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Abfallarten / Abfallströme
Altbatterien
Stand: August 2010
Altbatterien - Verbrauchertipp
Gebrauchte Batterien gehören nicht in den Hausmüll - ohne Ausnahme!
Helfen auch Sie, dass möglichst viele gebrauchte Batterien verwertet und die Reste umweltverträglich beseitigt werden.
Vermeiden Sie, wann immer möglich, den Einsatz von schadstoffhaltigen Batterien. Erkundigen Sie sich nach umweltfreundlicheren Alternativen gleich beim Einkauf.
Verwenden Sie Akkus statt Primärbatterien.
Schadstoffhaltige Batterien, d.h. solche, die Quecksilber (Hg, Englisch mercury) Cadmium (Cd, Englisch cadmium) oder
Blei (Pb, Englisch lead) enthalten, erkennen Sie an der rechts stehenden Kennzeichnung. Das chemische Zeichen des Schwermetalls muss unter dem durchgestrichenen Abfalleimer abgebildet sein. Die so gekennzeichneten Batterien/Akkus haben ein ganz besonders großes Gefährdungspotential
für die Umwelt. Sie dürfen auf keinen Fall in den Hausmüll!
Zurückgeben statt horten
Seit 1998 dürfen Batterien und Akkus in Deutschland nicht mehr über den Hausmüll entsorgt
werden. Trotzdem werden noch zu wenige Altbatterien bei den Vertreibern und Sammelstellen abgegeben. Der Rest bleibt in den Haushalten liegen oder landet trotz Verbot weiterhin im Hausmüll. So gelangen unkontrolliert jährlich mehrere Tonnen an giftigen Schwermetallen in die Umwelt.
Horten Sie verbrauchte Batterien nicht über längere Zeit, sondern entsorgen Sie diese einfach beim nächsten Einkauf. Jeder, der Batterien verkauft, ist zur Rücknahme der Altbatterien, unabhängig von ihrer Marke oder ihres Typs, verpflichtet. Sie können die verbrauchten Batterien auch der Sammelstelle, dem Recyclinghof bzw. dem Schadstoffmobil in Ihrer Nähe abgeben. Der Abfallkalender Ihres Wohnortes gibt über die Standorte der Entsorgungsstellen Auskunft. Die Sammelquote für Batterien verbessert sich jährlich und liegt somit im Trend.
Für Fahrzeugbatterien gilt:
Autobatterien enthalten gefährliche aber gleichzeitig wertvolle Stoffe. Sie sollten ebenfalls bei einem Vertreiber abgegeben werden.
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