Bei den eisigen Temperaturen träumt es sich gern von der Sonne. Zugvögel wie der Storch haben sich schon lange auf den Weg in den Süden gemacht, wo sie nach einer langen Reise überwintern. Der Reiseroute von sechs Störchen kann man auf einer Webseite des NABU nachgehen: Die großen Vögel wurden mit einem Sender ausgestattet, der ihre täglichen Bewegungen aufzeichnet. Ein Reisetagebuch dokumentiert die Stationen im Einzelnen.
Von der Weißstorch-Besenderung erhofft sich der NABU Hinweise, warum sich die Störche in manchen Jahren bei der Rückkehr in die Brutgebiete verspäten. Denn wenn die Störche nicht rechtzeitig eintreffen, kann sich dies auf die Bestandsentwicklung und den Bruterfolg des Weißstorchs in Europa auswirken – in der Regel nimmt in diesen sogenannten Störungsjahren die Zahl der Brutvögel stark ab und der Bruterfolg ist sehr gering.