Stand: 10.04.2013
Referentin / Referent im Referat WA II 1 "Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten der Abfallwirtschaft; Grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen"
Im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ist im Referat WA II 1 "Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten der Abfallwirtschaft; Grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen" am Dienstort Bonn zum 01. Juli 2013 eine für die Dauer von 24 Monaten befristete Funktion
einer Referentin / eines Referenten
zu besetzen.
Das Entgelt richtet sich nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD). Bis zum In-Kraft-Treten der neuen Entgeltordnung ist die hier dargestellte Eingruppierung vorläufig und begründet keinen Vertrauensschutz und keinen Besitzstand. Da die Einstellung auf § 14 Abs. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes beruht, können Bewerberinnen und Bewerber, die bereits (ggf. in den letzten drei Jahren) in einem Arbeitsverhältnis mit der Bundesrepublik Deutschland gestanden haben, nicht berücksichtigt werden.
Aufgabenbereiche:
- Erarbeitung grundsätzlicher und konzeptioneller Angelegenheiten der Abfallwirtschaft
- Ausführung des deutschen Abfallvermeidungsprogramms
- Mitwirkung bei EU-Rechtsetzungsvorhaben
- Zusammenarbeit mit der German-RETech-Partnership e.V. sowie entsprechende Kooperation mit den beteiligten Wirtschaftspartnern
- Mitwirkung bei der Konzeption und Umsetzung von Initiativen zur internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Abfallwirtschaft wie z.B. der 3R-Initiative der G8 und Sektorvorhaben der Entwicklungszusammenarbeit
- Bearbeitung von Anfragen und Eingaben von grundsätzlicher Bedeutung
- Koordinierung von fachlichen Beiträgen der WA II-Referate
- Bearbeitung von Forschungsvorhaben
- Planung, Organisation von und Mitwirkung bei nationalen sowie internationalen sowohl politisch hochrangigen als auch fachlichen Kontakten/Konferenzen/Arbeitstreffen/Kongressen/Ausstellungen und Expertengesprächen auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft
- Zusammenarbeit mit Verbänden und Nichtregierungsorganisationen
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium, bevorzugt der Rechtswissenschaften (mindestens zwei "befriedigende" Staatsexamen) oder der Volkswirtschaftslehre (Master oder vergleichbarer Abschluss) mit überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen
- Grundkenntnisse der nationalen und internationalen Kreislaufwirtschafts- undUmweltgesetzgebung und -politik
- Verhandlungssichere Englischkenntnisse (einschließlich Fähigkeit, Rechtstexte zu entwerfen), möglichst Grundkenntnisse in Französisch
- Möglichst Berufserfahrung in der Zusammenarbeit mit und in internationalen Institutionen
- Fähigkeit zu strategischem Denken und konzeptioneller Planung, Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit
- Verhandlungsgeschick, Kontaktfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Flexibilität,Bereitschaft zu teamorientiertem Arbeiten und zu Dienstreisen
- Hohe Einsatzbereitschaft
Schriftliche Bewerbungen – keine E-Mail-Bewerbungen – mit Lebenslauf und lückenloser übersichtlicher Darstellung des beruflichen Werdegangs werden unter Angabe der Kennziffer 230 bis zum 26. April 2013 (Eingang im Ministerium) an das
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Arbeitsgruppe ZG I 1
Postfach 12 06 29
53048 Bonn
erbeten.
Es wird anheim gestellt, ggf. auch außerberuflich erworbene Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen anzugeben, die für die Auswahlentscheidung relevant sein könnten.
Das BMU gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen. Es ist bestrebt, den Frauenanteil zu erhöhen und Unterrepräsentanz zu beseitigen.
Von schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt; sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Die Wahrnehmung der Aufgaben ist grundsätzlich auch im Wege der Teilzeitbeschäftigung möglich.