- Es gilt das gesprochene Wort. -
Anrede,
ich freue mich, hier auf dem Kraftwerkstechnischen Kolloquium in Dresden vor dem Kreis der hier anwesenden Kraftwerks-, Netz- und Technologieexperten die energiepolitischen Beschlüsse der Bundesregierung erläutern zu dürfen. Wir erhoffen uns natürlich von dem versammelten Sachverstand Unterstützung für die Beschlüsse.
Das Energiekonzept vom Oktober letzten Jahres und das Energiewende-Paket vom Sommer dieses Jahres sind grundlegende Weichenstellungen für die zukünftige Energieversorgung Deutschlands.
In der Öffentlichkeit sind insbesondere zwei Aspekte mit großer Aufmerksamkeit bedacht worden:
Dies ist ein Paradigmenwechsel und ein tiefgreifender Einschnitt in unsere Energieversorgung. Er erfolgt jedoch nicht allein als Konsequenz aus Fukushima, sondern vielmehr auch aus der Überzeugung, dass dieser Weg unsere Energieversorgung vor dem Hintergrund des Klimawandels, vor allem aber der Übernutzung fossiler Ressourcen und einer wachsenden Weltbevölkerung auch in Zukunft sicherstellen kann.
Welche wesentlichen globalen Trends werden die energiepolitischen Strukturen in Europa und in Deutschland bis 2050 - das ist der Bezugspunkt für unser Energiekonzept - wesentlich prägen?
Das erfordert Konsequenzen:
Hierauf haben wir mit unseren energiepolitischen Beschlüssen eine grundsätzliche Antwort gegeben: Wir wollen die Energieeffizienz deutlich erhöhen und den Ausbau der erneuerbaren Energien forcieren. Das lässt sich jedoch nicht von heute auf morgen bewerkstelligen.
Dieser Umbau unserer Energieversorgung ist mit Sicherheit ein Jahrhundertprojekt. Und es wird für uns eine große technische Herausforderung werden, da wir unsere Energieversorgung und unsere Energieinfrastruktur deutlich werden verändern müssen.
Ob das ganze eine Erfolgsgeschichte wird, hängt von vielen Faktoren ab. Es sind große Anstrengungen erforderlich.
Wie muss also eine zukunftsfähige Energiepolitik aussehen?
Energiepolitik ist also weit mehr als nur die Aufgabe ausreichend Energie günstig zu sichern. Aber diese wichtige Aufgabe muss sie zu allererst erfüllen.
Das Zieldreieck Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit ist und bleibt dabei nach wie vor unser Kompass.
Deshalb stellt sich auch die Frage, ob wir mit unserer heutigen Energieversorgung auch noch in 20, 30 oder 40 Jahren diesem Zieldreieck gerecht werden können?
Dieser Frage müssen wir uns heute stellen, denn gerade die langfristigen Investitionszyklen in der Energiewirtschaft machen es erforderlich möglichst frühzeitig langfristige Rahmenbedingungen vorzugeben, auf die sich dann alle Akteure einstellen können.
Denn dies ermöglicht es uns einerseits, ausreichend Zeit zu haben und andererseits die Kosten der Transformation für die Stromverbraucher zu reduzieren.
Im Jahr 2050 sollen 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Das ist ein ambitioniertes Ziel und zeigt, dass trotz der bisher erreichten Erfolge – derzeit liegen wir knapp 20 Prozent – noch eine Strecke vor uns liegt.
Auf dem Weg dahin und auch dann werden wir nach wie vor auf fossile Kraftwerke angewiesen sein. Dies werden hocheffiziente Gaskraftwerke sein, aber auch moderne, effiziente Kohlekraftwerke haben ihren Platz, gerade mit Blick auf die Versorgungssicherheit.
Die Erzeugungsstruktur, Kraftwerke, Netze und Regelungstechnik werden sich verändern müssen, um in dieser "neuen Energiewelt" zu funktionieren.
