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Die Schlingnatter ist Reptil des Jahres 2013

Die Schlingnatter ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und doch den meisten Menschen hierzulande unbekannt. Sie gehört – wie alle europäischen Reptilienarten – zu den gefährdeten und streng geschützten Arten. Die Heimische Schlingnatter, lateinisch Coronella austriaca wurde deshalb von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zum Reptil des Jahres 2013 ernannt. Das kleine Reptil ist eine der wenigen europäischen Würgeschlangen, zu deren Nahrung vor allem Mäuse und Eidechsen zählen.

Die Schlingnatter führt eine versteckte Lebensweise und ist daher nur selten in der Natur zu beobachten. Allzu oft wird die ungiftige Art mit der ähnlichen und wesentlich bekannteren, giftigen Kreuzotter verwechselt. Nicht selten wird ihr dies auch zum Verhängnis, und Schlingnattern werden in Unkenntnis vertrieben oder verbotenerweise sogar getötet. Zwar kommt die Schlingnatter als anpassungsfähige Art in weiten Teilen Europas noch häufig vor, gilt bei uns aber als vergleichsweise selten und ist in vielen Gebieten bedroht. In den Roten Listen Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Luxemburgs wird sie dementsprechend als gefährdete Art eingestuft.

Um die Lebensräume der Schlingnatter zu schützen, ist die Erhaltung und Optimierung noch vorhandener Lebensräume  der wärmebedürftigen Natter notwendig. Dazu gehören vor allem trockenwarme Biotope in Form von lichten Laubwäldern mit natürlichen Geröllhalden, Trocken- und Magerrasen sowie Heiden und Mooren. Aber auch Trockenmauern, Steinriegel oder Totholzhaufen sind wertvolle Habitate für die Schlingnatter.

(Quelle: Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT))

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