Feldspatz, Kiebitz und Rebhuhn verschwinden von den Feldern. Auf Europas Äckern, Wiesen und Weiden leben im Vergleich zu 1980 nur noch 50% des damaligen Vogelbestandes. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Birdlife International und dem European Bird Census Council, die am 24. Juli vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) vorgestellt wurde. Allein in Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verstummt, beim Feldsperling, Kiebitz und Rebhuhn sind ähnlich große Rückgänge bei den Beständen zu verzeichnen. Verantwortlich für den Artenschwund ist vor allem die veränderte Agrarlandschaft: Grünland, Hecken und Feldraine gingen verloren, die Nutzung der Äcker wurde intensiviert.