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Stand: Dezember 2005


Icon: Handy "Nature is calling"

Heulen und Trompeten, Wiehern und Krächzen – Tierstimmen sind ganz unterschiedlich und spiegeln die große Vielfalt der Tierarten wieder. Viele dieser Stimmen könnten jedoch in absehbarer Zeit für immer verstummen, denn zahlreiche Arten sind in ihrem Bestand gefährdet. Das Bundesumweltministerium startet darum eine Aktion, bei der sich die "Betroffenen" mit ihren eindrucksvollen Stimmen selbst Gehör verschaffen. Die Schreie, Rufe und sonstigen Laute von sechs bedrohten Arten können Sie auf dieser Internetseite kostenlos als Klingelton für das Handy bestellen. So kann Ihr Handy bald wie ein Wolf heulen oder wie ein Elefant trompeten, wenn ein Anruf kommt. Das klingt nicht nur gut, sondern ist auch eine Botschaft: Wilde Tiere gehören zum Naturerbe der Menschheit und brauchen unseren Schutz.

Der Verlust an biologischer Vielfalt ist neben dem Klimawandel die zweite große globale ökologische Herausforderung von existenzieller Bedeutung. Die derzeitige Aussterberate übertrifft die vermutete natürliche Rate um das 100 bis 1000fache und ist durch menschliches Handeln bedingt. Eine der Ursachen ist der Handel. Schon 1973 wurde deshalb in Washington das "Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen", das Washingtoner Artenschutzabkommen (WA) abgeschlossen. Rund 170 Staaten sind dem WA mittlerweile beigetreten. Mehr als 5000 Tierarten und ca. 30 000 Pflanzenarten stehen unter seinem Schutz. Ausführliche Informationen zum WA finden Sie unter www.bfn.de/0305_cites.html und unter www.cites.org.

Eine der vielen Gefährdungen für bedrohte Arten sind Urlaubssouvenirs. Schmuck und Schnitzereien, Felle oder Kleidung, die aus den Materialien bedrohter Tiere oder Pflanzen hergestellt sind, werden von Touristen oft unwissentlich gekauft. Damit Ihnen das nicht passiert, können Sie sich unter der Internetadresse www.artenschutz-online.de über die Arten informieren, die in dem Land leben, in dem Sie ihren Urlaub verbringen möchten. Weitere Informationen zum Artenschutz finden Sie unter www.bmu.de/artenschutz.

Das Tierstimmenarchiv am Berliner Museum für Naturkunde ist weltweit eine der umfangreichsten Sammlungen von Tierlauten. Aus den über 100 000 Tonaufnahmen haben wir die von sechs Arten herausgesucht, die einerseits besonders eindrucksvolle Stimmen haben und andererseits in ihrem Bestand gefährdet sind: Wolf, Afrikanischer Elefant, Großer Panda, Hyazinthara, Siamang und Tüpfelhyäne. Wenn Sie sich die Stimmen einmal anhören oder als Klingelton für ihr Handy haben möchten, dann klicken Sie einfach auf die Tiernamen.


Icon: Lautsprecher Zu den Klingeltönen...

Der Afrikanische Elefant Der Große Panda Der Hyazinthara
Der Wolf Der Siamang Die Tüpfelhyäne

Hinweis:

Sie können sich den Klingelton nicht mehr über SMS zuschicken lassen, ihn aber auf Ihrem Computer speichern. Bitte entnehmen Sie der Bedienungsanleitung Ihres Mobiltelefons, wie Sie die Töne vom Computer auf Ihr Mobiltelefon laden können. Die Töne sind nur als MP3 verfügbar, das Mobiltelefon muss Realton-fähig sein.