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001/04 | Berlin, 12.01.2004

Bundesumweltministerium unter Ökostrom

Umstellung auf erneuerbare Energien spart 5.300 Tonnen Kohlendioxid ein

Zum 1. Januar 2004 hat das Bundesumweltministerium die Stromversorgung seines gesamten Geschäftsbereichs auf erneuerbare Energien umgestellt. "Wir zeigen damit, dass ein Wechsel zu Ökostrom auch für Behörden möglich ist. Dies ist ein wichtiges Signal für den öffentlichen Dienst, seiner Vorbildfunktion gerecht zu werden und seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin.

Geliefert wird der umweltfreundliche Strom von der unit energy stromvertrieb GmbH. Das in Bad Homburg ansässige Unternehmen hatte nach einer europaweiten Ausschreibung, die das Umweltbundesamt (UBA) betreut hat, den Zuschlag erhalten. Der Strom, den das BMU bezieht, stammt aus Wasserkraftwerken in Österreich und Italien. Er wurde also nicht zuvor nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vergütet.

Durch den Einkauf von Strom aus erneuerbaren Energien spart das BMU und seine angeschlossenen Bundesbehörden fast 5.300 Tonnen Kohlendioxid jährlich ein. Das entspricht im konventionellen Strommix etwa dem Jahresstromverbrauch von 5.000 Menschen. Der Umfang der Kohlendioxid-Minderung war, neben dem Preis, ein wesentliches Kriterium für Ausschreibung und Auftragsvergabe. Ausgeschrieben wurde eine jährliche Strommenge von rund 13 Millionen Kilowattstunden.

Alleine durch diese Maßnahme erfüllt der Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums schon heute die für das Jahr 2005 eingegangene Selbstverpflichtung zur Verminderung der Kohlendioxid-Emissionen um 30 Prozent gegenüber 1990. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum sparsamen Umgang mit Energie sollen dieses Ergebnis noch weiter verbessern. Neben dem BMU und dem UBA gehören die Bundesämter für Naturschutz (BfN) und Strahlenschutz (BfS) zum Ressort.
Das Ausschreibungskonzept sowie die Vergabeunterlagen sollen im Frühjahr 2004 als Broschüre veröffentlicht werden.

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