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Müllverbrennung – ein Gefahrenherd?
Abschied von der Dioxinschleuder
In den achtziger Jahren waren Müllverbrennungsanlagen (MVA) das Symbol für die Vergiftung der Umwelt: Die Bürger wehrten sich gegen die Wegwerf-Gesellschaft und gegen die "Dioxin-Schleudern" am Stadtrand. Der Protest war erfolgreich. Heute wird mehr als die Hälfte des Hausmülls (55 %) als Biomüll, Altpapier, Altglas oder Verpackungen verwertet. Seit dem 1. Juni 2005 geht kein Müll mehr unbehandelt auf die Deponie. Und durch strenge Regelungen spielen Müllverbrennungsanlagen heute bei den Emissionen von Dioxinen, Staub und Schwermetallen keine Rolle mehr.
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