25 Jahre Bundesumweltministerium

Die umweltpolitischen Meilensteine

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2006

1. März 2006

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt besteht seit 15 Jahren. In dieser Zeit sind mehr als 6.200 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,2 Milliarden Euro gefördert worden. Kleine und mittelständische Unternehmen sind die Hauptzielgruppe der Stiftung.

16. März 2006

Die 34. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Lärmkartierungsverordnung) konkretisiert die Anforderungen für Lärmkarten nach der EG-Umgebungslärmrichtlinie. Sie macht unter anderem Vorgaben, wie Lärmkarten dargestellt werden müssen. Und auch, wie Lärmquellen zu kartieren sind, die sich auf Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken und Großflughäfen in Ballungsräumen auswirken.

20. bis 31. März 2006

In Curitiba (Brasilien) treffen sich fast 190 Staaten zur 8. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt. Im Vordergrund stehen Beschlüsse und Initiativen zur Umsetzung des 2002 auf der 6. Vertragsstaatenkonferenz formulierten Zieles, den Verlust an biologischer Vielfalt bis 2010 deutlich zu vermindern. Es werden unter anderem Vereinbarungen zum Aufbau eines weltweiten Schutzgebietsnetzes getroffen.

1. Mai 2006

Pfandflaschen können gemäß der Novelle 2003 überall im Handel zurückgegeben werden, unabhängig davon, wo sie erworben wurden. Erfrischungsgetränke ohne Kohlensäure und "Alcopops" werden jetzt pfandpflichtig.

6. bis 17. November 2006

Auf der Weltklimakonferenz in Nairobi stehen die "afrikanischen" Themen im Mittelpunkt. Vereinbart werden die Prinzipien und die Struktur des Anpassungsfonds und ein Fünf-Jahres-Arbeitsprogramm zur Anpassung. Außerdem soll Afrika durch Aufbau von Kapazitäten und Hilfe bei der Entwicklung konkreter Projekte unterstützt werden, damit der Kontinent stärker an dem Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, CDM) teilnehmen kann. Während der Konferenz präsentierte Sir Nicholas Stern, der ehemalige Chefökonom der Weltbank und heutige Berater der britischen Regierung, den so genannten Stern-Bericht. Hauptaussage ist, dass Klimaschutz nicht nur ökologisch erforderlich, sondern auch wirtschaftlich geboten ist. Denn die Kosten unterlassenen Handelns übersteigen die des Handelns bei weitem.

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