forschungs) Ausgaben der Bundesländer sowie der EU berücksichtigt werden. Damit verschiebt sich das Gewicht der bisherigen öffentlichen Förderung weiter zugunsten der atomaren Stromerzeugung.
Oben genannte Zahlen stammen aus einem Forschungsvorhaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW, Berlin), für das BMU, dessen Endbericht Ende Mai vorgelegt wurde. Unter dem Titel "Bestandsaufnahme und methodische Bewertung vorliegender Ansätze zur Quantifizierung der Förderung erneuerbarer Energien im Vergleich zur Förderung der Atomenergie in Deutschland" wurden die bislang vorliegenden Daten und Fakten zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Vergleich zur Förderung der Atomenergie in Deutschland zusammengestellt.
Bei einigen wichtigen Fragen zeigten sich dabei noch Datenlücken und/oder unterschiedliche Bewertungen; z. B. bei der Höhe der externen Kosten der Atomwirtschaft oder zur Rückstellungspraxis und Haftungsregeln im Bereich der atomaren Stromerzeugung. Für andere Teilbereiche konnte das Vorhaben dagegen neben wertvollen methodischen Hinweisen auch konkrete Zahlen ermitteln. Es bietet damit Hilfe für einen fairen und systematischen Vergleich der beiden oft kontrovers diskutierten Stromerzeugungsoptionen, ohne die unterschiedlichen Förderansätze normativ zu bewerten. Letzteres war ausdrücklich nicht Gegenstand der Untersuchung.
Der gut 100seitige Schlussbericht, der neben einer 12seitigen Zusammenfassung auch ein umfangreiches Literaturverzeichnis enthält, steht als Download zur Verfügung; ebenso ein Kurzüberblick über Methodik und Kernaussagen der Studie.
Weitere Informationen in nebenstehenden pdf-Dateien.
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Hinweise zum Download.
