Wer heute einen Spatzen sieht, kann sich glücklich schätzen, denn der Spatzenbestand ist in den letzten 25 Jahren in Deutschland um 50 Prozent zurückgegangen. Deshalb steht der Spatz bereits auf der Vorwarnstufe der Roten Liste. Die Rote Liste enthält Verzeichnisse ausgestorbener, verschollener und gefährdeter Tier-, Pflanzenarten.
Da bei Gebäudesanierungen häufig bisher vorhandene Nischen beseitigt werden, gehen für die Spatzen wichtige Brutplätze verloren. Zu wenig Nahrungsmangel durch veränderte Landwirtschaft und Zunahme des Straßenverkehrs sind weitere Gründe warum der Spatz immer weniger zu sehen ist. Wie wieder geeignete Nistmöglichkeiten geschaffen und den Spatzen genügend eiweißreiche Nahrung zur Verfügung gestellt werden kann, zeigt die Deutsche Wildtier Stiftung unter www.deutschewildtierstiftung.de (PDF-Dokument, 40 KByte, extern).