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Stand: März 2010


Klimaschutz durch Energieeffizienz in der EU und Deutschland

Am 10. Dezember 2009 veranstaltete das Bundesumweltministerium einen Workshop zum Thema "Klimaschutz durch Energieeffizienz". Das Wuppertal Institut wurde mit der organisatorischen und wissenschaftlichen Unterstützung beauftragt. Ziel der Veranstaltung war, mit einem Fachpublikum aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über den Beitrag der Energieeffizienz zur Erreichung der deutschen und europäischen Klimaschutzziele und über Optionen für die noch ausstehende Umsetzung der Energiedienstleistungs-Richtlinie zu diskutieren.

Anhand von Good-Practice-Beispielen aus ausgewählten Mitgliedstaaten der EU wurde gezeigt, dass im Ausland mit innovativen Instrumenten gute Einsparergebnisse erzielt werden. Zudem wurden auf Basis bestehender Potenziale und Instrumente für Energieeffizienz die Möglichkeiten diskutiert, das EU-Ziel von 20 Prozent Primärenergieeinsparung gegenüber dem Trend bis 2020 zu erreichen.

Im Ergebnis wurde deutlich, dass in Deutschland und der EU nach wie vor erhebliche wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale bestehen, die durch das bestehende Portfolio der Politikinstrumente bei weitem nicht ausgeschöpft werden. Auch mit der Umsetzung der Energiedienstleistungs-Richtlinie können wichtige Weichen gestellt werden, damit diese kostengünstigen Klimaschutzmaßnahmen nicht ungenutzt bleiben.

Tagungsvorträge:


Veranstaltungsprogramm


Energy Efficiency in the UK Housing Sector

Paul McCloghrie (DECC)


White Certificates in Italy

Marcella Pavan (AEEG)


Energy Saving Obligations and Saving Center in Denmark

Peter Bach (Danish Energy Authority)


Instrumente für eine deutlich schnellere Steigerung der Energieeffizienz

Klaus Müschen (Umweltbundesamt)


Wie kann Deutschland das 20-Prozent-Ziel erreichen?

Stefan Thomas (Wuppertal Institut)


Welches Modell passt zur deutschen Energiewirtschaft und Energiepolitik?

Uwe Leprich (IZES)


BUND-Vorschlag für ein wirksames Energieeffizienzgesetz

Christian Noll (BUND)


Der Einsatz möglicher Instrumente anhand eines Beispiels

Stefan Thomas (Wuppertal Institut)


Ökodesign und Energielabel

Stephan Kolb (Europäische Kommission)


Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Download.

Weitere Informationen: