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Stand: Dezember 2005


Klingelton...

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Der Große Panda
(Ailuropoda melanoleuca)

Der Große Panda (Ailuropoda melanoleuca) ist eine von 8 Großbärenarten. Von seinen Verwandten, wie Braunbär oder Kragenbär, unterscheidet er sich jedoch in einigen Punkten: Pandas halten keinen Winterschlaf, sie besitzen einen "zweiten Daumen", der eigentlich ein verlängerter Handwurzelknochen ist und Pandas sind ausgesprochene Nahrungsspezialisten: Sie fressen fast nur Bambus. Um von dieser schmalen Gräserkost satt zu werden, verbringen die Bären täglich bis zu 14 Stunden mit der Nahrungsaufnahme. Je nach Alter und Körpergewicht verzehrt ein Panda dabei zwischen 12 und 38 kg Bambus. Der Lebensraum der Großen Pandas sind die kühlen und feuchten Bambuswälder in 1500 bis 3400 Meter Höhe in den zentral- und westchinesischen Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu.


Stimme
Der große Panda lässt seine Stimme nicht besonders häufig hören. Dennoch kann er eine ganze Reihe unterschiedlicher Töne und Geräusche erzeugen. Neben knurrenden und bellenden Lauten gibt es solche, die quietschend, zwitschernd oder stöhnend klingen.


Gefährdung
Die Wälder, die der Lebensraum des Pandas sind, wurden zu großen Teilen zerstört, weil die rasch wachsende Bevölkerung Chinas diese gerodet hat, um Brennholz zu gewinnen oder Felder anzulegen. Allein zwischen 1974 und 1989 verloren die Pandas so die Hälfte ihres Lebensraumes. Die Spezialisierung auf Bambus als Nahrung verschärft dieses Problem. Denn alle 30 bis 100 Jahre blühen die Bambuswälder und sterben anschließend ab. Die Bären müssen dann weiterziehen und nach Bambuswäldern aus anderen Bambusarten suchen. Infolge der Lebensraumzerstörung sind diese für die Tiere oft zu weit entfernt. Außerdem werden die Pandas wegen ihrer Felle gewildert oder sterben in Fallen, die für andere Tierarten aufgestellt wurden. Ein Zählung in den 1980iger Jahren ergab, dass nur noch etwa 1000 der Bären existieren. Diese sind auf sechs isoliert Gebirgszüge verteilt. Heute stehen 50 Prozent des Panda-Lebensraums unter Schutz, weil die Chinesische Regierung 33 Reservate ausgewiesen hat.
Die Art ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt (Anhang I) und ihre Ein- und Ausfuhr ist grundsätzlich verboten.


Weitere Klingeltöne und Informationen finden Sie auf www.bmu.de/klingelton [http://www.bmu.de/klingelton]


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