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Stand: Dezember 2005


Klingelton...

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Siamang
(Symphalangus syndactylus)

Siamangs leben in Südostasien in den Regenwäldern der malayischen Halbinsel und auf Sumatra. Wie die 10 anderen Gibbonarten gehören sie zu den Menschenaffen und sind dank ihrer besonders langen Arme, mit denen sie sich hangelnd von Ast zu Ast schwingen, hervorragend an das Leben in den Baumkronen angepasst. Die sich von Früchten ernährenden Siamangs leben in Paaren, die sich lebenslang aneinander binden und gemeinsam ein Revier besetzen.


Stimme
Die Gesänge der Siamangs, die in den Regenwäldern Malaysias und Sumatras allmorgendlich zu hören sind, gehören zu den eindrucksvollsten Tierstimmen. Dank eines luftgefüllten häutigen Kehlsackes als Resonanzkörper, reichen die Rufe viele Kilometer weit. Die Männchen beginnen ihre Gesangsdarbietungen bereits vor Sonnenaufgang und enden in der Morgendämmerung. Im Verlaufe des Morgens folgen dann die Weibchen mit ihrem so genannten "Great Call". Dieser ist zwar weniger abwechslungsreich als die Rufe der Männchen, dafür unterstreichen die Siamang-Frauen ihren Gesang mit einer spektakulären Show: Sie schwingen sich von Ast zu Ast, während ihre Rufe immer lauter werden und in einem Crescendo gipfeln. Häufig stürzen dabei auch morsche Äste zu Boden.


Die Männchen stimmen regelmäßig in den Gesang ihrer Weibchen ein, so dass ein Duett entsteht. Je länger ein Paar zusammen ist, um so besser ist ihr Duettgesang aufeinander abgestimmt. Manche Verhaltensforscher glauben deshalb, dass die Gesänge neben der Revierverteidigung auch dem Zusammenhalt der Paare dienen.


Gefährdung
Siamangs sind vor allem durch den Verlust ihres Lebensraumes infolge de Zerstörung des Regenwaldes durch den Menschen gefährdet.
Die Art ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt (Anhang I) und ihre Ein- und Ausfuhr ist grundsätzlich verboten.


Weitere Klingeltöne und Informationen finden Sie auf www.bmu.de/klingelton


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