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Atomenergie · Strahlenschutz
Atomenergie / Sicherheit
Bundesaufsicht bei Atomkraftwerken
Aktuelle Schwerpunkte der Bundesaufsicht
Stand: Februar 2010
Ältere Schwerpunkte der Bundesaufsicht
Leistungserhöhung im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld
Genehmigungsverfahren zur Erhöhung der thermischen Reaktorleistung
Leistungserhöhungen bergen das Potenzial für eine erhebliche Risikoerhöhung. Deshalb ergehen dafür erforderliche Genehmigungen der zuständigen Genehmigungsbehörden erst nach gründlicher bundesaufsichtlicher Prüfung. Die in der Stellungnahme des BMU vom Februar 2004 festgelegten Anforderungen wurden bisher nicht erfüllt. Die Leistungserhöhung wurde nicht genehmigt.
Möglicher Störfallablauf im Kernkraftwerk Philippsburg übersehen
Bericht zum Nachweisdefizit "Füllstand im Sumpfbetrieb"
Im Kernkraftwerk Philippsburg 2 war jahrelang nicht berücksichtigt worden, dass bei einem bestimmten Kühlmittelverluststörfall nicht genügend Kühlmittel im Reaktorsumpf ankommt. Deshalb bestand der Verdacht, dass die Kernkühlung nicht ausreichend gewährleistet gewesen wäre. Die Betreiberin hat ihren Verdacht den Behörden zu spät gemeldet.
Meldepflicht für Zweifel an der Störfallbeherrschung
Bundesaufsicht verfügt Auflage an EnBW Kraftwerke AG
Inzwischen ist - nach entsprechender Bestätigung durch das Bundesverwaltungsgericht - für alle Kernkraftwerke verbindlich, dass bereits begründete Zweifel an der Störfallbeherrschung der Atomaufsicht gemeldet werden müssen. Ausgangspunkt war eine Weisung an Baden-Württemberg.
Schutz von Atomkraftwerken vor einem terroristischen Flugzeugabsturz
Der Bundesumweltminister hat am 1. Juli 2009 gegenüber dem Umweltausschuss des Deutschen Bundestages zur Thematik eines gezielten terroristische Absturz eines Verkehrsflugzeugs Bericht erstattet.
Unzureichende Sachverständigenprüfungen
Die Bundesaufsicht hat festgestellt, dass Sachverständige Prüfungen der Betreiber bestätigen, auch wenn sie sie nicht unabhängig durchgeführt oder kontrolliert haben. Mit dem beigefügten Rundschreiben wurden von den Ländern Gegenmaßnahmen gefordert.
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