Zwar sind knapp 45 Gigawatt installierter elektrischer Leistung zur Erzeugung von Strom auf Basis von Wind und Sonne am Netz. Dies ist aber nicht gleichzusetzen mit der gesicherten Leistung.
Gleichzeitig wissen wir, dass wir ungefähr:
Dies zeigt: Es kommt bereits heute vor, dass die volatil einspeisenden erneuerbaren Energien zeitweise, für wenige Minuten oder Stunden am Tag, den größten Teil des Strombedarfs decken.
Solche Situationen stellen diejenigen, die für die Netzstabilität, für die Einhaltung der Normparameter verantwortlich sind, vor eine riesige Herausforderung.
Und dies wird zukünftig nicht mehr die Ausnahme, sondern der "Regelfall" sein - und zwar im Wortsinn als auch im übertragenen Sinn: Das "Regeln" wird "die Regel" sein - und nicht mehr die Ausnahme.
Wir müssen deshalb die Regelbarkeit der Kraftwerks- und Netzinfrastruktur deutlich verbessern, denn wenn die Kraftwerks- und Netzbetreiber ein Problem haben, haben auch wir – hat Deutschland – ein Problem. Wir sitzen alle im selben Boot.
Deswegen bedeutet ein steigender Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Stromnetz auch, dass zukünftig sowohl Erzeuger als auch Lasten flexibler und deutlich schneller zu- und abschaltbar sein müssen. Hier gibt es noch viel zu tun.
Wenn in Deutschland die heute schon existenten 28 Gigawatt Wind- und ca. 17 Gigawatt Sonnenstromkapazität, also in der Summe rund 45 Gigawatt Erzeugungskapazität, in Zeiträumen von einigen Minuten bis Stunden ihre Einspeisung ins Netz hochfahren und genauso schnell wieder ihre Produktion reduzieren, dann ist das zunehmend ein Problem.
Auch deswegen, weil beispielsweise ältere Kohlekraftwerk wie der Block 3 in Mannheim, der jetzt von der Bundesnetzagentur als eines der "Kaltreserve-Kraftwerke" benannt wurde, 12 Stunden braucht, um hochgefahren zu werden.
Hier müssen wir schneller werden. Ein modernes GuD-Kraftwerk beispielsweise kann in 15 Minuten von 20 Prozent seiner Leistung auf 100 Prozent hochgefahren werden.
Die eine Kategorie von Kraftwerken sind "Dauerläufer", die rund um die Uhr Strom produzieren, die anderen sind "Sprinter" und auf den Teillastbetrieb optimiert. Zukünftig werden wir vor allem mehr "Sprinter" benötigen. Dieses Profil trifft insbesondere auf Gaskraftwerke zu.
Hinzu kommt der Trend, dass mit steigender Einspeisung erneuerbarer Energien die Auslastung von Kohle- und Gaskraftwerken insgesamt sinkt und weniger fossile Energieträger benötigt werden.
In einem zukünftigen Energiesystem, in dem sich erneuerbarer Strom in der „Merit Order“ vor Erdgas- und Kohlekraftwerke schiebt, werden die heute üblichen Jahresvolllaststunden konventioneller Kraftwerke absehbar nicht mehr erreicht werden. Das ist ein wirtschaftliches Problem und kann zu Investitionsproblemen führen.
Die Rolle des fossilen Kraftwerkparks wird sich ändern. Er soll zunehmend als Reserveleistung und zur Stabilisierung des Gesamtsystems benötigt werden, beispielsweise um Fluktuationen bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auszugleichen. Das ist technisch anspruchsvoll.
Der fossile Kraftwerkspark muss moderner werden und zunehmend die Anforderungen an eine hoch flexible Fahrweise für optimale Lastfolge-Fähigkeit, höchste Effizienz und geringe Emissionen erfüllen.
