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Abfallwirtschaft
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Stand: September 2008
Daten zur Abfallwirtschaft 2006 (zurzeit nur als Download verfügbar)
Grafiksammlung veröffentlicht
Die aktuellsten Daten zur Abfallwirtschaft beschreiben die Entsorgungssituation des Jahres 2006. Sie stammen vom Statistischen Bundesamt, vom Umweltbundesamt und aus anderen Quellen. Eine Auswahl dieser Daten wurde nun vom Bundesumweltministerium in einer kleinen Broschüre grafisch aufbereitet und zusammengefasst.
Die Grafiken zeigen, dass sich die Abfallwirtschaft in Deutschland im Sinne des Umweltschutzes positiv weiter entwickelt hat – fast alle Zahlen spiegeln diese Tendenz wieder. Aber auch ökonomisch stehen hinter diesen Entwicklungen erfreuliche Ergebnisse: Die Investitionen, die Zahl der Beschäftigten und der Umsatz im Entsorgungssektor haben weiterhin Wachstumspotential.
Besonders positiv fällt der Beitrag der Abfallwirtschaft zum Ressourcen- und zum Klimaschutz aus: Durch Recycling- und andere Verwertungsverfahren ist der Anteil der im Kreislauf geführten Wertstoffe stark gestiegen. So wurden im Jahr 2006 etwa 60 % der Haushaltsabfälle verwertet – 1990 waren es erst 13 %. Auch die Verwertungsraten bei allen anderen Abfallarten sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Dass eine moderne Abfallwirtschaft durch die Nutzung der Energie im Abfall und die Vermeidung von Klimagasen aus Deponien einen großen Beitrag zum Klimaschutz leistet, wird ebenfalls deutlich.
Selbst bei der Abfallvermeidung, die auf Grund der Vorgaben der novellierten Abfallrahmenrichtlinie in den nächsten Jahren zu einem Kernthema der Umweltpolitik werden wird, zeigen sich positive Entwicklungen: Sowohl die Abfallintensität – also die Abfallmenge pro Einwohner – als auch die Abfallentstehung im Verhältnis zur wirtschaftlichen Entwicklung ("Entkopplung") nimmt ab.
Neben den globalen Zielen der Umweltpolitik im Ressourcen- und Klimabereich werden aber auch die ursprünglichen Aufgaben der Abfallwirtschaft beim Schutz der Gesundheit durch Infektionsprävention und der Umweltmedien durch Luft-, Gewässer- und Bodenschutz beschrieben: So nimmt die Anzahl der Deponien kontinuierlich ab und die Rückführung von Nähr- und Bodenverbesserungsstoffen aus Bioabfällen nimmt beständig zu.
Allerdings gehen nach wie vor zu viele wertvolle Stoffe verloren, weil mit Abfall nicht sorgsam umgegangen wird – Elektronik-Altgeräte, Altautos, Bioabfälle, Kunststoffe sind nur Beispiele für weiteren globalen Handlungsbedarf. Seltene Metalle, die für moderne Technik unersetzbar sind, gehen größtenteils nach dem Konsum verloren. Diese strategischen Rohstoffe werden in nächster Zukunft verstärkt in den Fokus der Abfall- und Ressourcenwirtschaft genommen. Auch in Deutschland, das im Bereich der Entsorgungswirtschaft als vorbildlich gilt, sind noch Effizienzgewinne erreichbar.
Broschüre - Übersicht über die Grafiken
In den u.a. ZIP-Archiven sind die Grafiken und Tabellen als JPG-Dateien enthalten.
Grafiken und Tabellen - Teil 1
Abfallaufkommen, Entkopplung des Abfallaufkommens von der Wirtschaftsleistung, Abfallintensität, Zusammensetzung der Haushaltsabfälle
Grafiken und Tabellen - Teil 2
Mehr Wertstoffe als Restmüll, Verwertungsquoten der Hauptabfallströme, Entwicklung der Verwertungsquoten bei Verpackungsabfällen, Verwertung grafischer Altpapiere
Grafiken und Tabellen - Teil 3
Altfahrzeuge-Verwertungsquoten, Entwicklung der Aufbereitung von Altöl zu Basisöl, Bioabfall
Grafiken und Tabellen - Teil 4
Anzahl ausgewählter Anlagen in der Abfallwirtschaft, Hausmülldeponien, Abfallwirtschaft entlastet CO2-Bilanz deutlich, Grenzüberschreitende Abfallverbringung
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Hinweise zum Download.