Lasten müssen gezielt zu- und abgeschaltet, Kraftwerke zunehmend automatisiert geschaltet werden können. Vor allem Kohlekraftwerke müssen sich noch stärker an den Erfordernissen des Klimaschutzes messen lassen.
Hier konnten in den vergangenen Jahren endrucksvolle Fortschritte erreicht werden. So erreichen moderne GuD-Kraftwerke bereits heute Wirkungsgrade von über 50 Prozent. Moderne Steinkohlekraftwerke können einen Wirkungsgrad von 46 Prozent erreichen. Ziel ist es auch hier auf einen Wirkungsgrad von mehr als 50 Prozent zu kommen.
Ich bin zuversichtlich, dass dies auch in Zukunft weiter verbessert werden kann, gerade auch wegen der eindrucksvollen deutschen Ingenieursleistung im deutschen Kraftwerksbau und der Innovationskraft bei der Entwicklung neuer, effizienterer und regelbarer Netze.
Und es eröffnet uns auch im globalen Maßstab neue Chancen. Denn mit Blick auf eine wachsende Weltbevölkerung und einen zunehmenden Wettlauf um Rohstoffe wird die Nachfrage nach hocheffizienten Energieerzeugungsanlagen und -systemen in den kommenden Jahren enorm wachsen. Denn kein Land wird es sich auf Dauer leisten können eine Ressourcen vergeudende Energieversorgung aufrechtzuerhalten.
Die Abscheidung und Speicherung oder aber Verwendung von Kohlendioxid, kurz CCS, könnte ein Weg für mehr Klimaschutz sein.
Die CCS-Technologie ist aber nicht nur eine Klimaschutztechnik für Kohlekraftwerke. Vielmehr ist sie auch für die Industrie von Interesse. Denn viele Branchen, wie die Stahl-, Zement- und chemische Industrie können ihren Kohlendioxidausstoß prozessbedingt nicht weiter reduzieren. Sie sind ebenfalls auf eine alternative Klimaschutztechnik angewiesen.
Auch weltweit könnte die CCS-Technologie eine wichtige Exporttechnologie werden, gerade in Länder mit einem hohen Kohleanteil, wie China, die USA und Australien.
Leider hat der im Deutschen Bundestag bereits beschlossene CCS-Gesetzentwurf bisher keine Zustimmung im Bundesrat gefunden. Wir hoffen, dass wir hier doch noch zügig eine einvernehmliche Lösung erreichen können.
Für eine Stromversorgung, die weitgehend auf erneuerbare Energien basiert, ist ein modernes und leistungsfähiges Stromnetz eine entscheidende Voraussetzung. Unser heutiges Stromnetz ist hierfür noch nicht ausreichend ausgelegt.
Die Deutsche Energieagentur (dena) schätzt den Netzausbaubedarf in Deutschland auf 1.600 bis 3.600 Kilometer Höchstspannungsleitung. Die BDEW-Verteilnetz-Studie geht von einem Ausbaubedarf von insgesamt 195.000 Kilometern im Verteilnetz aus. Das ist wegen der Einspeisung der erneuerbaren Energien eine besondere Herausforderung.
Bei einem beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien müsste auch hier eine ohnehin jetzt schon erforderliche Beschleunigung erfolgen. Dies ist eine Herkulesaufgabe, denn in den letzten 20 Jahren konnten schätzungsweise gerade einmal rund 100 Kilometer neue Höchstspannungsleitungen realisiert werden.
Deshalb müssen zeitnah die notwendigen Investitionen für moderne und leistungsfähige Stromnetze getätigt werden.
Dies umfasst die Optimierung und Ertüchtigung sowie den Einsatz neuer Technologien, aber auch Neubaumaßnahmen. Unser Ziel ist es, mit innovativen Technologien Strom über weite Strecken verlustarm zu transportieren.
Besonders wichtig sind der Ausbau und die Verbesserung der Nord-Süd-Trassen und die Planung eines deutschen Overlay-Netzes, das zukünftig Strom aus Offshore-Windparks im Norden in die Verbrauchszentren in der Mitte und im Süden Deutschlands transportiert. Hier müssen wir die geeigneten Anreize finden.
Aber auch für mögliche Stromimporte, die Diskussion über den Wandel Deutschlands zu einem Stromimportland ist bekannt, ist ein Ausbau der Stromnetze und der Kuppelstellen ins benachbarte Ausland erforderlich. Zum einen, um das Maß der Versorgungssicherheit in unserem Land aber auch in Europa weiter zu erhöhen. Zum anderen aber auch, um eine Infrastruktur zu schaffen, die einen noch stärkeren Wettbewerb auf dem europäischen Energiemarkt ermöglicht.
Vor allem aber, und dieser Punkt ist von elementarer Bedeutung, wird es darauf ankommen für mehr Akzeptanz vor Ort für die Modernisierung unserer Netze zu werben und Betroffene mit einzubeziehen.
Es vergeht kaum ein Tag, an dem in der Presse nicht von neuen Initiativen gegen den Ausbau zu lesen ist. Um Verständnis und Akzeptanz für den notwendigen Leitungsausbau zu stärken, wird die Bundesregierung eine breite Informationsoffensive starten. Aber auch Stromnetzbetreiber, Hersteller und Betreiber von erneuerbaren Energien und ihre Verbände, kurz alle Befürworter erneuerbarer Energien, ebenso wie die Industrie sind gefordert. Wir brauchen ein breites Bündnis für den Netzausbau.
Energieeffizienz wird der Schlüssel für wirtschaftliches Wachstum im 21. Jahrhundert sein.
Für mehr Energieeffizienz ist die Sanierung unserer Gebäude einer der größten Knackpunkte.
Die KfW-Förderung hat seit 2006 bis jetzt die energieeffiziente Sanierung oder Errichtung von rund 2,5 Mio. Wohnungen unterstützt. Der CO2-Ausstoß wird damit jährlich um rund 5 Mio. t CO2 reduziert.
Investitionen in die Gebäudesanierung sind aber auch ein erhebliches Wachstumsprogramm. In den kommenden Jahren bis 2014 stehen jährlich 1,5 Mrd. Euro für die Förderung bereit - im Vergleich zu derzeit 936 Mio. Euro.
Der größte Energieverbrauchssektor Deutschlands ist der Wärmemarkt. Ich gebe nur ein Beispiel: Gegenwärtig werden in Deutschland nur etwa 15 Prozent der bei der Stromerzeugung anfallenden Abwärme genutzt. In etwa der gleichen Größenordnung wie die ungenutzt anfallende Abwärme wird Heiz- und Prozesswärme separat erzeugt.
Bei der Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kann dagegen die anfallende Abwärme nahezu vollständig für die Wärmeversorgung genutzt werden.
Wir haben uns mit Blick auf die Sicherheit der Stromversorgung gerade im kommenden Winter die Situation des bestehenden Kraftwerksparks und zukünftig möglicher Optionen sehr genau angeschaut.
Die Bundesnetzagentur hat hierzu am 31. August 2011 einen Bericht vorgelegt. Sie kommt zu dem Schluss, dass die "Situation im kommenden Winter beherrschbar bleibt, aber nach wie vor angespannt ist."
Die Untersuchungen haben ergeben, dass auch im Fall außergewöhnlicher Störungen, sogenannte exceptional contingencies, das Übertragungsnetz ohne Einsatz eines Reservekernkraftwerks beherrschbar bleibt.
Mit dem Großkraftwerk 3 in Mannheim, dem Kraftwerk 2 Mainz-Wiesbaden und dem Kraftwerk Block C in Ensdorf soll sichergestellt werden, dass diese für die Spannungshaltung im Rhein-Main-Neckar-Raum wichtigen Anlagen im Bedarfsfall für die Erbringung von Reserveleistungen zur Verfügung stehen können.
Die Bundesnetzagentur hält das für machbar, sie sagt aber eben auch, dass es notwendig ist, den Netzausbau und den Bau neuer Kraftwerkskapazitäten voranzutreiben.
Derzeit sind rund 12 Gigawatt an fossilen Kraftwerken im Bau. Hierdurch werden einige ältere Kraftwerke mit sehr niedrigen Wirkungsgraden und hohen Kohlendioxidemissionen ersetzen werden können.
Klar ist jedoch auch, der Kernenergieausstieg stellt uns vor eine veränderte Situation und gibt uns neue Herausforderungen, was Reserveleistungen, Ersatzkapazitäten und die Stromnetze angeht.
Wir können heute noch nicht genau sagen, wie sehr sich Stromeinsparung, Last-Management und Erneuerbare zusätzlich auf den Bedarf auswirken.
Wahrscheinlich ist aber, dass wir mit der Abschaltung der restlichen 6 Kernkraftwerke zwischen 2020 und 2022 bis zu 8 Gigawatt zusätzliche Kraftwerkskapazität brauchen werden.
Heutige Planungen in dieser Größenordnung gibt es von den Stadtwerken und den Energieversorgungsunternehmen zwar, diese sind aber nicht gesichert.
Für Industriezweige wie etwa Aluminium, Elektrostahl, Chemie ist eine wirtschaftliche Stromversorgung entscheidend.
Daher werden diese und weitere Branchen bereits derzeit in der Größenordnung von etwa 11 Mrd. Euro pro Jahr entlastet, etwa durch Aufhebung bzw. Verringerung der Umlagen für Netze und das Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Auch haben wir Anpassungen im EEG vorgenommen, die jetzt greifen: Die EEG-Umlage für 2012, die am vergangenen Freitag von den Übertragungsnetzbetreibern festgelegt wurde, wird im Vergleich zu diesem Jahr nur leicht ansteigen. Dies ist erst einmal eine gute Nachricht für die Stromverbraucher.
Zusätzlich planen wir weitere Erleichterungen für die stromintensive Industrie, beispielsweise im Rahmen des Energie- und Klimafonds.
Der Produktionsstandort Deutschland muss künftig wettbewerbsfähig bleiben.
Trotz allem: Zur Ehrlichkeit gehört auch, dass die Strompreise kurzfristig als Folge der Energiewende ansteigen können. Langfristig jedoch, wird die deutsche Wirtschaft, werden wir vom Ausbau erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz profitieren.
Deutsche Unternehmen sind nicht nur bei Autos und chemischen Produkten gut für den Export aufgestellt, sondern auch bei Green Technologies. Hier bietet ihnen der globale Wettbewerb eine Chance.
Schon jetzt gibt es im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland 370.000 Arbeitsplätze. Im letzten Jahr stiegen die Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland auf ein Rekordhoch von knapp 27 Mrd. Euro.
Und weltweit ist bereits heute jede zweite neu installierte Stromerzeugungsanlage eine auf Basis von Wind, Sonne, Wasser oder Erdwärme. In diesem zukunftsträchtigen Markt ist Deutschland einer der weltweit führenden Anbieter. Wir müssen diese Chance nutzen und unsere Exportanstrengungen weiter intensivieren, beispielsweise mit der Exportinitiative für erneuerbare Energien.
Wenn ich im Ausland über unsere ambitionierten Ziele und Pläne referiere, höre ich immer wieder viele Fragen, Erstaunen, teilweise auch Skepsis, wie wir den Energieumstieg schaffen wollen.
Skeptiker und Unterstützer sagen aber gleichlautend: "Die Deutschen schaffen das. Wer, wenn nicht die?"
Dazu brauchen wir Ingenieure, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, damit die Energiewende nicht nur eine Herausforderung ist, sondern eine große Chance wird.
Vielen Dank.